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Vater werden

Vater werden

 

Aus zwei wird drei. Ein bisschen Unsicherheit gehört am Anfang dazu.

Freitag, 9. Oktober 2015 - 18:45

Plötzlich sind Sie Vater und nichts ist wie zuvor. Das winzige kleine Wesen stellt nicht nur den Alltag auf den Kopf: Alles ist irgendwie verändert. Fast ein bisschen unheimlich. Aber auch unheimlich süß. 

Mütter haben neun Monate Zeit, sich auf ihr Kind einzustellen. Sie spüren, wie sich ihr Körper verändert, wie das kleine Wesen in ihrem Bauch wächst, wie es erste Bewegungen macht. 

Für Väter ist das anders. Sie wissen zwar, dass sie Papa werden. Aber das kleine Wesen ist ihnen natürlicherweise nicht so nah. Wenn das Baby plötzlich da ist, fühlen sich viele Väter unsicher. Das ist ganz normal. 

Mit einem Mal ist alles anders

Ihr Kleines beansprucht ziemlich viel Zeit und Raum in Ihrem Alltag. Und vielleicht ist auch Ihre Partnerin wie ausgewechselt. Sie alle müssen sich auf das Leben zu dritt erst noch einstellen. Wichtig ist, dass jeder seine Aufgabe hat und es kein Gerangel gibt. Manche Mütter geben ihr Baby gerade am Anfang nur ungern ab – auch nicht an den Papa. 

Papa sein ist gar nicht so schwer

Für fast alle Väter ist es heute selbstverständlich, eine aktive Vaterrolle zu übernehmen. Sie möchten nicht außen vor bleiben, sondern sich ins Familienleben einbringen. Und das ist kein Problem. 

Wickeln, Baden, Schlafen legen, mit dem Kinderwagen spazieren fahren, kuscheln – das alles und noch vieles mehr können Väter genauso gut wie Mütter. Wenn Sie sich Aufgaben teilen, ist das nicht nur hilfreich und entlastend. Es ist der Anfang einer wunderbaren Vater-Kind Beziehung.

Früh anfangen

Gut ist es, den Partner von Anfang an in die Pflege des Babys einzubinden. Das hilft, Unsicherheit im Umgang mit dem Kind abzubauen. Es ist eine Gelegenheit, das Baby kennenzulernen, sich ihm nah zu fühlen, zu trösten, zu halten, zu knuddeln und mit ihm zu spielen. 

Ihr Leben ist nicht komplett verändert 

Sicher, ein Kind bedeutet Verantwortung. Das heißt aber nicht, dass Sie Ihr bisheriges Leben aufgeben müssen. Sie können weiter Ihren Interessen nachgehen, Spaß haben oder mit Freunden zusammen sein – wenn die Familie nicht zu kurz kommt. Die wichtigste Regel lautet dabei: gleiches Recht für alle. Schließlich möchte auch Ihre Partnerin ab und zu Freundinnen treffen und Zeit für sich haben. Sie beide brauchen Freiräume.

Sprechen Sie sich miteinander ab, damit keiner zu kurz kommt, und unternehmen Sie viel gemeinsam mit Ihrer neuen, kleinen Familie. 

Ein kleiner Tipp für Mamas

Lassen Sie Ihrem Partner genügend Raum, sich in seine neue Vaterrolle einzufinden. Auch wenn Sie manches vielleicht anders machen würden: Halten Sie sich mit Ratschlägen und Kritik zurück. Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit sind die beste Strategie – mit der Zeit pendelt sich ein Familienleben von ganz alleine ein.

 

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