Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Suche
Noch kein Mitglied? Hier registrieren
Teile diesen Artikel
X

Hilfe bei Lebensmittelallergien

 

Wie Sie Anzeichen erkennen und damit umgehen

Dienstag, 17. November 2015 - 14:23

Reagiert Ihr Kind auf bestimmte Lebensmittel empfindlich? Dann lassen Sie es weg und erweitern Sie den Speiseplan nur vorsichtig.

Wenn Ihr Kind bei bestimmten Nahrungsmitteln allergische Reaktionen zeigt, gibt es zunächst nur eine Lösung: Weglassen und Ihren Kinderarzt, Hausarzt oder Allergologen aufsuchen. Sie können allerdings das Allergierisiko von Anfang an etwas verringern, wenn Sie die Beikost Schritt für Schritt einführen und Ihr Kind langsam an verschiedene Lebensmittel gewöhnen.

 

Kann Stillen einer Nahrungsmittelallergie vorbeugen?

Stillen beugt ganz allgemein allergischen Reaktionen vor und wird daher besonders in Familien empfohlen, in denen bereits Allergien aufgetreten sind. Wenn Sie Ihr Baby in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten ausschließlich mit Muttermilch ernähren, stärkt das sein Immunsystem erheblich, und das Allergierisiko sinkt.

Lebensmittelallergien erkennen

Allergische Reaktionen sind unterschiedlich. Die häufigsten Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Nesselausschlag, kleine Schwellungen an den Lippen und auf der Zunge, Ekzeme, Asthma sowie häufige Infektionen im Hals-Nasen-Ohrenbereich.

Die häufigsten Allergene

Bitte immer genau hinschauen: Egal welche Unverträglichkeit Ihr Kind hat, denken Sie immer daran, dass zahlreiche industriell hergestellte Nahrungsmittel Zutaten enthalten können, die Allergene enthalten. Lesen Sie deshalb Etiketten und Rezepturen immer aufmerksam durch.

Eier

Da Hühnereiweiß eines der häufigsten Allergene ist, wird vielfach empfohlen, bei der Ernährung im 1. Lebensjahr darauf zu verzichten. Eigelb dagegen können Sie Ihrem Kind ab dem 6. Lebensmonat anbieten.
 
Gluten

Gluten ist ein Protein im Getreide, z.B. in Roggen, Hafer, Gerste und Weizen. Bei einer Glutenunverträglichkeit, müssen alle Produkte mit glutenhaltigen Getreidearten vom Speiseplan gestrichen werden.
 
Erdnüsse

Erdnüsse haben ein hohes Allergenpotenzial. Obwohl sie auf dem Speiseplan eines Babys noch keine Rolle spielen, müssen Sie darauf achten, dass Erdnüsse – ebenso wie Eier und Gluten – in zahlreichen Fertigprodukten enthalten sind. Bitte unbedingt Etiketten und Zutatenlisten lesen, schon geringste Spuren können gefährlich sein.
 
Milcheiweiß

Die Kuhmilcheiweißallergie tritt besonders bei Säuglingen auf und erfordert eine spezielle Ernährung wie auch den engen Kontakt mit dem Kinderarzt.
 
Die richtige Beikost

Beim Beikost-Start können Sie Ihrem Baby Schritt für Schritt ein Nahrungsmittel nach dem anderen anbieten, auch wenn es allergiegefährdet ist. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt darüber, welche Lebensmittel für die Einführung der Beikost gut geeignet sind, und in welchem Rhythmus Sie den Speiseplan Ihres Kindes erweitern können.

Beste Chancen

Wenn Ihr Arzt bei Ihrem Baby eine Allergie oder eine Intoleranz diagnostiziert, ist das kein Grund zu verzweifeln. Denn bei 80 % der Kinder verschwinden die allergischen Reaktionen wieder, noch bevor das Kind drei Jahre alt ist. Bis dahin schützen Sie ihr Kind am besten, wenn Sie das Allergen meiden, denn bisher gibt es keine Medizin gegen Nahrungsmittelallergien. Es besteht aber die Möglichkeit, den Körper schrittweise an ein Allergen zu gewöhnen und unter ärztlicher Aufsicht eine Desensibilisierung zu bewirken.

Weitere Informationen über die Ernährung von Säuglingen bei bestehenden Nahrungsun- verträglichkeiten erhalten Sie auf den Seiten der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

Unser Tipp:
 
Wenn Sie Obst und Gemüse vor dem Pürieren immer gut kochen, verringern Sie ihr allergieauslösendes Potenzial.

Weiterlesen

Der Babyservice Club

Genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Tipps, Tricks und Vorteile.

  • Briefkissen gelb BabyserviceKostenlose Babyservice Club-Präsente für Schwangere und Eltern von Babys bis zu 8 Monaten.
  • PostRegelmäßige Babyservice Club-Post per E-Mail.
  • GratisprobenGratisproben von Bübchen (zum letzten Schwangerschaftsdrittel) und Nestlé BEBA Folgemilch (zum 6. Lebensmonat).
  • AppsAllergiecheck und weitere praktische Hilfs-Tools.

Jetzt Mitglied werden!

Ähnliche Inhalte