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Kuhmilcheiweiß-Allergie

 

Die wichtigsten Anzeichen - und was zu tun ist

Dienstag, 17. November 2015 - 14:22

Eine Milchallergie bedeutet natürlich eine Ernährungsumstellung. Aber keine Sorge, auch das wird Routine und Ihr Kind bekommt alles, was es braucht.

 

 

Ein wichtiger Unterschied

Es gibt einerseits die Unverträglichkeit gegen Milchzucker (=Laktose), das ist die so genannten Laktoseintoleranz, und andererseits die „echte“ Kuhmilcheiweiß-Allergie. Wenn Ihr Kind nach einer Milchmahlzeit unruhig ist und sich offensichtlich unwohl fühlt oder eines der unten aufgeführten Anzeichen zeigt, sollten Sie bitte unbedingt mit Ihrem Kinderarzt oder vielleicht sogar einem Allergologen herausfinden, ob eine der beiden Überempfindlichkeiten vorliegt, damit Sie entsprechend reagieren können.

 Anzeichen für eine Kuhmilcheiweiß-Allergie

• Haut: Nesselausschlag, Ekzem, Rötungen oder Blässe im Gesicht, Wassereinlagerungen.
• Verdauung: Erbrechen, Verstopfungen, chronischer Durchfall (beim Säugling), Bauchschmerzen (beim Kleinkind).
• Atmung (20 bis 30 % der Fälle): pfeifender Husten, Asthma, Atemprobleme.
• Kreislauf: in sehr seltenen Fällen kommt es zu einem anaphylaktischen Schock (starke Kreislaufstörung mit starkem Blutdruckabfall), der eine sofortige Einlieferung ins Krankenhaus erfordert.
Anzeichen für eine Laktoseintoleranz
• schwerer Durchfall
• Blähungen
• Magenkrämpfe
• Erbrechen

Babys Milchnahrung bei einer Kuhmilcheiweiß-Allergie

Wenn Sie Ihr Baby stillen, meiden Sie am besten alle Milchprodukte, denn ein Teil der Kuhmilcheiweiße geht in die Muttermilch über und bei hochallergischen Kindern können bereits winzige Spuren allergische Reaktionen auslösen. Lassen Sie sich von einem Arzt beraten!

Ihr Kinderarzt wird Ihnen vermutlich je nach Art der Allergie Nestlé Althéra oder Nestlé Alfaré empfehlen. Natürlich bekommt Ihr Baby auch mit dieser Spezialnahrung alles, was es zum groß und stark werden braucht.
 
Die richtige Ernährung im Beikostalter

Bei einer nachgewiesenen Kuhmilcheiweiß-Allergie kommen Sie nicht umhin, vollständig auf Kuhmilchprodukte zu verzichten. Für die Eltern eines betroffenen Kindes stellt sich dann die Frage, wie sie ihr Kind ernähren sollen und wie die Beikostphase erfolgreich verlaufen kann. Folgen Sie in jedem Fall den Ratschlägen Ihres Arztes.
 
Produktinformationen sorgfältig lesen

Lesen Sie immer aufmerksam die Zutatenlisten von Lebensmitteln, um zu prüfen, ob Kuhmilcheiweiße erwähnt werden. Die gängigsten Bezeichnungen dafür sind Milchpulver, Casein, Caseinat, Lactoglobulin, Lactalbumin, Molke und weitere. Lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt eine vollständige Liste der Stoffe geben, auf die Sie achten müssen. Mit seinem Rat und seiner Hilfe werden Sie für eine gesunde Ernährung Ihres Babys sorgen, damit es sich gut entwickeln kann.

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