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Stilltipps

 

Aller Anfang ist ... ungewohnt.

Stillen ist keine Wissenschaft. Es ist eigentlich ganz einfach. Folge deinem Gefühl. Mit ein paar Tricks kannst du dir gerade am Anfang vieles erleichtern.

Du kannst mit deinem Baby stehend, sitzend oder im Liegen stillen. Es gibt kein richtiges und kein falsches Stillen - probiere was für dich am angenehmsten ist.

Suche dir einen Ort, an dem du dich wohl fühlst und der gemütlich ist – z. B. deinen Lieblingssessel, das Sofa oder dein Bett. Hilfreich ist ein Stillkissen oder eine aufgerollte Wolldecke. Halte dir außerdem eine Wasserflasche griffbereit, denn Stillen macht oft sehr durstig.

 

Bitte nicht stören lassen.

Stillen ist eine Zeit, die nur dir und deinem Baby gehört. Lasse dich durch nichts und niemandem stören. Sage auch den Familienmitgliedern, dass ihre Wünsche jetzt warten müssen. Telefon und Handy dürfen jetzt einfach mal klingeln – oder noch besser: Schalte beides aus oder auf lautlos.

 

Finde deinen Rhythmus

Gib dir und deinem Baby Zeit. Es kann eine Weile dauern, bis sich die Milchmenge und der Hunger deines Babys eingependelt haben. Nach ein paar Tagen seid ihr meist ein eingespieltes Team.

  • Lebe dein Baby am Anfang ruhig oft an.
  • Stille dein Baby immer, wenn es hungrig ist – auch nachts.
  • So lange dein Baby kräftig saugt, hat es Hunger und trinkt. Es gibt keine vorgegebene Dauer fürs Stillen.
  • Wenn der erste Hunger gestillt ist, nuckeln Babys oft noch weiter. Trenne deinen Schatz dann vorsichtig von deiner Brust. Lege dein Baby an derselben Brust wieder an, nachdem es ein Bäuerchen gemacht hat, um zu sehen, ob es noch Hunger hat.

Wenn dein Baby sehr hungrig ist, kann es gerade am Anfang manchmal hektisch werden. Es sucht dann mit aufgesperrtem Mund nach der Brustwarze, ohne sie gleich zu finden. Bleibe ruhig und helfe ihm ein bisschen. Auch das spielt sich ein.

 

Anlegen

Der geöffnete Mund des Babys findet deine Brustwarze und saugt daran. Ein Teil des Warzenhofs wird dabei mit eingesaugt. Du kannst deinem Baby helfen, indem du Brustwarze und Warzenhof leicht zusammendrücken, um ein U zu formen.

 

Trinken

Die Unterlippe deines Kindes ist hochgezogen. Seine Nase liegt an deiner Brust und du beobachtest eine regelmäßige Bewegung des Unterkiefers.

 

Ausruhen

Lass' nach dem Stillen die Brustwarzen an der Luft trocknen. Verteile einen Rest der Muttermilch auf den Warzen. Die Milch enthält Stoffe, die Entzündungen lindern oder gar verhindern. Deshalb solltest du die Brustwarzen nicht waschen.

 

Was, wenn es nicht gleich klappt?

Manchmal geht das Stillen nicht gleich so, wie man es sich wünscht. Bleibe gelassen – meistens stellt sich schnell wieder Routine ein. In folgenden Fällen sprich bitte mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt.

  • Dein Kind trinkt seltener als 5 Mal pro Tag (24 Stunden).
  • Der Stillrhythmus ändert sich plötzlich deutlich.
  • Dein Baby schluckt nur wenig oder unregelmäßig.
  • Dein Baby weint sehr viel oder schläft fast die ganze Zeit.
  • Die Gewichtskurve deines Babys entwickelt sich nicht regelmäßig.

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