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Hygiene im Babyhaushalt

Hygiene im Babyhaushalt

 

Sauber aber nicht zu sauber

Freitag, 12. Februar 2016 - 17:57

Sauberkeit ist wichtig für Babys. Aber eine allzu keimfreie Umgebung schadet mehr, als sie nützt.

Babys und Kleinkinder sind anfälliger für Infektionen als Erwachsene, weil ihre Abwehrkräfte noch nicht voll entwickelt sind. Deshalb ist es wichtig, sie vor Krankheitskeimen zu schützen und auf Sauberkeit zu achten.

 


Gesunde Sauberkeit 

Vor übertriebener Hygiene wird mittlerweile gewarnt und auf die „Hygiene-Hypothese“ verwiesen. Sie besagt, dass mangelnder Kontakt mit Bakterien im Babyalter und in der Kindheit ein wesentlicher Grund für die drastische Zunahme von Allergien in den letzten Jahrzehnten ist.

Andererseits tragen in den modernen Industrieländern die guten hygienischen Bedingungen, sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel ohne Krankheitserreger dazu bei, dass die Sterblichkeit von Kindern so niedrig ist wie nie zuvor. 
Hygiene schützt also Babys vor Infektionen und gleichzeitig trainieren Bakterien ihr Abwehrsystem. Denn damit sich das Immunsystem entwickeln kann, braucht ein Kind gerade in den ersten Lebensjahren die Auseinandersetzung mit Erregern aus dem natürlichen Umfeld.

 


Gute Hygiene statt keimfrei 

Es ist kein Problem, wenn mal jemand einen einfachen Schnupfen hat. Bei einigen Infektionskrankheiten wie Herpes ist allerdings beim Kontakt mit dem Baby ein Mundschutz und die Desinfektion der Hände mit einem vom Arzt oder Apotheker empfohlenen Mittel empfehlenswert. Ansonsten haben antibakterielle Desinfektions- und Reinigungsmittel in einem normalen Haushalt nichts zu suchen.

 


Praktische Sauberkeit unterwegs

Um Ihrem Kind auch unterwegs die Hände oder den Mund zu säubern, eignen sich sehr gut BÜBCHEN Feuchttücher
Und mit dem milden BÜBCHEN Wasch Gel können Sie auch schnell mal die Hände waschen oder eine kleine Katzenwäsche machen.

 


Alles in den Mund nehmen

Völlig normal ist, dass ein Kind ca. bis zum dritten Lebensjahr alles in den Mund steckt und auch mal Sand oder Erde schluckt. In der Regel geht davon kein Infektionsrisiko aus. 
Das Motto „Dreck reinigt den Magen“ gilt allerdings nicht generell: Sand, der auch als Hundeklo dient, ein Schlüsselbund, der durch viele Hände gewandert ist, oder der Inhalt eines Mülleimers gehören nicht in Kinderhand bzw. -mund.

Von Kind zu Kind

Ganz automatisch holen sich Babys und Kleinkinder Keime oder Bakterien bei Altersgenossen und Geschwistern. Ein paar Infekte im Jahr sind daher völlig normal.

 


Hygiene-Regeln im Baby-Haushalt

  • Schnuller, Fläschchen bzw. Trinklerntassen nach Gebrauch sorgfältig reinigen und bei ganz kleinen Kindern anschließend auskochen
  • Gründliches Händewaschen vor der Zubereitung der Kindernahrung
  • Den Kühlschrank sauber halten – hier nisten sich besonders viele Keime ein
  • Für die Haushalts-Reinigung keine Desinfektionsmittel und antibakteriellen Reinigungsmittel, sondern nur Wasser und gegebenenfalls einen biologisch abbaubaren Reiniger verwenden
  • Von natürlichen Dingen wie Sand geht in der Regel kein Infektionsrisiko aus – Medikamente, Zigarettenkippen und andere für Kinder gefährliche Substanzen sollten immer außer Reichweite bleiben

 

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