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SSW 18b

Muttersein: (k)ein Wechselbad der Gefühle

Ein Baby zu bekommen kann ein ziemliches Durcheinander in deiner Gefühlswelt auslösen. Von bisher unbekannten Hochgefühlen zu emotionalen Talfahrten – es ist ganz normal, dass du vielfältige Gefühle und Emotionen nach der Geburt spürst.

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  1. Du fühlst dich einsam 

    Wenn du dich allein fühlst, ist es vielleicht eine gute Idee Kontakt zu anderen frischgebackenen Eltern aufzubauen. Du könntest dich lokalen Mütter- und Babygruppen anschließen oder dich per Internetforen und Social Media Gruppen austauschen. Manchmal kann es sehr beruhigend sein Erfahrungen zu teilen und zu besprechen. Vergiss auch deine alten Freunde nicht - sie sind bestimmt gerne für dich da! Was hältst du davon, dich mit einer Freundin auf einen Kaffee oder Spaziergang im Park zu treffen? Weitere Ideen zu Aktivitäten mit Baby findest du hier.

  2. Du fühlst dich gestresst

    Baby, Haushalt, Partnerschaft – du weißt nicht mehr, wo dir der Kopf steht? Du musst nicht alles allein schaffen! Sprich mit deinem Partner, Freund:innen und Familie. Sie helfen dir sicher gerne und du kannst Aufgaben auf deiner To-Do-Liste abhaken.

  3. Du fühlst dich überfordert 

    Gib dir Zeit! Du bist gerade erst Mutter geworden und dein Leben steht erst einmal Kopf. Die ständigen Bedürfnisse eines Neugeborenen zu erfüllen ist eine große Herausforderung. Hab etwas Geduld mit dir und deinem Körper, um dich an diese große Veränderung anzupassen.

  4. Du fühlst dich erschöpft

    Wahrscheinlich schläfst du deutlich weniger und auch unruhiger seitdem dein Kleines auf der Welt ist. Das ist ganz normal, allerdings solltest du dein Wohlbefinden auf Dauer nicht vergessen. Wenn du möchtest, könntest du eine vertraute Person bitten, nach deinem Baby zu schauen, während du eine kurze Auszeit einlegst. 

  5. Du fühlst dich unglücklich

    Niemand fühlt sich rund um die Uhr glücklich. Auch eine frischgebackene Mutter nicht. Du wirst vermutlich eine große Bandbreite an Emotionen empfinden, darunter vielleicht auch negative Emotionen. Versuche diese Gefühle anzunehmen und zu reflektieren. Vergleiche mit anderen Müttern bringen dich nicht weiter. Vertraue stattdessen deinem Instinkt. Du weißt, was das Beste für euch ist. Tipps, wie du negative Gefühle als Mutter loswerden kannst, findest du in dieser Checkliste.

  6. Du fühlst dich überfordert

    Du bist nicht nur eine Frau, Freundin und Partnerin, sondern jetzt auch noch Mutter. Denke daran, dass du nicht egoistisch bist, wenn du manchmal deine Bedürfnisse in den Vordergrund stellst. Nimm dir Zeit für dich selbst, um deinen Kopf freizubekommen. Vielleicht hilft es dir, dich zu bewegen, ein Bad zu nehmen oder dich mit Freund:innen zu treffen? Du wirst dich danach bestimmt erfrischt und gestärkt fühlen und dich umso besser um deine Familie kümmern können.

  7. Du fühlst dich traurig

    Endlich ist dein Baby auf der Welt, aber statt Mutterglück fühlst du dich traurig? Das könnte der Baby-Blues sein und ist etwas ganz Normales. Er kann durch die plötzliche Hormonumstellung nach der Geburt gepaart mit Stress und Müdigkeit hervorgerufen werden. Keine Angst, deine Hormone stabilisieren sich wieder, sodass es dir bald schon besser gehen sollte. Teile deine Gefühle mit deinen Vertrauten und sprich mit deiner Hebamme oder deinem/ deiner Ärzt:in, wenn du dir Sorgen machst.

  8. Du fühlst dich verwirrt

    Bekommst du von allen Seiten Ratschläge zu hören? Ob Freund:innen, Familienangehörige – ja sogar Fremde auf der Straße geben dir Tipps für dein Baby mit auf den Weg? Kein Wunder, dass du verwirrt bist und dich bei deinen eigenen Entscheidungen unsicher fühlst. Ratschläge sind gut gemeint. Hör gerne zu, aber fühle dich frei, deinen eigenen Weg zu gehen. Vertraue auf dein Bauchgefühl und die Meinung von Expert:innen wie deiner Hebamme oder deinem/ deiner Kinderärzt:in, wenn du unsicher bist.

  9. Du fühlst dich wie ein Versager

    Seien wir ehrlich, niemand ist auf die Realität des Elternseins vorbereitet. Aber das hindert uns nicht daran, während der Schwangerschaft Pläne zu schmieden und uns ein perfektes Familienleben auszumalen. In der Realität werden oftmals gut durchdachte Pläne über den Haufen geworfen und man fühlt sich plötzlich verunsichert. Es braucht Zeit zu lernen, dass sich mit Baby nicht alles planen lässt. Versuche positiv zu bleiben und lerne deinem Mutterinstinkt zu vertrauen.

  10. Du fühlst dich glücklich 

    Das kannst du auch sein! Es ist wahr: Die bedingungslose Liebe, die du für dein Neugeborenes empfindest, ist mit keinem Gefühl der Welt zu vergleichen. Freue dich eine glückliche frischgebackene Mutter zu sein. Eltern zu werden ist eine wunderbare Sache, also genieße jeden einzelnen Moment davon!