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Zahnpflege

Zahnpflege bei Kleinkindern

 

Wie die kleinen Zähnchen gesund bleiben

Freitag, 12. Februar 2016 - 18:19

Mit den Milchzähnchen geht es los: Regelmäßiges und gründliches Zähne putzen ist das A und O für schöne, gesunde Zähne. 

Im Baby- und Kleinkindalter wird der Grundstein für ein gesundes Gebiss gelegt. Um Erkrankungen vorzubeugen, ist Zahnpflege vom ersten Zähnchen an ein Muss. 

 

Die erste Zahnbürste

Im Babyalter und ungefähr bis zum zweiten Lebensjahr ist das Zähneputzen noch Elternaufgabe. Denn für ein kleines Kind ist die Koordination von Hand und Mund gar nicht so einfach. Etwa ab dem dritten Lebensjahr sind die feinmotorischen Fähigkeiten aber so weit entwickelt, dass die erste eigene Kinder- bzw. Lernbürste zum Einsatz kommen kann.

Üben und nachputzen

Bis ein Kind dann wirklich alleine putzen kann, dauert es meist aber noch etwas. Zunächst soll Ihr Kind einfach nur lernen, die Bürste zu halten und sie zu den Zähnen zu führen. Das richtige Putzen übernehmen erst einmal weiter Mama oder Papa.
Wichtig ist auch das Zahnputzritual. Denn das Zähneputzen soll zu einer lebenslangen Gewohnheit werden. Das gelingt besser, je mehr Spaß es macht. Auf jeden Fall sollte man sich Zeit dafür nehmen. Denn ein behutsames, schrittweises Herangehen ist die beste Strategie. 

Das Zahnputzritual

Das eigentliche Zahnputzritual können Sie beginnen, indem Sie sich gegenseitig die Zähne putzen. Lassen Sie Ihr Kind dabei ruhig mit Ihren Zähne anfangen. Auch Kuscheltiere oder die Lieblingspuppe können Sie mit einbeziehen. Vielen Kindern macht es übrigens Spaß, eine Sanduhr für die Zahnputzzeit zu stellen. Sie können auch die Lieblingsmusik Ihres Kindes laufen lassen. Im Handel sind sogar CDs mit Zahnputzliedern erhältlich. Überzeugender ist es aber, selbst ein Zahnputzlied zu singen. Sie finden hier eine Auswahl an Liedern, die uns netterweise von den Kolleginnen einer Kinderzahnarztpraxis zur Verfügung gestellt wurden (Quelle: www.kinderzahnärzte.com).

Bürsten will gelernt sein

Sobald Ihr Kind sicherer im Umgang mit der Bürste wird, können Sie ihm die sogenannte KAI-Technik zeigen. Diese Technik heißt so, weil zuerst die Kauflächen gereinigt werden. Dann folgen die Außenflächen und zum Schluss die Innenflächen der Zähne.

Gebürstet wird mit leicht rüttelnden Bewegungen immer von rot (=Zahnfleisch) nach weiß (= Zahn). Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Bürste nicht zu fest auf die Zähne drückt. Diese recht einfache Putzmethode ist übrigens auch für Erwachsene empfehlenswert – ebenso wie das drei Mal tägliche Putzen: morgens, mittags und abends.

Stolz auf die erste Zahnbürste

Die Zahnpflegeausstattung soll Ihrem Kind natürlich gefallen. Lassen Sie es darum am besten beim Einkauf die Zahnbürste und den Zahnputzbecher mit aussuchen. 

Das gilt auch für die altersgerechte Kinderzahnpasta. Sie sollte bei den ersten Zähnchen einmal täglich, im zweiten Lebensjahr zwei Mal täglich zum Einsatz kommen. Geben Sie nur wenig Paste auf die Borsten, damit Ihr Kind nicht zu viel verschluckt. Denn auch das Ausspucken klappt nicht immer sofort. Hilfreich ist, wenn die Zahnbürste auf den Borsten eine Markierung zur Dosierung der Zahnpasta hat.

Der erste Zahnarzttermin

Mit Einführung der Lernbürste, also in etwa mit zwei Jahren, sollten Sie ein erstes Mal mit Ihrem Kind zum Zahnarzt gehen. 

Die allermeisten Kinder empfinden den Zahnarztbesuch gar nicht schlimm. Sehr viele gehen sogar gerne zum Zahnarzt, denn nach der Untersuchung gibt’s oftmals eine kleine Belohnung.

Bewahren Sie Ihrem Kind diese gute Erfahrung. Auch, wenn Sie selbst sehr ungern zum Zahnarzt gehen, sollten Sie Ihrem Kind das nicht zeigen. Sonst geben Sie dieses Unbehagen beim Zahnarztbesuch weiter - das muss nicht sein. 

Und falls Ihr Zahnarzt nicht so gut mit Kindern kann, spricht nichts dagegen, mit Ihrem Kind von vornherein zu einer kindgerechten Praxis zu gehen.

 

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