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Endlich Zuhause

Endlich zuhause

 

Zeit zur Eingewöhnung: die ersten Tage daheim 

Freitag, 9. Oktober 2015 - 15:42

Die ersten Tage daheim sind für Sie genauso neu und spannend wie für Ihr Baby. Aber Sie werden sich schnell aneinander gewöhnen.

Auf diesen Moment haben Sie sich bestimmt schon gefreut: Mit Ihrem Baby nach Hause zu kommen, Familienleben und Glücksmomente zusammen zu genießen. Und davon wird es noch jede Menge geben. Doch auch Sie müssen sich jetzt erst mal eingewöhnen.

 


Gehen Sie es ruhig an

Sie haben ja gerade erst neun Monate Schwangerschaft und eine Geburt hinter sich gebracht. Da ist es klar, dass Sie jetzt etwas mitgenommen sind. Also machen Sie es sich in den ersten Tagen und Wochen so ruhig wie möglich. Es muss jetzt nicht gleich ein Besuchsmarathon sein. Verwandte und Freunde werden das verstehen.

Aller Anfang ist ... aufregend

Jetzt lernen Sie und Ihr Baby sich jeden Tag ein bisschen näher kennen. Nach und nach verstehen Sie seine Signale besser. Ob es weint, weil es Hunger hat oder ein bisschen Aufmerksamkeit braucht – das weiß keine Mutter gleich von Anfang an. Etwas Unsicherheit gehört in dieser Zeit einfach dazu.

Die Sicherheit kommt mit der Zeit

Sie werden schnell merken, dass das kleine Wesen überhaupt nicht so zerbrechlich und empfindlich ist, wie es vielleicht aussieht. Ein ungeschickter Handgriff etwa beim Wickeln macht Ihrem Baby meist nicht viel aus. Und Sie merken schnell: Je sicherer Sie werden, desto deutlicher zeigt es Ihnen, wie wohl es sich in Mamis Nähe fühlt.

Wachsen im Rekordtempo

Über die Entwicklung Ihres Neugeborenen werden Sie ganz schön staunen. Etwa bis zum 3. Monat nimmt es täglich bis zu 30 Gramm zu. Auch seine Hautoberfläche wächst jeden Tag etwa in der Größe einer 2-Euro-Münze. So schnell wie im ersten Lebensjahr verändert man sich im ganzen Leben nicht mehr.

Und die Neugier wächst mit!

Auch die Sinne Ihres Kindes entwickeln sich weiter: Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Das fällt Ihnen anfangs vielleicht noch nicht so auf, weil ein Neugeborenes bis zu zwei Drittel des Tages verschläft. Aber schon bald überrascht Ihr Baby Sie fast täglich mit neuen Fähigkeiten. Denn es ist neugierig und möchte seine kleine Welt entdecken.

Viel Liebe für den Start ins Leben

So schnell, wie Ihr Baby wächst, so schnell wachsen auch Sie in die Elternrolle hinein. Stillen, wickeln – jeder Handgriff wird immer selbstverständlicher. Das neue Leben mit Ihrem Kleinen nimmt einen alltäglichen Rhythmus an. Je intensiver Sie sich mit Ihrem Kind beschäftigen, desto mehr können Sie sich auf Ihre mütterlichen Instinkte verlassen. Und Sie werden genau das Richtige tun, wenn Ihr Kleines weint: Es liebevoll hochnehmen, mit ihm schmusen und kuscheln. Und das ist für Ihr Baby mindestens so wichtig wie Essen und Schlafen.

Einfach da sein, wenn Ihr Baby weint

Wenn Ihr Baby nachts schreit, sagt es damit zunächst mal: ""Hilfe, ist da jemand?"" Geben Sie ihm jetzt das Gefühl, dass es nicht allein ist. Manchmal weint es auch, weil es so viele neue Erlebnisse schwer verarbeiten kann. Dann kann eine sanfte Massage beruhigen. Hat sich Ihr Kleines ein bisschen an die neue Umgebung gewöhnt, stellt sich nach einiger Zeit auch ein Rhythmus aus Schlaf- und Wachzeiten ein.

Eine kleine Belohnung – das erste Lächeln

Vor allem vor dem Einschlafen wird Ihr Kind manchmal lächeln. Dieses sogenannte Engelslächeln ist noch ein Reflex. Aber ungefähr im zweiten Monat kommt dann der große Augenblick - Ihr Baby lächelt Sie zum ersten Mal ganz bewusst an! Dann ist auch manche durchwachte Nacht schnell vergessen.

 

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