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Wehen erkennen

 

Ist es schon soweit? Wie Sie die Signale Ihres Körpers lesen.  

Dienstag, 17. November 2015 - 17:09

Bald geht es los! Aber woran erkenne ich, wann es wirklich so weit ist? Und wie fühlen sich Senkwehen, Vorwehen oder Eröffnungswehen überhaupt an?

Es wird spannend. Merken Sie schon was? War das jetzt schon eine Wehe? Gerade wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, sind die Signale des Körpers nicht immer eindeutig zu verstehen. Wie sollen Sie das Zusammenziehen (die Kontraktionen) der Gebärmutter deuten, das zum Ende hin häufiger auftreten kann? Und was unterscheidet jetzt Senk- und Vorwehen von richtigen Geburtswehen?

 

Die Senkwehen – Ihr Baby geht in Position

Damit ein Baby das Licht der Welt erblicken kann, muss es im Bauch richtig liegen. Dafür sorgen die Senkwehen. Rund drei bis vier Wochen vor der Geburt, manchmal auch erst kurz davor, drücken sie Ihr Baby tiefer ins innere Becken. Diese Wehen kommen in unregelmäßigen Abständen und legen sich bald wieder. Vielleicht fühlen Sie dabei ein Ziehen im Kreuz. Oder Sie spüren gar nichts davon.

Die Vorwehen – Noch haben Sie Zeit

In den letzten Wochen vor der Entbindung wird Ihr Bauch sich immer öfter verhärten. Das sind die so genannten Vorwehen. Sie kommen unregelmäßig, werden nicht stärker und sind normalerweise auch nicht schmerzhaft. Ihre Gebärmutter trainiert so für die schwere Aufgabe. Außerdem wird der Gebärmutterhals gelockert. Nach relativ kurzer Zeit hören sie oft wieder auf.

Nicht jede Wehe lässt sich deuten

Auch wenn Sie die Unterschiede zwischen "echten" und "falschen" Wehen im Kopf haben – in Ihrem Bauch sieht es oft ganz anders aus. Denn Wehen halten sich nicht immer eindeutig an die Spielregeln. Wenn die Vorwehen schmerzhaft sind und über Stunden nicht weichen, fühlt man sich schon mal unsicher: „Werden die Kontraktionen jetzt wirklich stärker, oder bilde ich es mir nur ein?“

Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl

In vielen Ratgebern steht: Wenn die Wehen regelmäßig alle 10 Minuten kommen, sollten die werdenden Eltern langsam in die Klinik fahren. Und wenn sich Ihre Wehen jetzt nicht an die Ratgeber halten? Dann hören Sie einfach auch ein bisschen auf Ihr Bauchgefühl. Sobald Sie sich zu Hause unsicher fühlen, begeben Sie sich in fachkundige Hände. Egal ob die Abstände zwischen den Wehen noch größer sind.

Signale gibt es viele

Der Wehen-Takt muss nicht das einzige Anzeichen sein, dass die Geburt kurz bevorsteht. Auch Unruhe, Rückenschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit und manchmal sogar Durchfall können Zeichen dafür sein.

Immer mit der Ruhe

Wenn es Ihnen zu Hause noch besonders gut geht, brauchen Sie nicht gleich "nach der Uhr" aufzubrechen. Tanken Sie ruhig noch Kraft und nehmen Sie die gute Stimmung mit. Gerade die ersten Kinder lassen sich mit ihrer Ankunft gerne etwas Zeit.

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