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In der Vaterrolle wachsen

In die Vaterrolle wachsen

 

Es gibt viel zu tun. Tipps, die Ihnen in Ihrer neue Rolle helfen.

Freitag, 9. Oktober 2015 - 18:46

Vater sein: Manchmal ist das gar nicht so leicht. Und ein wenig Gefühlswirrwarr ist normal. Schließlich müssen auch Sie erst Ihre Rolle finden. Aber es gibt eine Menge für Sie zu tun. 

Sie sind stolz und glücklich, dass Sie Vater sind. Und doch ist alles irgendwie durcheinander. Viele Väter erleben nun auch zum ersten Mal die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind. Gar nicht so leicht, eine Rolle finden. 

Die Geburt eines Babys ein bewegendes Ereignis. Erst recht, wenn Sie als Vater im Kreißsaal dabei waren. Oft stellt sich dabei aber auch das Gefühl ein, nicht viel tun zu können. Hilflos und irgendwie überflüssig zu sein. Manche Väter stürzen sich deshalb schnell wieder in die Arbeit - nicht die beste Idee. 

Neue Schwerpunkte setzen

Wenn möglich, nehmen Sie erst einmal einen Gang raus. Da kann vor allem der Job ruhig einmal warten. Übrigens: Viele Väter berichten, dass Dinge, die sie früher bei der Arbeit gestresst haben oder die sie für absolut entscheidend hielten, sich durch die Geburt spürbar relativieren.

Väter können mehr tun, als sie denken 

Auch wenn Babys in den ersten Wochen vor allem die Nähe ihrer Mutter suchen und brauchen: Aufgaben für Papas gibt es genug. Im Krankenhaus angefangen: Vor allem in den ersten Tagen und Wochen ist es oft wichtig, dass Sie für Ihre Partnerin da sind und ihr das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben. Denn auch Mütter müssen das Mutter-sein erst lernen.

Unterstützung im Alltag 

Auch mit Baby müssen die alltäglichen Dinge erledigt werden. Bügeln, Wäsche waschen, einkaufen oder kochen können auch Sie. Das Windeln wechseln oder Baden Ihres Lieblings birgt ebenfalls keine Geheimnisse. Und es gibt Ihnen die Gelegenheit, eine Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen. 

Nicht in alte Rollen verfallen  

Selbst in modernen Beziehungen besteht die Gefahr, dass Frauen das Baby als ihren Bereich ansehen. Umgekehrt lassen sich Männer manchmal allzu leicht und gerne in eine passive Rolle drängen. Wenn Sie das Gefühl haben, zu kurz zu kommen, hilft nur eins: reden. Sprechen Sie miteinander. Das ist auch im Sinne Ihres Kindes. Sie haben dasselbe Recht, sich über ein Lächeln Ihres Lieblings und seine Fortschritte zu freuen.

Tipps, um in die Vaterrolle hineinzuwachsen

Zur Vaterrolle gehört nicht nur die Beschäftigung mit dem Baby. Auch wenn Sie Ihre Partnerin entlasten, ist das gut. Ein Paar Anregungen: 

Nach der Geburt

• Den Besucheransturm in geordnete Bahnen lenken.

• Im Haushalt zusätzliche Aufgaben übernehmen, z. B. einkaufen, kochen.

• Da sein und auch mal einen Wunsch von den Lippen ablesen.

• Wenn Geschwister da sind: Sich intensiver um die älteren Kinder kümmern.

In den ersten Wochen

• Wickeln, baden, knuddeln und natürlich kuscheln
• Mit dem Baby an die frische Luft. 

Nach den ersten Monaten

• Das Abendritual übernehmen – Abendessen, Waschen, Zähneputzen und Vorlesen können dazugehören

• Zum Babyschwimmen oder zum Kinderturnen gehen

• Mit Ihrem Liebling auf den Spielplatz gehen

• Einen kleinen Ausflug machen – z. B. in den Zoo

 

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