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Beziehung Vater Kind

Die Beziehung von Vater zu Kind

 

Sie sind wichtig! Tipps zum Beziehungsaufbau.

Freitag, 9. Oktober 2015 - 18:48

Natürlich: Gerade am Anfang ist Mama die erste Bezugsperson für Ihren kleinen Liebling. Doch das heißt nicht, dass Sie nicht wichtig sind. Ganz im Gegenteil.

Mütter sind ihrem Kind zunächst näher als Väter. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Deshalb muss Papa aber nicht zurückstehen. Für die Entwicklung Ihres Kindes sind Sie beide gleich wichtig, von Anfang an. Übrigens werden Kinder nicht nur durch den Kontakt zu Mama und Papa geprägt, sondern auch durch das Miteinander der Eltern. 

 

So wie Mama, so wie Papa 

Mutter und Vater gehen Dinge unterschiedlich an. Dadurch lernt Ihr Kind, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Situationen umzugehen. Das legt den Grundstein für die soziale Kompetenz.

Außerdem machen Väter vieles grundsätzlich anders – nicht besser, nicht schlechter, aber anders. Auch durch das unterschiedliche Rollenverhalten lernt Ihr Baby. 

Mit Vertrauen fängt alles an. 

Je früher Sie sich als Vater einbringen, desto besser. Wickeln, baden, Schlaflieder singen können Männer ebenso so gut wie Frauen. Dabei entsteht Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Kind – die wichtigste Grundlage für die Vater-Kind-Beziehung 

Tipps zur Vater-Kind-Beziehung:

Die Grundlagen schaffen

• Nehmen Sie sich gerade in den ersten Tagen nach der Geburt viel Zeit für Ihr Kind, Ihre Partnerin und sich selbst. Eine paar Tage Urlaub sollten drin sein – schöner sind 1 bis 2 Wochen. 

• Auch Väter haben Anspruch auf Elternzeit oder können sich mithilfe des Elterngeldes eine Auszeit für ihr Baby nehmen. Mehr unter www.bmfsfj.de

• Um Beruf und Baby in Einklang zu bringen, beschäftigen Sie sich lieber kürzer, dafür aber intensiver mit Ihrem Baby – z. B. nach Feierabend immer eine Stunde spielen und toben.

• Wichtiger als die Zeitdauer ist die Regelmäßigkeit, damit Ihr Kind Vertrauen aufbaut. 

Die Beziehung aufbauen

• Nähe: Legen Sie Ihren Liebling auf Ihren nackten Oberkörper, damit er Ihren Herzschlag spüren kann.
• Trösten: Versuchen Sie, Ihr Baby erst einmal selbst zu beruhigen, wenn es weint oder schreit. Die Mama können Sie später immer noch hinzuholen.
• Ausfahren: Gehen Sie mit Ihrem Baby an die frische Luft. Gerade Väter mit Kinderwagen genießen großen Sympathiebonus. Aber auch eine Babytrage oder ein Tragetuch machen Freude.

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