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Aus Teufels Küche? Süßigkeiten, Fastfood & Co.

 

Alles verboten - oder doch erlaubt? Auf die Menge kommt es an.

Dienstag, 17. November 2015 - 15:03

Die meisten Kinder essen für ihr Leben gerne Süßigkeiten, Pommes oder Pizza. Wie Sie Ihr Schleckermäulchen trotzdem gesund ernähren, erfahren Sie hier!

Die Leidenschaft für Süßes ist den Menschen angeboren und auch unsere ersten Geschmackserlebnisse – Fruchtwasser und Muttermilch – sind süß. Kein Wunder also, wenn Ihr Kleines ausgiebig Süßes naschen möchte. Auch stehen bei vielen kleinen Leuten die typischen „Kindergerichte“ hoch im Kurs: Fischstäbchen, Pommes, Pizza, Hamburger, süßer Milchreis. Für Eltern, die ihr Kind gesund ernähren möchten, ist das eine Herausforderung, die sie aber bewältigen können.

Süßigkeiten in Maßen

Erlauben, aber steuern Sie den Süßigkeiten-Konsum. Komplett verbieten hätte vor allem zwei Nachteile: Erstens nützt ein Verbot nichts, denn spätestens im Kindergartenalter kommt Ihr Kind sowieso mit Süßkram in Kontakt. Und zweitens ist alles Verbotene besonders begehrenswert. Besser ist es also die Naschereien maßvoll zu erlauben. So lernt und versteht die kleine Naschkatze, dass es diese leckeren Sachen gerne mal genießen darf, aber nicht täglich oder in unbegrenzter Menge.

Versteckte Süßigkeiten

Bei der Berechnung der Süßigkeitenmenge sind nicht nur die typischen Vertreter wie Schokolade, Bonbons und Gummibärchen zu berücksichtigen. Denken Sie auch an die vielen Lebensmittel, die auf Grund ihres Zucker- oder Energiegehalts genauso zu den Süßigkeiten gehören:

  • Nuss-Nougat-Creme, Honig, Marmelade
  • Kekse, Kuchen
  • Eis, Milchshakes
  • „Kinderlebensmittel“ wie spezielle Joghurt- oder Puddingprodukte
  • salzige Knabbereien wie z. B. Chips
  • Limonade, süße Fruchtsaftgetränke

Bei den meisten Produkten lohnt sich immer der Blick auf das Etikett, denn es gibt teils große Unterschiede bei vergleichbaren Produkten. Auch bei Getränken können Sie nach weniger gesüßten Alternativen suchen, z. B. Tees oder Saftschorlen. Der beste Durstlöscher ist und bleibt natürlich pures Wasser.

 

So schränken Sie das Naschen schlau ein:

  • Süßigkeiten sollten nicht frei zugänglich sein. Man kann von den Kleinen noch nicht erwarten, dass sie sich freiwillig beschränken.
  • Kaufen Sie keine Vorräte ein: Wo nichts ist, kann nichts erbettelt werden.
  • Ein Nachtisch wie Obstsalat oder Fruchtquark stillt ebenfalls den Appetit auf Süßes und ist dabei auch noch gesund.
  • Gewöhnen Sie Ihr Kind nicht an das „Fernsehknabbern“. Das heißt natürlich auch: Gewöhnen Sie es sich selber ab, wenn Sie dazu neigen.
  • Bitten Sie Verwandte und Bekannte, als Mitbringsel etwas anderes zu kaufen als Süßigkeiten. Beliebte Kleinigkeiten sind z. B. Farbstifte, Büchlein, Puzzles, kleine Spiele oder Zubehörteile zu größeren Spielsets


Ausnahme: Fast Food

Solange Ihre Kinder nicht nach Pommes oder Burger verlangen, brauchen Sie ihnen diese auch nicht anzubieten. Allerdings wird fast jedes Kind irgendwann Fast Food probieren, und unglücklicherweise schmeckt es den meisten auch. Dennoch können Sie den Konsum weitgehend steuern: Nutzen Sie Besuche im Fast-Food-Restaurant zum Beispiel als Belohnung nach einem langwierigen Arztbesuch oder langen Autofahrten. So bleibt Fast-Food das, was es im Speiseplan sein sollte: eine Ausnahme.

 

Wie viel ist maßvoll?

Eine einfache Faustregel besagt, dass Kinder nicht mehr als 10 % der benötigten Energie über zuckerreiche Lebensmittel zu sich nehmen sollten. Das sind bei einem Kindergartenkind rund 150 Kalorien pro Tag. Das entspricht in etwa:

30 g Schokolade oder
3 Teelöffel Nuss-Nougat-Creme oder
40 g Gummibärchen oder
5 Butterkekse oder
200 ml Limonade.

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