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Probleme beim Stillen

 

Haben Sie Geduld. Hier finden Sie Tipps und Tricks, wenn es nicht so klappt.

Manchmal will die Milch einfach nicht fließen, oder Mutter und Kind sind aus dem Takt. Das Wichtigste ist dann: Ruhe bewahren!

Nicht immer klappt es mit dem Stillen so, wie man es sich wünscht. Aber die Schwierigkeiten sind selten so dramatisch, wie sie zunächst vielleicht scheinen.

 

Ihr Baby will sehr oft trinken

Wenn Ihr Baby häufig trinken will, ist das zwar anstrengend, aber kein Grund zur Beunruhigung. Vor allem in den ersten Wochen müssen Sie beide sich noch einspielen.

• Stillen Sie Ihr Baby nach Bedarf – also immer, wenn Ihr Baby danach verlangt. Im Durchschnitt sollte ein Säugling 8 bis 12 Mal in 24 Stunden gestillt werden. Wenn Ihr Baby anfangs jede Stunde die Brust möchte, richten Sie sich danach. Nach einigen Tagen ändert sich die Zusammensetzung der Milch, und Ihr Kind wird besser satt.

• Da ein Baby in Schüben wächst, kann sich der Appetit plötzlich verändern. Das ist vor allem zwischen dem 8. und 10. Lebenstag, nach 5 bis 6 Wochen und zwischen dem 3. und 4. Monat der Fall. Wenn Sie Ihr Baby häufig anlegen, können Sie die Milchproduktion ankurbeln.

Manchmal spielt die Natur nicht mit und die Muttermilch allein reicht nicht aus. Ihr Baby braucht dann zusätzlich ein Fläschchen. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme. Bei der so genannten Zwiemilchernährung bekommt ein Baby bei jeder Mahlzeit zuerst Muttermilch und dann das Fläschchen. Ideal geeignet ist eine Anfangsmilch der Stufe Pre. So wird das Baby ausreichend satt und muss noch nicht ganz abgestillt werden.

Kleine Risse in den Brustwarzen

Kleine Verletzungen an den Brustwarzen rühren meist daher, dass der Mund des Babys beim Stillen nicht in der richtigen Position ist. Ändern Sie ab und zu die Stillposition.

• Achten Sie darauf, dass die Brustwarze oben am Gaumen des Babys ist und der Mund auch einen Teil des Warzenhofs einsaugt.

• Trocknen Sie die Brust nach dem Stillen mit einer sterilen Kompresse.

• Tupfen Sie ein paar Tropfen Ihrer Milch auf den verletzten Bereich, das wirkt heilend und lindernd.

• Verwenden Sie Einweg-Stilleinlagen und wechseln Sie diese häufig, damit Ihre Brustwarzen trocken bleiben.

• Ihre Hebamme kann Ihnen zudem spezielle Feuchtigkeitscremes empfehlen, die Sie nach dem Stillen auftragen.

Sollten die Risse nach 10 Tagen nicht verheilt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Milchstau

Wenn sich zu viel Milch in der Brust ansammelt, kann es zu einem Milchstau kommen. Die Brust ist angeschwollen, hart, leicht rötlich und schmerzt. Eventuell ist die Brustwarze sehr flach, was das Stillen erschwert und Sie fühlen sich etwas fiebrig.

Wichtig ist, dass Sie die Milch zum Fließen bringen.

• Stillen Sie Ihr Baby so oft wie möglich oder verwenden Sie eine Milchpumpe.

• Massieren Sie Ihre Brust unter der warmen Dusche.

• Kalte Kompressen nach dem Stillen können die Schwellung und Schmerzen lindern.

• Achten Sie darauf, dass Ihr Still-BH nicht zu eng sitzt.

Falls die Schwellungen nicht nachlassen, sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt.

Brustentzündung (Mastitis)

Wenn sich die Milch zu lange staut, kann sich Ihre Brust entzünden. Typische Anzeichen sind Fieber, Muskelschmerzen, Müdigkeit und ein harter und manchmal roter Bereich auf der Brust. Dazu kann es kommen, wenn Ihr Baby nicht oft oder nicht lang genug trinkt. Auch eine zu starke Milchproduktion oder die Verstopfung eines Milchgangs kann die Ursache sein.

• Stillen Sie Ihr Baby so oft und lange wie möglich.

• Entleeren Sie Ihre Brust mit der Hand. Ihre Hebamme zeigt Ihnen, wie das „Ausstreichen“ geht.

• Kalte Kompressen nach dem Stillen können die Schwellung und Schmerzen lindern.

• Massieren Sie den schmerzhaften Bereich während und nach dem Stillen vom Brustkorb zur Brustwarze.

• Gönnen Sie sich viel Ruhe.
 
Falls nach einem Tag keine Besserung eintritt oder Sie Fieber haben, gehen Sie rasch zum Arzt.

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