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Kaiserschnitt – ja oder nein?

Wie dein Baby auf die Welt kommt, ist deine ganz persönliche Entscheidung. Im Vordergrund stehen natürlich medizinische Faktoren. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die Vor- und Nachteile zu werfen. Wir haben für dich eine Liste mit hilfreichen Informationen erstellt, die dir bei deiner Entscheidung helfen kann.

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  • Um einen allgemeinen Überblick über die Vor- und Nachteile eines Kaiserschnitts zu bekommen, kann ein aufklärendes Gespräch mit deinem/ deiner Frauenarzt:in oder deiner Hebamme helfen. Vor allem bei fachlichen Fragen rund ums Thema Kaiserschnitt ist er/ sie der/ die richtige Ansprechpartner:in.
  • In manchen Fällen kann es sein, dass dir dein dein:e Frauenarzt:in oder deine Hebamme einen Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen empfiehlt, um dein Baby und dich zu schützen. Ursachen hierfür können Mehrlingsgeburten, eine Steißgeburt, eine schwere Schwangerschaftsvergiftung oder Probleme mit der Plazenta sein. 
  • Ein Kaiserschnitt ist ein besonderer Eingriff, über den es viel zu wissen gibt. Viele werdende Mütter unterhalten sich mit ihrem/ ihrer Frauenarzt:in oder ihrer Hebamme z.B. auch über Schmerzmedikation und Anästhesie, um sich weitere wichtige Informationen für ihre Entscheidung einzuholen. 
  • Du überlegst, dein Kleines per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen, möchtest aber ungern auf sofortigen Hautkontakt nach der Geburt verzichten? Hier kommt die Lösung: ein sanfter Kaiserschnitt. Bei der sanften Methode wird, wie auch beim gewöhnlichen Kaiserschnitt, ein Bauchschnitt gemacht. Dabei werden die unteren Hautschichten des Bauchs jedoch nur in der Mitte eingeschnitten und der Rest von den Geburtshelfern so gedehnt, dass das Baby entbunden werden kann. Manche Krankenhäuser bieten diese Form des Kaiserschnitts an, damit Eltern die natürlichen Aspekte der Geburt genießen können. 
  • Bei einem Kaiserschnitt gibt es verschiedene Narkosemöglichkeiten: die übliche Teilnarkose und die Vollnarkose. Bei der Teilnarkose wird die werdende Mutter von der Taille abwärts betäubt und kann die Geburt somit bei vollem Bewusstsein miterleben und ihren kleinen Schatz direkt nach der Geburt sehen. Bis die Betäubung wirkt, dauert es in der Regel nicht länger als 10 bis 20 Minuten. Eine Vollnarkose hingegen kann sehr schnell eingeleitet werden und wird deshalb bei Notkaiserschnitten, wenn Mutter oder Kind durch Komplikationen gefährdet werden, eingesetzt. 
  • Vielleicht kennst du sogar schon andere Mütter, die bereits eine Geburt per Kaiserschnitt hatten und kannst dich mit ihnen austauschen. Erfahrungsberichte sind super Entscheidungshelfer und können dir Sicherheit geben.
  • Um sich zu erholen, muss der Körper viel Kraft tanken. Die Genesung nach einem Kaiserschnitt dauert insgesamt etwa 6 Wochen. Je nachdem, wie gut es den frisch gebackenen Müttern geht, bleiben sie meistens 3 bis 5 Tage im Krankenhaus. In der Regel kann die Heimreise mit dem neuen Familienmitglied angetreten werden, nachdem die Fäden gezogen wurden.
  • Nach einem Kaiserschnitt können Alltagssituationen wie z. B. wie Autofahren anstrengender sein als vorher, weil der Gurt möglicherweise auf die Narbe drückt oder längeres Sitzen unangenehm sein kann. Um sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, solltest du dich bei deiner Versicherung erkundigen, wann du wieder Auto fahren darfst. Rechtliche Vorgaben gibt es nicht, manche Versicherungen ordnen in den ersten 6 Wochen jedoch eine Art Fahrverbot an.
  • Um dir nach der Geburt mit Tipps und Ratschlägen zur Seite zu stehen, haben wir hier eine Checkliste für Mütter nach einer Kaiserschnittgeburt zusammengestellt.