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Schnuller

Abschied vom Schnuller

 

Ausgenuckelt! Wie Sie Ihrem Liebling den Abschied erleichtern.

Freitag, 9. Oktober 2015 - 18:31

Er tröstet, er beruhigt, er ist immer da: Der Schnuller oder Daumen ist ein wichtiger Begleiter im Leben Ihres Lieblings. 

Nuckeln ist prima. Es gehört zu den Ur-Reflexen des Menschen und schenkt Ihrem Liebling Sicherheit und Geborgenheit. Doch so schön es ist – wenn die Zähne kommen, ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr sollte Ihr Kind lernen, ohne Schnuller auszukommen. Denn Nuckeln ist nicht gut für die Entwicklung des Gebisses.

Den Schnuller abgewöhnen

Hat man etwas richtig lieb gewonnen, fällt es schwer, es wieder loszulassen. So geht aus auch Ihrem Kind. Überfordern Sie Ihr Kleines nicht, sondern geben Sie ihm Zeit. Erklären Sie ihm liebevoll, dass das zum „Erwachsenwerden“ dazugehört. Folgen Sie auch hier einfach Ihrem Bauchgefühlt. Eine große Hilfe kann auch ein Schnuller-Ersatz sein – z. B. ein Schmusetier.

Tipps für den Abschied vom Schnuller

  • Inszenieren Sie den Abschied. Gut bewährt hat sich die Schnuller-Fee. Sie lässt im Austausch gegen den Schnuller ein kleines Geschenk zurück. Auch Osterhase, Weihnachtsmann oder Christkind können den Schnuller mitnehmen. Oder: Lassen Sie Ihr Kind den Schnuller verschenken.
  • Erzählen Sie Ihrem Schatz, dass er schon groß ist und dass es jemanden gibt, der seinen Schnuller jetzt viel nötiger braucht: Das können auch die Jungen in Vogelnest vorm Haus sein oder die kleinen Entenbabys im Park. 
  • Schnullerfreie Tage und/oder Nächte, die Sie mit kleinen Geschenken belohnen. 
  • Darüber spreche: Erklären Sie Ihrem Liebling, warum es sich von seinem Schnuller trennen soll. Dass Nuckeln schlecht für die Zähne ist, versteht es, wenn es schon etwas älter ist. 
  • Kaufen Sie keine Schnuller mehr nach. So zeigen Sie Ihrem Kind, dass die Schnullerzeit vorbei ist. 
  • Vielen Kindern hilft es, wenn Sie wissen, was mit Ihrem Schnuller passiert ist. Machen Sie eine kleine Abschiedsfeier, bei der der Schnuller feierlich der Mülltonne übergeben wird

 

Tschüss, Daumen 

Etwas schwieriger ist es, das Nuckeln am Daumen abzugewöhnen. Schließlich ist er immer zur Hand und gerade das Nuckeln in der Nacht ist schwer kontrollierbar. Wichtig ist, dass Sie keinen Druck ausüben. Zwangsmaßnahmen wie mit Fäustlingen schlafen, Ärmel zunähen oder den Daumen mit schlecht schmeckenden Mitteln einzureiben gehören in die Vergangenheit und sollten nicht aufgewärmt werden.

 

Tipps zum Abgewöhnen:

  • Lutschkalender: An Tagen, an denen Ihr Kleines am Daumen gelutscht hat, malen Sie gemeinsam eine Regenwolke in den Kalender. An Tagen, an denen nicht gelutscht wurde, eine Sonne. Für Sonnentage gibt es zusätzlich noch eine kleine Belohnung.
  • Spielkamerad. Malen Sie ein Gesicht auf den Lutschfinger und erklären Sie diesen zum neuen Spielkameraden oder Freund. In der dunklen Mundhöhle fühlt er sich sehr unwohl. Und er verschwindet sogar ganz, sobald gelutscht wird.

 

Eins nach dem anderen 

Verlangen Sie nicht zu viel auf einmal von Ihrem Liebling. Versuchen Sie nicht, gleichzeitig den Schnuller oder das Daumenlutschen abzugewöhnen und mit der Sauberkeitserziehung zu beginnen. Auch die Geburt eines Geschwisterkindes ist ein schlechter Zeitpunkt für eine solche Änderung.

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