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Schlafen lernen

Schlafen lernen leicht gemacht

 

Bett, nein danke? Tipps und Tricks für kleine Nachteulen

Freiwillig geht kein Kind ins Bett. Und mit einer kurzen Gute-Nacht-Geschichte ist es auch selten getan. Schließlich gibt es jede Menge guter Gründe wach zu bleiben – aber auch ein paar gute Tricks zum Einschlafen. 

Wenn es darum geht nicht zu schlafen, kann der Einfallsreichtum deines Lieblings unerschöpflich sein. Zwar ist jedes Kleinkind eigentlich so weit, dass es alleine in seinem Bett schlafen kann. Und in der Regel sollte es auch durchschlafen. Dennoch klappt das längst nicht immer. 

Vielleicht will dein kleiner Schatz einfach nicht einsehen, warum er ins Bett soll, wenn du noch wach bist. Oder die älteren Geschwister. Und besonders in der Trotzphase ist das Schlafengehen eine willkommene Gelegenheit, um Grenzen auszutesten.

 

Bettgewohnheiten und Einschlafrituale

Die erste Einschlafregel: Die Zeit vor dem Schlafen sollte ruhig verlaufen. Wildes Toben oder aufregendes Fernsehen solltest du vermeiden. Führe am besten ein festes Abendritual ein, das du immer beibehälst z. B.: 

  • Nach dem Abendessen zusammen Kuscheln und/oder das Sandmännchen anschauen. 
  • Anschließend Schlafanzug anziehen, waschen und Zähne putzen. 
  • Im Bett noch eine schöne Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Oder ein Schlaflied singen. Oder beides.
  • Danach Gute-Nacht-Kuss nicht vergessen und vielleicht ein kleines Schummer-Licht anlassen.

Für das Einschlafen sind feste Zeiten sehr wichtig. Kleine Kinder gehen meistens nicht von selbst ins Bett. Dazu noch ein Tipp: Wenn dein Kind noch ausgiebigen Mittagsschlaf macht, verkürze ihn Schritt für Schritt. So kommt es abends früher zur Ruhe. 

 

Dein Kind findet kein Ende

Leider hat auch das schönste Abendritual nicht immer Erfolg. Wenn dein Kind nach dir ruft, springe nicht sofort auf. Lass' ihm einen Moment Zeit, bis du nach ihm schaust. Ruft dein Kind immer wieder, versuche von Mal zu Mal etwas länger zu warten. 

Mache nicht zu viel Aufhebens, wenn du bei deinem Liebling bist. Streichel ihn kurz, decke ihn wieder richtig zu, sage ruhig „Gute Nacht“ und gehe dann wieder aus dem Zimmer. Am Anfang ist es vielleicht ein Geduldsspiel, aber mit der Zeit wirst du Erfolg haben. Wichtig ist, dass du konsequent bleibst. 

 

Das Monster unter dem Bett

Nimm es ernst, wenn dein Liebling Angst vorm Dunkeln hat. Dahinter steckt die Befürchtung, dass Mama und Papa weg sind und nicht wieder kommen. Solche Verlustängste gehören zur Entwicklung. Im Dunkeln übersetzen Kinder diese Angst in Bilder. So wird aus dem Bademantel an der Tür eine Hexe und aus der Tasche ein Ungeheuer. 

 

Tipps gegen die Angst im Dunkeln:

  • Rede mit deinem Kind über seine Angst. Versuche nicht, die Angst auszureden. Für dein Kind ist die Hexe oder der böse Zwerg in der Zimmerecke ganz real. 
  • Gib dem Monster einen Namen oder zeichne es.
  • Seht gemeinsam, wo das Monster ist. 
  • Es gibt viele gute Bilderbücher zum Thema „Angst“, die du mit deinem Kind anschauen kannst – am Tag und in einer ungefährlichen Situation.
  • Mache ein kleines Nachtlicht im Zimmer an und/oder lasse die Tür zum Flur einen Spalt offen. Die leisen, vertrauten Geräusche aus der Wohnung zeigen deinem Kind zudem, dass Mama und Papa immer noch da sind.

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