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Der Partner im Kreißsaal

 

Heute ganz normal: Auch Papas dürfen dabei sein.

Dienstag, 17. November 2015 - 17:13

Wenn Sie Ihren Partner bei der Geburt an Ihrer Seite haben möchten, ist das heute gar kein Problem mehr. Und auch danach gibt es für Papa viel zu tun.

Die vertraute Nähe des Partners bei der Entbindung zu spüren – das kann für Sie schon eine große Hilfe sein. Sie fühlen sich beschützt und nicht so allein. Doch oft muss der Vater nicht nur Geduld und Gelassenheit zeigen, sondern Sie auch aktiv unterstützen.

 

Beide müssen es wollen

Ihr Partner sollte sich vorher ganz bewusst fragen, ob er die Geburt wirklich miterleben möchte. Sagen Sie es ihm auch ausdrücklich, ob Sie ihn gerne dabei haben möchten. Denn es ist keine Verpflichtung, nur weil andere es so gemacht haben.

Wie Ihr Partner Sie unterstützen kann

Einfach da sein ist schon mal sehr gut. So haben Sie gleich mehr Vertrauen zur Umgebung und zu sich selbst. Wenn Sie etwas herumlaufen möchten, kann er sie dabei stützen. Oder während der Entbindung liebevoll Ihren schmerzenden Rücken massieren. Das lindert den Wehenschmerz und entspannt. Es hilft, wenn Sie beide im gleichen Rhythmus atmen, wie es bei der Geburtsvorbereitung geübt wurde. Auch ein paar zärtliche Worte oder eine Umarmung in den Wehenpausen können Wunder wirken. Und während der Presswehen kann er Ihnen durch sicheres Halten bei Ihrer Höchstleistung helfen.

Nach der Geburt - Der erste Auftritt für Papa

Während Sie sich von den Anstrengungen der Geburt erholen, schlägt Papas große Stunde: Sein Baby zum ersten Mal halten, baden und danach anziehen zu dürfen, das ist für jeden Mann eine einzigartige Erfahrungen. Aber es warten noch andere Aufgaben.

Große Hilfe für die ersten Tage

Zunächst muss der frischgebackene Vater mal die Besuche von begeisterten Verwandten und Freunden etwas steuern, damit Sie und Ihr Kind nicht gleich überfordert werden. In der ersten Zeit Zuhause sind dann Geduld und zärtliche Fürsorge gefragt. Schließlich müssen Sie sich jetzt erst mal körperlich und auch seelisch auf den Wechsel von schwanger zu Mama einstellen. Und Ihr Hormonhaushalt auch. Da gibt es auch schon mal ein emotionales Tief. Aber nach einem Weilchen wird sich das Familienleben mit Ihrem Baby gut eingespielt haben.

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