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Größere Geschwisterchen

 

Nur keine Eifersucht: Wie Sie kleine Familienmitglieder einbeziehen 

Dienstag, 17. November 2015 - 17:35

Wenn ein neues Geschwisterchen auf dem Weg ist, können die Gefühle der "Großen" ganz unterschiedlich sein. So begleiten Sie Ihre Kinder behutsam durch diese aufregende Zeit.

Ein neues Baby! Das ist auch für die kleinen Familienmitglieder eine spannende Situation. Oft können Kinder es gar nicht erwarten, bis ihr Geschwisterchen auf die Welt kommt. Schon früh interessieren sie sich für den wachsenden Bauch und die Bewegungen, die sie durch die Bauchdecke spüren können. Doch die vielen Veränderungen verunsichern sie auch und sie haben viele Fragen.

 

So bereiten Sie Ihr "Großes" auf das Baby vor:

• Erklären Sie Ihrem Kind alles, was es jetzt über die Schwangerschaft und das neue Geschwisterchen wissen möchte.
• Nehmen Sie es ruhig einmal zu einer Vorsorgeuntersuchung mit.
• Lesen Sie gemeinsam Kinderbücher zum Thema "Ich bekomme ein Brüderchen/Schwesterchen".
• Sprechen Sie über mögliche Ängste und beziehen Sie Ihr Kind in die Vorbereitungen auf die Zeit nach der Geburt mit ein. So vermeiden Sie Eifersucht auf das Baby.
• Stärken Sie sein Selbstbewusstsein, zum Beispiel mit einem Besuch im Kindergarten oder in der Krippe.

Keine Angst vor Konkurrenz

Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass es noch genau so wichtig für Sie ist, auch wenn Sie sich bald viel um das Baby kümmern müssen. Lassen Sie deshalb auch etwas Zeit zwischen dem Eintritt in den Kindergarten und der Geburt des neuen Babys, damit Ihr älteres Kind sich nicht abgeschoben fühlt. Auch das Babybettchen sollte schon lange vor der Geburt den Besitzer wechseln, damit es Ihrem Großen nicht "weggenommen" wird.

Ein neuer Spielgefährte – aber erst später

Versprechen Sie Ihrem Kind nicht sofort einen neuen Spielkameraden. Am Anfang ist ein Neugeborenes das noch nicht. Zeigen Sie stattdessen Fotos von Ihnen und Ihren Geschwistern. So sieht Ihr Kind, wie schnell sich die riesigen Unterschiede auswachsen. Und wenn es im Bekanntenkreis andere Familien mit Nachwuchs gibt, kann Ihr Kind dort den Umgang mit dem Baby schon mal üben und sehen, wie viel Spaß man mit dem Kleinen haben kann.

Eine Chance für Papa

Für Väter ist die zweite Schwangerschaft eine Möglichkeit, mit dem erstgeborenen Kind eine noch intensivere Beziehung aufzubauen: Durch gemeinsame Aktivitäten, die dem Alter des Kindes angemessen sind. Ob Lego bauen mit den Kleinen oder Sport mit den Größeren: Papa kann dabei Fähigkeiten fördern, die das Kind selbst mit dem Größer werden verbindet und die es mit Stolz erfüllen.

Denn wenn Mama so ganz eins mit dem ungeborenen Baby ist, können Papa und Geschwister ein eigenes kleines Team bilden und die schwangere Mama damit sogar ein bisschen entlasten.

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