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Nach der Kaiserschnittgeburt

 

Lass dir Zeit!

Keiner erwartet, dass du nach der Geburt sofort wieder fit und fröhlich bist. Schließlich hast du gerade ein Kind zur Welt gebracht. Ob auf natürlichem Weg oder per Kaiserschnitt – das ist eine ganz schöne Leistung!

Nach der Geburt verdient nicht nur dein Baby viel Zuwendung, Unterstützung und Pflege, sondern auch du. Denn auch nach dem Kaiserschnitt kommt noch einiges auf dich zu.

 

So früh wie möglich mit deinem Baby zusammen

Manchmal kommt es vor, dass die Erstuntersuchung des Babys nach der Geburt (U1) in einem anderen Raum stattfindet, während du im OP noch versorgt wirst. Außerdem wirst du nach einer Vollnarkose etwas mehr Zeit brauchen als bei der Periduralanästhesie (PDA), bis du dich ganz auf dein Baby konzentrieren kannst. Sprich vorher offen mit dem Klinikpersonal über deine Wünsche und informiere dich über die Gegebenheiten vor Ort.

 

Das Baby zum ersten Stillen anlegen

Sprich mit der Hebamme darüber, dass man dir dein Baby so früh wie möglich zum Stillen gibt. Sie wird deinen Wunsch unterstützen. Denn für Kaiserschnittbabys ist Stillen besonders wichtig, weil sie durch die Muttermilch mit wertvollen Bifidusbakterien versorgt werden. Die erhalten sie sonst schon bei einer natürlichen Geburt. Hier erfährst du mehr über die Ernährung von Kaiserschnittbabys.

 

Eine bequeme Stillposition

Um nach der Geburt die OP-Wunde beim Stillen nicht zu belasten, kannst du folgende Positionen ausprobieren:

  • Lege dich Bauch an Bauch mit deinem Baby aufs Bett. Lege das Baby zusätzlich auf ein oder mehrere Kissen, so kannst du mit der freien Hand sein Köpfchen führen und halten.
  • Im Sitzen kannst du die Narbe mit einem Kissen schützen. Mehrere Kissen und ein Stillkissen können helfen, eine entspannte Stillposition zu finden.
  • Lasse dir von deiner Hebamme zeigen, wie du das Kind „seitlich unter dem Arm“ halten und stillen kannst. Auch hier hilft ein Stillkissen.

 

Wenn es mit dem Stillen nicht gleich klappt

Bei vielen Frauen kommt die Milchproduktion nach dem Kaiserschnitt etwas langsamer in Schwung, weil die hormonelle Umstellung nicht durch den natürlichen Geburtsprozess in Gang gesetzt wird. Ein paar Tipps, damit das Stillen genauso gut klappt:

  • Lege dein Baby so oft wie möglich an.
  • Rege – falls notwendig – die Milchproduktion durch zusätzliches Abpumpen an.
  • Lasse dich außerdem von Hebammen und Säuglingsschwestern mit Tipps und Hilfestellungen unterstützen.

Ansonsten bleibe ganz gelassen, auch wenn sich der Milcheinschuss verzögert. Ärzte und Hebamme sorgen schon dafür, dass es deinem Baby gut geht.

 

Traurigkeit vergeht – das Glück bleibt

Es kann passieren, dass du – besonders nach einem nicht geplanten Kaiserschnitt – ein Gefühl des Verlustes hast. Du konntest ja die Geburt nicht auf natürliche Weise erleben. Halte dir dann vor Augen: Der Kaiserschnitt war die richtige Entscheidung, um deinem Baby den bestmöglichen Start ins Leben zu verschaffen. Dass es ihn für den Notfall gibt, ist ein großes Glück – für dich und für dein Baby.

Auch Mütter mit geplantem Kaiserschnitt können dieses Verlustgefühl haben. Es ist hormonell bedingt und folgt keinen Regeln und Plänen. Aber denke immer an eins: deinem Baby geht es jetzt gut. Die Traurigkeit vergeht umso schneller, je mehr du dich darüber freust und an die gemeinsame, glückliche Zukunft denkst.

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