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Der Mutterpass

 

Ab jetzt Ihr wichtigstes Dokument und am besten immer dabei

Dienstag, 17. November 2015 - 17:33

Lage des Kindes, Gewicht, Größe – im Mutterpass hält Ihr Arzt alle wichtigen Daten über die Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft fest.

Mit den Angaben im Mutterpass kann der Arzt prüfen, ob Ihr Kleines gesund größer wird. Am besten tragen Sie den Pass immer bei sich. So können sie im Notfall gezielter versorgt werden.
Was genau steht im Pass?

 

Seite 2/3 - serologische Untersuchungen

Hierzu zählen Bluttests oder Abstriche. Sie werden durchgeführt, sobald feststeht, dass Sie schwanger sind. Einige werden im Laufe der Schwangerschaft wiederholt oder erst später vorgenommen.

Unter anderem wird dabei Ihre Blutgruppe ermittelt, ob Sie ausreichend gegen Röteln geschützt sind und nicht an bestimmten Infektionskrankheiten leiden, die dem Baby schaden könnten. So wird sichergestellt, dass es Ihrem Kind und auch Ihnen gut geht.

Seite 4 - Vorangegangene Schwangerschaften

Im Mutterpass stehen alle wichtigen Infos rund um Ihren Bauch. Auch zu vorangegangenen Schwangerschaften, z.B. wie die Geburt verlief oder ob es bereits eine Abtreibung oder eine Fehlgeburt gab. Schwierigkeiten werden so nach Möglichkeit vermieden.

Seite 5 - Anamnese und allgemeine Befunde (Katalog A.)

Mit einem 26 Punkte Fragenkatalog verschafft sich ihr Arzt hier einen Überblick über ihre Krankengeschichte. Nur keine Sorge wenn ein "Schwangerschaftsrisiko" vermerkt wird. Im Gegenteil: Ihr Arzt kontrolliert Ihre Schwangerschaft dann noch genauer. Wenn Sie Zwillinge erwarten oder älter als 33 Jahre sind, wird das schon als Risiko eingestuft. Ein Problem ist es aber nicht.

Auch der voraussichtliche Geburtstermin wird hier vermerkt. Die Kinder kommen aber oft erst etwas später zur Welt.

Seite 6 - besondere Befunde (Katalog B.)

Während der gesamten Schwangerschaft wird Ihr Befinden beobachtet. Neben medizinischen Überprüfungen zählt dazu auch, ob Sie besonderen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt sind. Ihr Arzt berät Sie z.B. auch was Ihre Ernährung oder Ihren Beruf betrifft. Sogar das wird hier vermerkt.

Seite 7/8 - Gravidogramm

Hier trägt Ihr Arzt die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen bis zur Geburt ein, um zu sehen, ob alles nach Plan verläuft. Dabei werden Daten von Ihnen (Gewicht, Blutdruck oder Laborergebnisse) und von Ihrem Baby dokumentiert.

Für Nicht-Mediziner ist vieles davon nicht gleich zu verstehen. Fragen Sie ruhig nach, wenn Ihnen etwas unklar ist.

Seite 9 - Besonderheiten/Cardiotokographische Befunde

Hier stehen Besonderheiten und Ergänzungen zu den zu den Katalogen A. und B., z.B. Befunde zusätzlicher Untersuchen im Rahmen der Pränataldiagnostik. Die werden aber nur durchgeführt, wenn besondere Risiken bestehen.

Es werden auch Auffälligkeiten bei Messungen mit dem Herzton-Wehen-Schreiber (Cardiotokograph, CTG) festgehalten. Dieses Ultraschall-Gerät zeichnet die Herztätigkeit des Kindes oder Wehenbereitschaft auf. Es gehört inzwischen häufig auch zur Vorsorgeroutine und wird etwa ab der 30. Woche durchgeführt.

Seite 10-13 - Ultraschalluntersuchungen

Durch Ultraschalluntersuchungen kann Ihr Arzt feststellen, ob sich Ihr Kind gesund entwickelt. Drei Termine sind dafür vorgesehen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Da es kein Risiko für das Baby birgt, können auch weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Beim ersten Ultraschall (9. - 12. Woche) erkennt Ihr Arzt, ob sich der Embryo richtig in der Gebärmutter eingenistet hat. Beim Zweiten (19. - 22. Woche) kann er Fehlbildungen feststellen. Bei der letzten Untersuchung (29. - 32 Woche) wird die gesunde Entwicklung Ihres Kindes überprüft. Herzaktivität, Wachstum und Lage wird bei allen Ultraschalls kontrolliert.

Seite 14 - Wachstumsverlauf

In den Normkurven wird das Wachstum Ihres Babys genau festgehalten. Damit wird sein Entwicklungsstand kontrolliert und der Geburtstermin präziser ermittelt.
Die Normkurven sind mit Kürzeln bezeichnet. SSL bedeutet Scheitel-Steiß-Länge, BPD steht für den Querdurchmesser des Babykopfes und ATD für den Querdurchmesser seines Bauches.

Seite 15 - Abschlussuntersuchung (Epikrise)

Auch Geburt und Wochenbett werden dokumentiert und die Ergebnisse in der Abschlussuntersuchung notiert. Z.B. wie Ihr Baby entbunden wurde. Es werden Tests durchgeführt, z. B. der Apgar-Test. Er zeigt, ob Ihr Kind die Entbindung gut überstanden hat.

Es ist also alles gar nicht so geheimnisvoll. Fragen Sie einfach immer, wenn Sie etwas wissen möchten. Und notieren Sie zwischen den Arztbesuchen alles Ungewöhnliche, damit Sie Ihren Arzt beim nächsten Termin darauf ansprechen können.

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