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Die erste Bindung

Die erste Bindung

 

Zusammen gehören: Du bist für dein Baby der wichtigste Mensch der Welt  

Gib deinem Kind mit Gefühl und Verständnis, was es jetzt besonders braucht: die Zugehörigkeit zu seiner Familie.

Der erste Blick, das erste Saugen an der Brust – damit beginnt die Suche deines Babys nach einer Bindung. Und auch bei dir werden Beschützerinstinkte wach. Oft merken Mutter und Kind sofort: Wir gehören zusammen.

 

Die wichtigsten Menschen

Für ein Baby sind besonders die Personen am Wichtigsten, die sich am meisten um seine Bedürfnisse kümmern. Oft sind das Mutter und Vater. Es können aber auch andere liebevolle Pflegepersonen sein. Zwei bis drei solch enger Bezugspersonen kann ein Baby in dieser Lebensphase annehmen.

 

Warum ist eine Bindung so wichtig?

Bei einem Menschenbaby sind die ersten Bindungen besonders bedeutungsvoll, denn es kommt bereits in einer sehr frühen Entwicklungsphase zur Welt. Es muss herumgetragen und versorgt werden. Um das Leben des Neugeborenen optimal zu schützen, entstehen diese ganz natürlichen Bindungen. Eine enge Bindung mit den Eltern fördert dabei mehr als alles andere die Entwicklung des Kindes – die körperliche ebenso wie die emotionale.

 

Dein Baby zeigt schon, was es braucht

Wenn dein Baby beim Verlassenwerden weint, schreit und protestiert, dann tut es das alles, um die Bindung mit den Eltern zu festigen. Du kannst sein Urbedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit befriedigen. Auch sein niedliches Aussehen mit der hohen Stirn und den großen Augen, sein Verhalten und seine Mimik dienen dem Zweck, deine Fürsorge zu bekommen. Denn liebevolle Aufmerksamkeit ermuntert dein Baby, neue Signale auszusenden und so den Kontakt weiterzuführen. Dabei zeigt es schon sein ganz eigenes Temperament und seinen Charakter!

 

Feinfühligkeit, Verlässlichkeit, Vorhersehbarkeit

Nur diese drei Dinge braucht es, um deinem Baby Bindung zu ermöglichen. Feinfühligkeit entsteht aus deinem Gefühl und deiner Aufmerksamkeit für das Kind. Verlässlichkeit bedeutet, dass dein Baby dir vertrauen und auf dich zählen kann. Vorhersehbarkeit heißt hier, in ähnlichen Situationen möglichst gleich zu reagieren – nicht mal so und mal anders. Diese drei Eigenschaften legen den Grundstein für das spätere Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit deines Kindes.

 

Lernt euch kennen

Am Anfang ist es ein bisschen, wie eine neue „Sprache“ zu lernen: An der Mimik deines Kindes, am Öffnen und Schließen der Händchen und an der Art, wie es weint oder schreit, erkennst du, ob es hungrig ist, Schmerzen hat oder spielen will. Und dein Kind fühlt, ob du es tröstend berühren und ihm zusprechen, ob du weißt, was es ohne Worte ausdrückt. So versteht ihr euch jeden Tag besser. Dein Baby meldet dir durch seine Reaktion, dass du es richtig verstanden habst: Es hört auf zu weinen, entspannt sich, lächelt. 

 

Bald geht alles ganz nach Gefühl

Vermutlich wirst du nach einer Weile ganz intuitiv wissen, was sich an den Bedürfnissen deines Babys ändert, und kannst zuverlässig darauf eingehen. Vertraue also ruhig deinem Instinkt. Und bloß keine Angst vor Fehlern! Auch aus Missverständnissen können du und dein Baby lernen.

 

Manchmal braucht es mehr Zeit

Falls das Sich-aufeinander-Einstellen nicht so funktioniert, wie du es dir wünschst, kann es dafür verschiedene Gründe geben. Habe jetzt nur keine Scheu, dir Unterstützung zu suchen! Das kann erst mal die stärkere Einbindung des Partners oder Hilfe aus der Familie sein. Aber du kannst dir auch einen familienfremden Berater vom Kinderarzt oder deiner Hebamme empfehlen lassen. Triff dich auch mit anderen frischgebackenen Eltern und ihren Babys zu, zum Beispiel in einer PEKiP-Gruppe (Hebamme fragen).

 

Jedes Kind ist eben einmalig

Manche Babys sind besonders sensibel, andere still und passiv. Andere dagegen sprühen vor Aktivität. Also mache dir keine Vorwürfe, wenn es zwischen euch nicht gleich „funkt“. Fühle dich dann einfach mal in dein Baby ein und versuche seine Hilflosigkeit zu spüren. Du wirst merken, wie gut ihm deine Nähe tut. Dieses Mitgefühl wird dir wie eine innere Kompassnadel helfen, die Richtung im Umgang mit deinem Kind zu finden - auch wenn du mal nicht weiter weißt. 

So entsteht aus der ersten Bindung eine intensive Beziehung zu deinem Baby.

 

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