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Kinderbetreuung

Kinderbetreuung für Kleinkinder und Babys

 

Krippe oder Tagesmutter, jetzt oder später?  Alles, was Sie wissen sollten.

Freitag, 9. Oktober 2015 - 18:35

Ab wann kann mein Kind in die Krippe? Worauf sollte ich achten? Wie finde ich die Krippe, die am besten zu mir und meinem Kind passt. Oder wäre eine Tagesmutter besser?

In vielen europäischen Ländern ist es ganz normal, Kinder schon früh in eine Betreuungseinrichtung zu geben. Und es spricht nichts dagegen. Kinderkrippen und Kindertagesstätten bieten Eltern die Möglichkeit, wieder ins Berufsleben einzusteigen.

 

Betreuung in Kinderkrippen

Viele Krippen nehmen Kinder bereits ab 3 Monaten auf. Die meisten „Krippenkinder“ gehen ab dem 1. Geburtstag in die Krippe. Die Betreuung fördert die sprachlichen und sozialen Fähigkeiten. Zudem haben Krippenkinder im wahrsten mehr Spielraum und Anregung. Und gerade Kinder, die keine Geschwister haben, profitieren vom Kontakt mit anderen Kindern. 

Krippenkinder werden im Durchschnitt häufiger krank. Denn durch den Kontakt zu anderen Kindern steigt die Ansteckungsgefahr. Das ist nicht schlimm – im Gegenteil. Das Immunsystem wird dadurch trainiert. Kinder, die später in eine Betreuungseinrichtung gegeben werden, durchleben diese Phase übrigens ebenfalls.

Für manche Kleinkinder kann der Besuch einer Krippe Stress sein. Anzeichen sind große Anhänglichkeit, Müdigkeit, Hunger oder Kränkeln. 

Langsam eingewöhnen

Damit Ihr Liebling gut in der Krippe ankommt, ist die Eingewöhnungsphase wichtig. Je kleiner Ihr Kind ist, desto mehr Zeit sollten Sie ihm dafür lassen. 

  • In der ersten Zeit ist Ihr Kind nur kurz in der Krippe, während Sie die ganze Zeit bei ihm sind. 
  • Diese Zeit in der Krippe wird langsam gesteigert. 
  • Nach und nach können Sie beginnen, Ihr Kind ein wenig alleine zu lassen. 

Manche Kinder spielen schon am dritten Tag fröhlich mit den Anderen und fühlen sich rundum wohl. Das ist eher die Ausnahme. Kalkulieren Sie lieber ein paar Wochen, bis Sie nicht mehr benötigt werden. 

Beziehungen aufbauen 

Wichtig für die Eingewöhnung ist, dass Ihr Kind eine Beziehung zu einer Bezugsperson aufbaut. Deshalb sollte diese Person nicht ständig wechseln. Im Idealfall hat ein Kind während seiner Krippenzeit eine feste Bezugsperson. Aber auch Austausch und Chemie zwischen den Betreuern und den Eltern müssen stimmen.

Frühzeitig einen Krippenplatz suchen 

Offiziell gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder ab einem Jahr. Doch tatsächlich gibt es noch immer viel zu wenig Betreuungsplätze - gerade in den westlichen Bundesländern. Kümmern Sie sich frühzeitig darum und schauen Sie sich mehrere Einrichtungen an. Unsere Checkliste zum Ausdrucken hilft Ihnen, Einrichtungen zu vergleichen und zu beurteilen.

Alternativen zur Krippe 

Tagesmütter sind im Prinzip kleine private Krippen. Die meisten Tagesmütter betreuen mehrere Kinder. Vorteil ist die kleine Gruppe und die feste Bezugsperson. Gerade kleinere oder schüchterne Kinder fühlen sich bei Tagesmüttern oft sehr wohl. Schwierig wird es, wenn die Tagesmutter krank wird. Für diesen Fall ist es gut, wenn Sie einen Plan B haben. Die Kosten für eine Tagesmutter liegen zwischen 3 € und 7 € pro Stunde. Je nach Umfang der Betreuung kann das deutlich teurer werden als ein Krippenplatz.

Eine weitere Alternative ist eine Kinderfrau, die zur Betreuung zu Ihnen nach Haus kommt, oder ein Au-Pair. Allerdings sind die Kosten hoch und der Austausch mit anderen Kindern fehlt. Bei Au-Pairs kommt das Problem wechselnder Bezugspersonen dazu: Nach einem Jahr heißt es zumeist Abschied.

Tipps: Was bei der Wahl der Krippe wichtig ist:

  • Betreuungsschlüssel: Auf zwei Vollzeit-Betreuer sollten nicht mehr als 15 Kindern kommen. Davon sollten höchstens 5 Kinder jünger als 2 Jahre sein – ruhigere Kinder kommen sonst schnell zu kurz. 
  • Persönlicher Eindruck: Machen Sie sich selbst ein Bild. Gut ist es, wenn Sie nicht nur mit Betreuern und Leitung reden, sondern eine Weile richtig dabei sein dürfen.
  • Konzept: Überlegen Sie, ob das Konzept Ihrem Kind entspricht. Selbstbewusste Kinder profitieren oft von offenen Konzepten. Zurückhaltende Kinder fühlen sich meist in festen Gruppen wohler. 
  • Altersgemischte Gruppen: Kleinere Kinder profitieren, wenn sie sich von größeren etwas abschauen. Das trainiert das Sozialverhalten.
  • Betreuungszeiten: Lassen sich Öffnungs- und Urlaubszeiten mit Ihrem Tagesrhythmus vereinbaren? Ist die Einrichtung flexibel, wenn Ihr Betreuungsbedarf steigt?
  • Elternengagement: Wird eine Beteiligung der Eltern z. B. an Ausflügen und Festen beim Kochen erwartet? 
  • Kosten: 50 € bis 500 € im Monat müssen Sie rechnen – je nach Bundesland, Träger und Umfang der Betreuung. Dazu kommen ca. 30 € bis 60 € fürs Essen pro Kind und Monat. Familien mit geringem Einkommen müssen eventuell nichts bezahlen. 

Unsere Checkliste zum Ausdrucken hilft Ihnen, Einrichtungen zu vergleichen und zu beurteilen.

 

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