Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Suche
Noch kein Mitglied? Hier registrieren
Teile diesen Artikel
X

Kauen lernen

 

Weich, schaumig, cremig, hart: auf dem Weg zu neuen Entdeckungen 

Dienstag, 17. November 2015 - 15:09

Kauen geht nicht von allein. Es will gelernt sein. Das beginnt lange, bevor die Zähne überhaupt da sind.

Seit seiner Geburt ernährt sich Ihr Baby ausschließlich von Milch. Mit der Beikost lernt es nicht nur neue Geschmacksrichtungen kennen, sondern auch völlig neue Beschaffenheiten. Eine kleine Revolution!

 

Eine sensationelle Entdeckung.

Ihr Baby ist mit dem Reflex zum Saugen zur Welt gekommen - kauen muss es erst lernen. Seine kleine Zunge weist zunächst instinktiv jede feste Nahrung zurück. Mit 4 bis 5 Monaten entdeckt Ihr Kind, dass es auch lutschen und Stückchen im Mund behalten kann. Eine völlig neue Erfahrung! Es wird  damit reichlich experimentieren und alles Mögliche in seinen Mund untersuchen.

Wenn etwa zwei Monate später die Schneidezähne kommen, ist Ihr Baby bereit zu kauen. Es trainiert und stärkt jetzt seine Wangen, Lippen und den Rachen auch fürs spätere Sprechen. Und es macht noch eine ganz erstaunliche Erfahrung: Es merkt, dass sich Nahrungsmittel in seinem Mund verändern.

Weich, schaumig, cremig, zart.

Wenn Sie mit der Beikost anfangen, entdeckt Ihr Kind nach und nach die ganze Welt der Beschaffenheiten, Konsistenzen und sogenannten Texturen, wie weich, schaumig, cremig, zart, fest. Später: hart, knackig oder knusprig.

Machen Sie ihr Kind nach und nach damit vertraut:  

• Fangen Sie mit sehr fein Püriertem an, das der Konsistenz von Milch noch recht ähnlich ist. So ist der Übergang leichter

• Ab dem 7. bis 8. Monat darf es etwas weniger Weiches sein, so dass die Konsistenz spürbar ist.

• Ab dem 9. Monat kommen kleine weiche Stückchen hinzu, z. B. Sternchennudeln, sehr weiche, kleinen Kartoffelwürfel, weich gekochter Reis oder gut gegartes Gemüse und Obst.

• Ab 12 Monaten geht es richtig los! Der Teller enthält jetzt kleine Stücke verschiedener Konsistenz und Bissfestigkeit. Zerdrücken Sie die Nahrungsmittel mit einer Gabel, bieten Sie gekochte Karottenscheiben, Rote-Beete-Würfel oder Stückchen geschälter Tomaten an.

Noch ein Tipp: Wenn Sie zu lange fein pürieren, wird Ihr Kind ungern zu „härteren“ Strukturen übergehen. Und wenn Sie zu Stückchen übergehen, achten Sie darauf, dass sie nicht zu hart oder zu groß sind, damit das Baby sich nicht verschluckt.

So helfen Sie Ihrem Kind, Konsistenzen zu entdecken und zu unterscheiden:

• Bieten Sie einen Teil der Mahlzeit püriert an, den anderen passiert oder mit Stücken, je nach Alter.

• Lassen Sie Ihr Kind Nahrungsmittel anfassen, damit es alle seine Sinne entwickeln kann.

• Wenn Ihr Kind eine bestimmte Konsistenz nicht mag, warten Sie ein paar Tage und versuchen Sie es erneut mit einem anderen Nahrungsmittel.

• Falls Ihr Baby etwas nicht probieren möchte, zwingen Sie es nicht. Es eilt nicht. Ihr Baby braucht vielleicht ein wenig Zeit, um sich an all das Neue zu gewöhnen!

• Geben Sie den Mahlzeiten keine zu große Bedeutung. Sagen Sie nicht „Iss alles auf, da freut sich Mami.“  und machen Sie keine Machtkämpfe daraus.

• Irgendwann beginnt Ihr Kleines zu knabbern. Behalten Sie es dabei immer im Auge, denn es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder sich dabei verschlucken.

Weiterlesen

Der Babyservice Club

Genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Tipps, Tricks und Vorteile.

  • Briefkissen gelb BabyserviceKostenlose Babyservice Club-Präsente für Schwangere und Eltern von Babys bis zu 8 Monaten.
  • PostRegelmäßige Babyservice Club-Post per E-Mail.
  • GratisprobenGratisproben von Bübchen (zum letzten Schwangerschaftsdrittel) und Nestlé BEBA Folgemilch (zum 6. Lebensmonat).
  • AppsAllergiecheck und weitere praktische Hilfs-Tools.

Jetzt Mitglied werden!

Ähnliche Inhalte