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Kauen lernen

 

Weich, schaumig, cremig, hart: Auf dem Weg zu neuen Entdeckungen 

Kauen geht nicht von allein. Es will gelernt sein. Das beginnt lange, bevor die Zähne überhaupt da sind.

Seit seiner Geburt ernährt sich dein Baby ausschließlich von Milch. Mit der Beikost lernt es nicht nur neue Geschmacksrichtungen kennen, sondern auch völlig neue Beschaffenheiten. Eine kleine Revolution!

 

Eine sensationelle Entdeckung.

Dein Baby ist mit dem Reflex zum Saugen zur Welt gekommen - kauen muss es erst lernen. Seine kleine Zunge weist zunächst instinktiv jede feste Nahrung zurück. Mit 4 bis 5 Monaten entdeckt dein Kind, dass es auch lutschen und Stückchen im Mund behalten kann. Eine völlig neue Erfahrung! Es wird  damit reichlich experimentieren und alles Mögliche in seinen Mund untersuchen.

Wenn etwa zwei Monate später die Schneidezähne kommen, ist dein Baby bereit zu kauen. Es trainiert und stärkt jetzt seine Wangen, Lippen und den Rachen auch fürs spätere Sprechen. Und es macht noch eine ganz erstaunliche Erfahrung: Es merkt, dass sich Nahrungsmittel in seinem Mund verändern.

 

Weich, schaumig, cremig, zart.

Wenn du mit der Beikost anfängst, entdeckt dein Kind nach und nach die ganze Welt der Beschaffenheiten, Konsistenzen und sogenannten Texturen, wie weich, schaumig, cremig, zart, fest. Später: hart, knackig oder knusprig.

 

Mache dein Kind nach und nach damit vertraut:  

  • Fange mit sehr fein Püriertem an, das der Konsistenz von Milch noch recht ähnlich ist. So ist der Übergang leichter.
  • Ab dem 7. bis 8. Monat darf es etwas weniger Weiches sein, so dass die Konsistenz spürbar ist.
  • Ab dem 9. Monat kommen kleine weiche Stückchen hinzu, z. B. Sternchennudeln, sehr weiche, kleinen Kartoffelwürfel, weich gekochter Reis oder gut gegartes Gemüse und Obst.
  • Ab 12 Monaten geht es richtig los! Der Teller enthält jetzt kleine Stücke verschiedener Konsistenz und Bissfestigkeit. Zerdrücke die Nahrungsmittel mit einer Gabel, biete gekochte Karottenscheiben, Rote-Beete-Würfel oder Stückchen geschälter Tomaten an.

 

Noch ein Tipp: Wenn du zu lange fein pürieren, wird dein Kind ungern zu „härteren“ Strukturen übergehen. Und wenn du zu Stückchen übergehst, achte darauf, dass sie nicht zu hart oder zu groß sind, damit das Baby sich nicht verschluckt.

 

So hilfst du deinem Kind, Konsistenzen zu entdecken und zu unterscheiden:

  • Biete einen Teil der Mahlzeit püriert an, den anderen passiert oder mit Stücken, je nach Alter.
  • Lasse dein Kind Nahrungsmittel anfassen, damit es alle seine Sinne entwickeln kann.
  • Wenn dein Kind eine bestimmte Konsistenz nicht mag, warte ein paar Tage und versuche es erneut mit einem anderen Nahrungsmittel.
  • Falls dein Baby etwas nicht probieren möchte, zwinge es nicht. Es eilt nicht. Dein Baby braucht vielleicht ein wenig Zeit, um sich an all das Neue zu gewöhnen!
  • Gib den Mahlzeiten keine zu große Bedeutung. Sage nicht „Iss alles auf, da freut sich Mami.“  und mache keine Machtkämpfe daraus.
  • Irgendwann beginnt dein Kleines zu knabbern. Behalte es dabei immer im Auge, denn es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder sich dabei verschlucken.

 

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