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Gesund genießen

 

Essen, trinken und saure Gurken: Worauf Sie bei der Ernährung achten sollten

Dienstag, 17. November 2015 - 17:29

Ihr Baby isst mit. Das heißt zwar, essen für zwei - aber nicht mal zwei. Statt großer Mengen sollten Sie nährstoffreich essen und bewusst genießen. Dann tut Ihr Kind das auch.

Alles, was Ihr Baby zu seiner gesunden Entwicklung braucht, bekommt es von Ihnen – via Nabelschnur. Das ist praktisch, hat aber auch Einfluss auf Ihre Ernährung in der Schwangerschaft. Das Gute: als Schwangere dürfen Sie fast alles essen, was Ihnen schmeckt. Für eine optimale Versorgung sollte es nur abwechslungsreich sein. Also – lassen Sie es sich schmecken!

 

Ihr Appetit sagt, was Sie brauchen

Ob Sie seltsame Vorlieben für saure Gurken mitten in der Nacht entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen. Allerdings ändert sich Ihre Geschmackswahrnehmung. Und auch Ihr Appetit wird vom wirklichen Nährstoffbedarf gesteuert. Wenn Sie also absoluten Heißhunger auf etwas Spezielles haben, kann es gut sein, dass Ihr Körper genau das jetzt eben braucht. Geben Sie speziellen Gelüsten ruhig nach und verwöhnen Sie sich etwas.

Doppelt so gut statt doppelt so viel.

Der Satz "Du musst nun für zwei essen!" ist nicht ganz richtig. Denn nicht die Menge der Nahrung ist entscheidend, sondern die Qualität. Ihr täglicher Energiebedarf nimmt während der Schwangerschaft nur geringfügig zu (um etwa 200 kcal/Tag). Worauf es ankommt, ist die ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Welche das genau sind, erfahren Sie im Bereich Nährstoffe. Übrigens: 5-6 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind bekömmlicher als drei große und Heißhunger-Attacken lassen sich so leichter vermeiden.

Und was gibt’s zu trinken?

Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag sollten Sie in der Schwangerschaft trinken - an heißen Tagen sogar mehr. Auch bei Erbrechen und Durchfallerkrankungen ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht. Gut geeignet sind da Mineral-  oder Leitungswasser, Kräuter- oder Früchtetee und mit Wasser verdünnter Obst- oder Gemüsesaft. Nehmen Sie milde Sorten mit wenig Säure, um Sodbrennen zu vermeiden.

Weitere Getränke im Überblick:

• Wasser: Bei Sodbrennen eignet sich kohlensäurearmes Mineralwasser.
• Kaffee und schwarzer Tee: 2 Tassen am Tag sind ok. Mehr kann auch beim Baby Herzklopfen verursachen. Eine koffeinfreie und leckere Alternative ist CARO-Landkaffee mit 100 % natürlichen Zutaten.
• Milch: Ist eigentlich kein Getränk, sondern ein flüssiges Nahrungsmittel. Als Durstlöscher auch nicht so recht geeignet, dafür reich an Nährstoffen. Ein Glas warme Milch hilft am Abend beim Einschlafen.
• Schwanger und Alkohol? Ärzte raten inzwischen, Alkohol ganz zu streichen, da schon kleinen Mengen schädlich sind und zu schweren Wachstums- und Entwicklungsschäden beim Kind führen können.

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