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Geburtsvorbereitung

 

Jede Menge gute Gründe: Was alles für einen Vorbereitungskurs spricht.

Dienstag, 17. November 2015 - 17:18

Wenn Sie an die bevorstehende Geburt denken, haben Sie bestimmt viele Fragen. Was genau muss ich dabei tun? Wie ist das mit dem Atmen? Ein Geburtsvorbereitungskurs gibt Antworten.

Geburtsvorbereitung – brauche ich das eigentlich? Wenn Sie uns fragen: Klar! Denn gute Kurse bieten Ihnen nicht nur Schwangerschaftsgymnastik und Atemübungen. Sie geben Ihnen auch Sicherheit, gerade wenn es Ihr erstes Kind ist. Je mehr Sie darüber wissen, was während der Geburt und danach passiert, desto kleiner werden Ihre Ängste. So können Sie sich ganz unbeschwert auf die Geburt freuen und sie als etwas Positives erleben.

 

Ein Treffen der zukünftigen Mamis

Besonders schön am Geburtsvorbereitungskurs: Sie lernen dort auch andere Mütter oder Elternpaare kennen. So kommt man ins Gespräch und tauscht ganz zwanglos Erfahrungen aus. Oft ergeben sich daraus Freundschaften weit über die Geburt hinaus. Ihre Kinder sind ja schließlich im gleichen Alter.

Wann geht’s los mit der Geburtsvorbereitung?

Spätestens ab dem 6. Schwangerschaftsmonat empfiehlt sich die Teilnahme. Angebote gibt es z.B. von Kliniken, Hebammen oder Krankengymnastinnen. Wird der Kurs von einer Hebamme geleitet, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kursgebühr für maximal 14 Stunden.

Und wie lange dauert so ein Kurs?

Geburtsvorbereitungskurse finden in der Regel einmal wöchentlich abends statt und gehen über mehrere Wochen. So können Sie mit den anderen Eltern noch engere Kontakte knüpfen und haben viel Zeit, um der Hebamme Ihre Fragen zu stellen. Für die, die unter der Woche nur wenig Zeit haben, werden aber auch Kompaktkurse an einem Wochenende angeboten.

Nicht jeder Kurs ist gleich

Es gibt ein vielfältiges Angebot: von der klassischen Vorbereitung bis hin zu alternativen Methoden. Lassen Sie sich bei der Wahl des Kurses ruhig von Ihrer Hebamme oder einer "erfahrenen" Freundin beraten.

Die klassische Geburtsvorbereitung

In einem guten Kurs bekommen Sie ausführlich erklärt, wie eine Entbindung verläuft und wann was passiert. Sie erfahren mehr über unterschiedliche Geburtsmethoden, medizinische Hilfsmittel oder spezielle Maßnahmen wie den Kaiserschnitt. In vielen Kursen gibt es auch einen Besuch im Kreißsaal.

Atmen und entspannen

Beim klassischen Ansatz  stehen praktische Übungen im Mittelpunkt: Atemtechniken, Körperhaltung, Bewegungsrhythmen. Auch Ihr Partner wird in den praktischen Teil eingebunden. Sie bekommen Ratschläge und Anleitungen für den Umgang mit dem Baby nach der Geburt, z. B.  zum Stillen oder zur Babypflege.

Die alternative Geburtsvorbereitung

Auch hier gibt es viele Angebote. Die können eine klassische Geburtsvorbereitung zwar nicht ersetzen, bieten Ihnen aber eine gute Unterstützung. Eine kleine Auswahl:

• Bauchtanz für Schwangere: Wenn Sie Spaß am Tanzen haben und ein bisschen Extra-Fitness möchten.
• Pilates: Gut um Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur zu trainieren.
• Qigong: Hilft mit Atemübungen und Meditation, bei der Geburt innere Ruhe zu bewahren.
• Schwangerschaftsgymnastik: Schafft gezielt Kondition für die Geburt durch Training von Beckenboden-, Hüft,- Rücken- und Bauchmuskeln.
• Wassergymnastik: Spezielle Kurse für Schwangere entlasten auch die Gelenke und helfen bei Flüssigkeitseinlagerungen.
• Shiatsu: Massagen und Akupressur regen den Energiefluss im Körper an.
• Yoga: Ganzheitlicher Ansatz hilft mit Atem-, Dehnungs- und meditativen Übungen beim Umgang mit Wehenschmerzen.

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