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Der erste Arztbesuch

 

Vertrauen ist das Wichtigste.  Was du vor dem ersten Termin wissen solltest

Als Schwangere ist der erste Arztbesuch für dich ganz schön spannend. Was alles untersucht wird und warum dein Arzt viel Zeit für dich haben sollte, erfährst du hier.

In der Schwangerschaft wirst du deinen Arzt öfter treffen als gewöhnlich. Schließlich betreut er jetzt gleich zwei Patienten auf einmal! Darum ist es wichtig, dass du ihm nun voll vertraust und dich regelmäßig untersuchen lässt.

 

Wann ist die Zeit für den ersten Besuch?

Wenn alle Anzeichen deines Körpers auf eine Schwangerschaft deuten, solltest du zum Arzt gehen. Möglichst bald, spätestens aber zwei Wochen nach dem Ausbleiben der Regelblutung.

 

„Mein Arzt hat zu wenig Zeit für mich.“

Dann gehe ruhigen Gewissens zu einem anderen. Die Erfahrung zeigt: Nur wer seinem Arzt völlig vertraut und sich gut betreut fühlt, kommt auch regelmäßig wieder.

Unser Tipp: Schreibe dir offene Fragen oder Unklarheiten vor dem Termin auf, dann vergisst du in der Aufregung nichts. Für einen verständnisvollen Arzt gibt es übrigens keine „dummen“ Fragen.

 

Was passiert beim ersten Termin?

Zuerst führt der Arzt eine Anamnese durch, erkundigt sich z.B. nach früheren Krankheiten, Operationen und Impfungen. Er fragt dich auch nach vorhergehenden Schwangerschaften. Dann beginnt die Untersuchung: Eine Blutprobe wird genommen, Gewicht und Blutdruck kontrolliert. Eine vaginale Untersuchung zeigt, ob Gebärmutter, Eierstöcke und Geburtskanal in Ordnung sind. Nach der grundlegenden Untersuchung bekommst du deinen Mutterpass, in den der Arzt von nun an alle weiteren Daten der Schwangerschaft einträgt und den du immer bei dir haben solltest.

 

Was heißt hier 10 Monate?

Obwohl eine Schwangerschaft 9 Monate dauert, wirst du öfter vom "10.Schwangerschaftsmonat" hören. Denn für den Arzt beginnt die Schwangerschaft rein rechnerisch am ersten Tag der letzten Periodenblutung. Es zählen also auch die 14 Tage vor der Befruchtung dazu.


Die drei Stufen der Schwangerschaft:

  • Im ersten Drittel ist die Entwicklung besonders rapide. Durch die starke Umstellung von Hormonhaushalt und des Stoffwechsels bist du nun öfter müde und leidest vielleicht unter Übelkeit.
  • Das zweite Drittel ist für dich meist angenehmer. Das Baby reift jetzt vom winzigen Etwas zum kleinen Menschen heran. Mediziner sprechen nun nicht mehr vom Embryo, sondern vom Fötus. Alle wesentlichen Anlagen deines Kindes sind fertig.
  • Der Endspurt: Im letzten Drittel arbeitet alles auf die Geburt hin. Dein Baby nimmt kräftig zu und wächst, um fit für das Leben da draußen zu sein. Du bist nun entsprechend schwerfällig und kurzatmig und sehnst dem großen Ereignis herbei. Dadurch verlierst du aber auch die Angst vor der Entbindung.

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