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Frau mit Obstsalat

Ernährung: Schon vorher Reserven aufbauen

 

Je früher je besser: Folsäure, Jod und Eisen sind besonders wichtig

Auch wenn Sie noch nicht schwanger sind, können Sie mit Ihrer Ernährung bereits einiges beeinflussen: Damit das Baby in Ihrem Bauch gleich alles bekommt, was es braucht.

Nutzen Sie schon die Zeit, um Vorräte anzulegen und ausreichend Reserven aufzubauen. Aber: Keine Panik, wenn Sie unerwartet schwanger geworden sind, und dazu keine Möglichkeit hatten – fangen Sie einfach jetzt damit an.

 

Folsäure und Jod sind besonders wichtig

Vom Beginn der Schwangerschaft braucht Ihr Baby Folsäure und Jod. Und das reichlich! Viele Ärzte empfehlen deshalb eine Nahrungsergänzung mit Folsäure sobald der Kinderwunsch feststeht. Die Jodversorgung ist ebenso wichtig. Auch sollten Sie auf einen ausreichenden Eisenstatus achten.

Folsäure: wichtig für das Nervensystem

Folsäure, oder auch Vitamin B9, wird vor allem am Anfang der Schwangerschaft in großen Mengen benötigt. Der Bedarf steigt bei Schwangeren um 80 % von 300µg auf 550µg am Tag.

Folsäure ist wichtig für das Nervensystem und die Ausbildung des Gehirns. Auch bei Bildung der roten Blutkörperchen spielt es eine ganz zentrale Rolle.

In diesen Nahrungsmitteln ist ganz viel Folsäure:

  • grünes Gemüse (z. B. Spinat, Kohl, Feld- und Kopfsalat, Kresse, grüne Bohnen, Erbsen), Rote Beete oder Karotten
  • Geflügelinnereien, Leber
  • Eigelb
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen) und Mais
  • Orangen und rote Früchte
  • Brie, Camembert, Blauschimmelkäse

Jod: wichtig für die Schilddrüsenfunktion

Eine ausreichende Versorgung mit Jod ist von Beginn der Schwangerschaft an von großer Bedeutung. Jod wird für die Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt und nimmt daher eine wichtige Rolle für Wachstum, Stoffwechsel und die geistige Entwicklung ein.

Diese Nahrungsmittel  können zur Jodversorgung beitragen:

  • Seefisch
  • Meeresfrüchte
  • Jodsalz
  • mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel

Eisen: wichtig für den Sauerstofftransport

Während der gesamten Schwangerschaft braucht Ihr Körper besonders viel Eisen. Der Bedarf verdoppelt sich in den letzten drei Monaten sogar nochmals von 15 auf 30 mg am Tag.

Eisen transportiert den Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen. Es ist zudem wichtig für die Blutbildung und beugt auch Müdigkeit und Erschöpfung bei Schwangeren vor.

In diesen Nahrungsmitteln ist besonders viel Eisen:

  • Rote Fleischsorten
  • Weiße Fleischsorten, Fisch
  • Hülsenfrüchte, Roggen- und Weizenvollkornbrot
  • Brokkoli, Mangold
  • Aprikosen, Heidelbeeren, Erdbeeren
  • Eier
  • Kakao

Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme.

Nehmen Sie zum Essen möglichst Lebensmittel oder Getränke zu sich, die viel Vitamin C enthalten. Essen  Sie z. B. Zitrusfrüchte oder Kiwis zum Nachtisch oder trinken Sie ein Glas Orangensaft zur Mahlzeit.  

Das Eisen in tierischen Lebensmitteln ist für Menschen übrigens leichter zu verwerten. Bei Eisenmangel oder wenn Sie Vegetarier sind, kann Ihr Arzt zusätzlich ein Eisenpräparat verschreiben.

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