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Beikost einführen leicht gemacht

 

An den Löffel, fertig, los: Auf zum großen Geklecker

Der erste Brei - ein neues großes Abenteuer für dich und deinen kleinen Schatz. Aber ab wann können Kinder vom Löffel essen? Und wie gelingt der Beikoststart?

In den ersten 4-6 Lebensmonaten ist Muttermilch die beste Ernährung für dein Kind. Das Eiweiß in der Muttermilch passt sich ideal den Bedürfnissen des Babys an. Mit zunehmendem Alter benötigt dein Baby zusätzliche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. Eisen, Calcium und Vit. D. Damit dein Schatz sich auch weiterhin so gut entwickelt und gesund ist, ersetzt Beikost nach und nach einzelne Stillmahlzeiten.

Aber wie führe ich Beikost ein? Ab wann ist es Zeit für den ersten Babybrei? Und was gibt es zu beachten? Antworten auf diese Fragen findest du hier.

 

Was ist Beikost eigentlich?

Beikost bezeichnet alles, was das Baby unabhängig von der Muttermilch zu sich nimmt. Das können Gemüse, Obst, Kartoffeln, Fleisch oder Fisch sein. Diese Nahrungsmittel erfüllen wichtige Aufgaben in der gesunden Entwicklung und werden nach und nach in den Ernährungsplan eingeführt. Für die Einführung der Beikost empfiehlt sich eine Tageszeit, zu der das Baby ausgeschlafen ist und die Eltern/ Bezugspersonen genügend Zeit haben. Üblicherweise starten viele Eltern mit einem Babybrei aus Gemüse zur Mittagszeit . Später kommen ein Getreidebrei am Abend und ein Obstbrei zum Frühstück hinzu. Mit etwa zehn bis zwölf Monaten kann dein Baby dann endlich auch bei dir mitessen und mild gewürztes Familienessen genießen.

 

Ab wann Beikost?

Das erste Löffelchen ist ein Meilenstein in der Entwicklung deines Babys. Deswegen kannst du es sicher kaum erwarten, Beikost in den Ernährungsplan deines Babys einzuführen. Vor dem vierten Monat solltest du Beikost aber noch nicht zufüttern. Der Magen deines Babys ist noch nicht bereit für feste Nahrung und bekommt alle wichtigen Nährstoffe aus der Muttermilch. Ist dein Baby noch klein, drückt die Zunge automatisch alles, was fest ist, aus dem Mund. Deswegen solltest du frühestens zu Beginn des fünften und spätestens zum Ende des siebten Monats mit der Beikost beginnen. Erst in diesem Zeitraum legt sich der Zungen-Reflex.

 

Woran erkenne ich, dass mein Baby bereit für Beikost ist?

Jedes Baby entwickelt sich individuell. Das eine benötigt vielleicht schon ab dem vierten Monat Beikost, das andere erst im siebten. Damit du genau weißt, ab wann es Zeit für Beikost ist, haben wir einige Anzeichen aufgelistet:

  • Dein Baby ist neugieriger und aktiver. Aufmerksam schaut es Mama und Papa beim Essen zu und lässt die Gabel nicht aus dem Blick.
  • Es greift aktiv nach dem Essen der Großen.
  • Das Köpfchen kann es mittlerweile alleine halten und mit Unterstützung sitzt es schon aufrecht.
  • Dein Baby steckt alles in den Mund und untersucht es mit Lippen und Zunge.
  • Es hat viel mehr Appetit. Vielleicht entwickelt es sich sogar zum kleinen Nimmersatt.
  • Der Reflex, mit der Zunge das Essen aus dem Mund zu drücken, ist verschwunden.
  • Kommen Mama oder Papa mit dem Löffel, öffnet das Baby seinen Mund.

 

Beikost einführen und trotzdem stillen?

Auch wenn du nun langsam beginnst Beikost einzuführen, kannst du dein Baby weiterhin stillen. Und zwar so lange, wie du und dein kleiner Schatz es wollen. Die wenigsten Babys wollen aufs Stillen verzichten, sobald sie Beikost bekommen. Schließlich ist die Stillzeit mit Mama noch immer eine besondere Auszeit, in der Wärme und Verbundenheit ausgetauscht werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, bis zum zweiten Geburtstag des Babys weiterhin Muttermilch in Babys Ernährungsplan zu integrieren.

 

Praktische Tipps für den Beikoststart

Wie, wann und wie viel Beikost soll ich zufüttern? Was gibt es zu beachten? Hier haben wir die besten Tipps herausgesucht, damit die Beikost Einführung gelingt: Immer mit der Ruhe:

  • Öffnet dein Schatz den Mund nicht, wenn der Löffel naht, dann klappt es vielleicht morgen!
  • Wenn du beginnst, Beikost einzuführen, isst dein Baby nicht mehr als ein bis zwei Löffelchen. Diese Menge ist völlig normal. Von Tag zu Tag bekommt dein Schatz dann einen Löffel mehr.
  • Vielleicht mag dein Baby den Geschmack der Beikost nicht. Das Mischen mit etwas Muttermilch gibt dem Babybrei einen vertrauten Geschmack.
  • Ideal ist es verschiedenen Gemüse warm, püriert und in kleinen Mengen ohne Zwang mehrmals anzubieten wie z.B. Pastinake oder Möhre. Da sich Geschmacksvorlieben sehr früh entwickeln, sollte der „Menüplan“ deines Babys viele verschiedene Gemüsesorten enthalten.
  • Timing ist alles: Der richtige Zeitpunkt für die Beikost ist, wenn dein Baby nicht zu schläfrig ist. Mit dem Löffel essen, ist anstrengend!
  • Sobald die Beikost eingeführt ist, sollte dein Baby auch regelmäßig Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
  • Nicht vergessen: Dein Baby kennt den starren Beikostplan von Ärzten, Hebammen und Ratgebern nicht. Hier ist es wichtig, auf dein Baby und deinen eigenen Instinkt zu hören.
  • Entdecke weitere interessante Tipps für Babys erstes Löffelchen!

 

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