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Babyblues

 

Jetzt können auch mal Tränen fließen.  

Freitag, 9. Oktober 2015 - 16:38

Ihr Baby ist da. Aber statt vor Glück zu strahlen, fühlen Sie sich eher zum Heulen? Das Gefühl teilen Sie mit vielen Müttern nach der Geburt.

So hatten Sie sich das nicht vorgestellt: Das größte Glück der Welt liegt gesund und munter in Ihren Armen und was ist? Sie fühlen sich elend und zweifeln vielleicht sogar ein bisschen an sich als Mutter. Das müssen Sie nicht. Sie haben nur den "Babyblues", auch „Heultage“ genannt.

 

Warum manchmal die Tränen fließen

Ihr Körper stellt sich ungefähr 3 bis 4 Tage nach der Entbindung von Schwangerschaft aufs Stillen um. Die hormonelle Veränderung ist oft der Grund für die Niedergeschlagenheit. Auch die Anspannung der Geburtsphase lässt jetzt nach. Da kann es leicht mal ein emotionales Tief geben. Denn die Nachwirkungen von Schwangerschaft und Geburt verschwinden ja nicht über Nacht. Geben Sie sich etwas Zeit.

Das Stimmungstief zieht bald wieder ab

Am Anfang zwickt vielleicht Ihre Dammnaht und der Wochenfluss dauert noch an. Eigentlich ein gutes Zeichen: Die Gebärmutter bildet sich zurück und die Plazentawunde heilt ab. Duschen, klares Wasser und Einlagen helfen, um sich frisch zu fühlen. Trotzdem, all diese Umstellungen! Sie sind sensibler und verletzlicher als sonst. Etwas Babyblues ist jetzt wirklich kein Wunder. Ein Trost: Auch wenn die körperlichen Veränderungen noch etwas anhalten, Ihre Stimmung hellt sich bald wieder auf!

Wie gehe ich mit den "Heultagen" um?

Lassen Sie die ersten Wochen ruhig angehen. Sie brauchen sich jetzt nicht unter Druck zu setzen. Bei der Geburt haben Sie schon viel geleistet, jetzt haben Sie Pausen verdient. Ihr Partner kann Sie dabei unterstützen: Zuhören, trösten und Aufgaben abnehmen. Überlegen Sie gemeinsam, was jetzt wirklich wichtig ist. Geburtskarten verschicken und Fenster putzen – das hat alles noch Zeit. Bestimmt helfen auch eine Freundin oder die stolze Oma bei notwendigen Erledigungen.

Auch Sie dürfen jetzt verwöhnt werden!

Das ist gut, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Gönnen Sie sich doch ein wohltuendes Bad. In der Regel ist das etwa zwei Wochen nach der Geburt wieder "erlaubt". Auch eine sanfte Massage ist jetzt genau richtig. Besonders gut eignet sich dafür Massage Öl von Bübchen. Es ist besonders auf die Bedürfnisse von Schwangeren abgestimmt. Dazu passt die Pflege Lotion für elastische Haut. 

Hier gibt’s weitere Tipps zum Stress vermeiden.

Fitness in kleinen Schritten

Vielleicht können Sie es gar nicht mehr abwarten, Ihren Körper wieder in Top-Form zu bringen. Aber immer mit der Ruhe. Beim Stillen ist eine Diät noch nicht geeignet. Ein gesunde, ausgewogene Ernährung ist jetzt der bessere Weg. Und etwa acht Wochen nach der Geburt können Sie dann mit der Rückbildungsgymnastik anfangen. So machen Sie Körper und Seele schonend wieder fit.

Und wenn der Blues immer weitergeht?

Wenn die schlechte Stimmung so gar nicht verschwinden will, lassen Sie sich beraten. Es passiert zwar sehr selten, aber einige Frauen können eine sogenannte Schwangerschafts-Depression bekommen. Und die hält länger als ein paar Tagen an. Holen Sie sich dann unbedingt Hilfe von einem Arzt.

Tolle Helfer in den Heultagen

• Nachsorge-Hebamme: Sie steht Ihnen nicht nur während Schwangerschaft und Geburt, sondern auch danach mit Rat und Tat zur Seite. Sie hilft bei Stillproblemen und kann auch vom Babyblues ein Lied singen. Die Hausbesuche werden bis zu acht Wochen von der Krankenkasse bezahlt.
• Ärztin/Arzt: Sie können klären, ob es ganz normale Heultage sind, oder eine ernstere Schwangerschaftsdepression. Natürlich geben sie auch die Gewissheit, dass sich bei Ihnen und Ihrem Baby alles ganz normal entwickelt.
• Partner, Familie und Freunde: Von praktischer Hilfe im Haushalt bis zum Kummerkasten – Partner, gute Freundin oder die eigene, erfahrene Mutter helfen und trösten auch beim Babyblues gerne.

 

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