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Der passende Name

 

Emma, Leon und Sophie: Wie soll dein kleiner Liebling heißen? 

Es ist eine der schönsten Entscheidungen – aber oft auch eine der schwierigsten. Wenn du noch zwischen tausend Möglichkeiten schwankst haben wir ein paar Tipps zur Namenswahl.

Während der Schwangerschaft ist es einfach noch "mein Baby" oder "unser Kind". Vielleicht hast du auch einen Kosenamen wie "Mäuschen“ oder "Zwerglein". Doch irgendwann wird es ernst: Wie soll es nun wirklich heißen? Spätestens in der Klinik solltest du die Entscheidung getroffen haben. Bei der großen Auswahl gar nicht so leicht. Schließlich hat auch dein Partner seine ganz eigenen Vorstellungen und Wünsche.

 

Traditionell oder Modern?

Vielleicht findest du in deiner Familie einen schönen Vornamen, den du an dein Kind weitergeben möchtest. Wenn die Uroma Louise hieß und eine tolle Frau war, könnest du ihr so ein Denkmal setzen. Gefallen dir moderne Namen aber einfach besser, wirst du dich nach Klang, Assoziationen und Aktualität richten. Da kommst du zwar häufig auf einen Namen, der in dieser Babygeneration besonders beliebt ist, dein Kind stört das nachher aber kaum.

 

So fällt die Namenssuche leichter:

Schreibe einfach mal deine 10 Lieblingsnamen auf einen Zettel und vergleiche ihn mit dem Zettel deines Partners. So findet ihr schnell heraus, was beiden gefällt. Das kommt dann auf einen Extra-Zettel. Nach ein paar Tagen schaut ihr wieder drauf. Klingen die Namen immer noch schön? Was einem Partner gar nicht mehr gefällt, wird gestrichen und durch einen neuen Namen ersetzt – so lange, bis nach einigen Durchgängen ein wirklich toller Name übrig bleibt, den ihr beide mögt.

 

Nicht jeder Name passt

Weil du deinem Kind mit dem Namen etwas Wichtiges für sein ganzes Leben mitgibst, solltest du ein paar Punkte bedenken:

  • Besonders exotische Namen klingeln mit einem Allerwelts-Familiennamen oft sehr merkwürdig.
  • Namen, die eine eindeutige Vorstellung hervorrufen, können später zur Belastung werden: Eine Lillifee, die 1,80 groß und kräftig ist, lädt eher zum Schmunzeln ein.
  • Bei zu seltsamen Namenswünschen legt auch der Standesbeamte unter Umständen sein Veto ein.
  • Falls du dein Kind gern nach deinem Lieblingsstar benennen möchtest: In ein paar Jahren kennt den vielleicht keiner mehr und der Name wirkt dann etwas seltsam.

 

Auch an den Nachnamen denken

Manchmal passen Vor- und Nachname nicht so gut zusammen oder die Buchstabenkombination lässt sich schwer sprechen, wie zum Beispiel bei „Ralf Fock“. Ein Tipp: Sprich Vor- und Nachnamen zusammen laut vor. So merkst du, ob die Namen zusammen passen. Kurze Vornamen klingen übrigens oft gut zu langen Nachnamen und umgekehrt.

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