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Der Aufbau unserer Haut

 

Unsere Haut ist etwas ganz Besonderes

Freitag, 12. Februar 2016 - 16:43

Die Haut erfüllt viele lebenswichtige und schützende Aufgaben: Sie dient unter anderem der Wärmeregulierung, als Fett- und Wasserspeicher und bewahrt den Körper wie eine Schutzhülle vor schädlichen äußeren Einflüssen.

Bis unsere Haut voll entwickelt ist, braucht sie aber ein Weilchen. Ihre Schutzfunktionen müssen erst noch reifen und sie benötigt besondere Pflege und ausreichenden Schutz gegenüber Belastungen von außen.

 


Die Hautschutzbarriere

Die zarte Babyhaut ist viel dünner als Erwachsenenhaut. Zudem ist die Barrierefunktion noch nicht stabil. Dadurch ist Babyhaut durchlässiger, so dass sie einerseits schneller Feuchtigkeit verliert und austrocknet, andererseits anfälliger gegenüber äußeren Reizen ist. Auch Krankheitserreger und Keime können leichter eindringen.

 


Unsere Haut: Wie ist sie eigentlich aufgebaut?

Unsere Haut besteht aus drei Schichten, die jeweils verschiedene Funktionen übernehmen:

 


Oberhaut (Epidermis)

Sie ist die äußerste Schutzschicht und sehr dünn (0,06 bis 0,18 mm). Hier wird die feine Wasser-Fett-Schicht (Säureschutzmantel) produziert, die unsere Haut geschmeidig hält und vor dem Eindringen von Keimen schützt. Auch der Schutz vor zu viel Sonneneinwirkung wird von der Oberhaut geleistet.

 


Lederhaut (Korium)

Die Lederhaut ist von Blutgefäßen und Nerven durchzogen. Ein Gerüst aus Bindegewebe und Kollagenfasern hält die Haut stabil und elastisch. Sie ist 1 bis 4 mm dick und ist die Hautschicht mit den meisten Funktionen.

 


Unterhaut (Subcutis)

Sie besteht aus Fettgewebe, das als Wasserspeicher fungiert und vor Stößen und Unterkühlung schützt. Die Fettzellen können durch die Aufnahme von Fett ihr Volumen um das dreifache vergrößern. Die Unterhaut ist 1 bis 4 mm dick.

 


Die Besonderheiten der Babyhaut

Grundsätzlich hat die Haut von Babys die gleichen Funktionen wie die von Erwachsenen. Allerdings sind diese in manchen Bereichen noch nicht ganz ausgereift. Die wesentlichen Unterschiede:

  • Der Säureschutzmantel ist noch nicht voll entwickelt.
  • Babyhaut ist eher trocken, weil sich ihre Talgdrüsen in einer Art "Ruhepause" befinden.
  • Babyhaut ist noch nicht so elastisch.
  • Die Fettschicht der Unterhaut ist dünner als bei Erwachsenen. Dadurch ist der Schutz vor Kälte und Stößen geringer.
  • Der Eigenschutz-Mechanismus gegen Sonnenbestrahlung ist noch nicht vollständig vorhanden.
  • Und ganz wichtig: Im Verhältnis zum Körpergewicht besitzen Babys doppelt so viel Hautoberfläche. Das heißt: Sie verdunsten einerseits mehr Flüssigkeit. Andererseits ist die Aufnahme von Fremdstoffen über die Haut aufgrund dieses Verhältnisses problematischer als bei Erwachsenen.

 


Babyhaut ist also anders

Babyhaut hat somit ganz spezifische Bedürfnisse. Hautverträglichkeit und wirksamer Hautschutz spielen dabei eine Schlüsselrolle. Es wird empfohlen, die Haut zum Schutz vor Trockenheit und Irritationen durch eine natürliche Pflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Substanzen zu unterstützen. Auch gibt es inzwischen Studien, dass bereits die Pflege der Babyhaut von Anfang an einen positiven Beitrag zur späteren Entwicklung der Haut leistet.

Weitere Informationen über Babys Haut finden Sie auf den Seiten der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

 

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