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Allergierisiko

Allergierisiko: wichtig zu wissen

 

Fakten und Infos im Überblick

Dienstag, 17. November 2015 - 14:24

Was ist eigentlich eine Allergie? Wie entstehen Allergien, und was kann man tun, um ihnen vorzubeugen?


Allergien vorbeugen

Viele Eltern machen sich Gedanken über Allergien, da allergische Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Die Veranlagung für Allergien wird vererbt. Für ein Baby besteht immer dann ein erhöhtes Allergierisiko, wenn Vater, Mutter oder Geschwister bereits Allergien haben oder früher hatten. Das heißt jedoch nicht, dass Kinder in Allergiker-Familien automatisch erkranken.

Was ist eigentlich eine Allergie?

Unser Immunsystem ist darauf spezialisiert, schon kleinste Mengen von fremdem Eiweiß zu erkennen, zu analysieren und ggf. darauf mit Abwehr zu reagieren. Diese Reaktion ist wichtig und schützt uns vor Krankheiten. Bei einem Allergiker ist die natürliche Abwehr überempfindlich und reagiert auch auf fremde Stoffe aus der Umwelt, die eigentlich nicht schädlich sind. Sein Immunsystem wehrt sich gegen harmlose Eiweißstoffe wie z.B. Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Kuhmilch- oder Sojaeiweiß.

Allergien können sich auf verschiedene Art äußern, z.B. durch Hautveränderungen, Asthma, Durchfall oder Erbrechen. Insbesondere bei Säuglingen ist das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb ist es wichtig, das Risiko einer allergischen Erkrankung von Anfang an zu reduzieren, um dem Kind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Start ins Leben zu geben. In dieser Phase kann der zu frühe Kontakt mit unverändertem Milcheiweiß eine Allergie auslösen. Was können Eltern also tun, um einer allergischen Erkrankung vorzubeugen?

 

Allergenarme Ernährung

Liegt bei Ihrem Kind ein erhöhtes Allergierisiko vor, ist Stillen in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten die beste Maßnahme, um Allergien vorzubeugen. Denn Muttermilch ist von Natur aus allergenarm. Wenn ein allergiegefährdetes Kind nicht oder nur teilweise gestillt wird, empfehlen Experten wissenschaftlich geprüfte hypoallergene Säuglingsnahrungen, die Sie an der Bezeichnung HA erkennen. Bei der HA-Nahrung ist das Milcheiweiß in kleine Bausteine aufgespalten, d. h. hydrolisiert, wodurch es die allergieauslösenden Eigenschaften weitgehend verliert.

 

Studien geben Sicherheit

Alle in Deutschland erhältlichen HA-Nahrungen haben eines gemeinsam: Ihr Milcheiweiß ist in kleine Bausteine aufgespalten, um die allergieauslösenden Eigenschaften zu reduzieren. Dennoch unterscheiden sich die verschiedenen Produkte zum Teil erheblich in Zusammensetzung und Wirksamkeit. Achten Sie beim Kauf von HA-Nahrung darauf, dass die allergenarme Wirkung in wissenschaftlichen Studien geprüft wurde, denn HA-Nahrung ist nicht gleich HA-Nahrung. Die weltweit größte Allergiestudie ist die vom Bunderforschungsministerium geförderte GINI-Studie. Mit einer HA-Nahrung, die ihre schützende Wirkung in der GINI-Studie bestätigt hat, sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Rat und Hilfe bei Allergien

Trotz aller Maßnahmen zur Risikoverminderung kann Ihnen niemand das Ausbleiben einer allergischen Reaktion garantieren. Die GINI-Studie hat gezeigt, dass das Risiko, eine Neurodermitis in den ersten fünf Lebensjahren zu entwickeln, bei einer allergenarmen Ernährung ähnlich wie bei vollgestillten Babys um etwa die Hälfte sinkt. Sollten bei Ihrem Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Reaktionen auftreten, die eine Allergie vermuten lassen, suchen Sie bitte unverzüglich Ihren Kinderarzt auf. Er wird Sie beraten und die nächsten Schritte mit Ihnen besprechen.

Weitere Informationen über die Ursachen von Allergien finden Sie auch auf den Seiten der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

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