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18. Lebensmonat

 

Grenzen ausloten: Wie weit kann ich gehen? 

Mittwoch, 7. Oktober 2015 - 17:34

Ihr Kind entdeckt das Wörtchen “Nein.“ Und es macht davon regen Gebrauch. Es ist schließlich spannend zu sehen, wie weit man damit kommt.

Aus Ihrem süßen kleinen Schatz ist ein richtiges Kleinkind geworden. Gemeinsam können Sie jetzt eine Menge unternehmen. Aber machen Sie sich auch auf Widerstand gefasst. 

Ihr Kind hat seinen eigenen Kopf  

Rauf aufs Sofa und wieder runter. Hin und her. Ihr kleiner Entdecker ist ständig unterwegs und mit Spielen beschäftigt. Mit Begeisterung sortiert er Dinge nach Form und Farbe oder schaut, welcher Bauklotz in das dreieckige und welcher in das viereckige Loch passt. Auch Versteckspiele bringen jede Menge Spaß, weil das Erinnern so gut klappt. 

Je selbständiger und aktiver Ihr Schatz wird, desto ausgeprägter wird sein „Nein.“ Versuchen Sie, es entspannt zu nehmen. Es ist ein ganz natürlicher und wichtiger Teil der Ich-Entwicklung. 

Geht es schon ohne Windel?

Einige Kinder sind jetzt so weit, dass sie sich allmählich von der Windel verabschieden. Wenn Ihr Schatz sein Bedürfnis vorher ankündigt, können Sie sehr behutsam mit der Sauberkeitserziehung beginnen. Auch wenn es für Sie etwas komisch ist, einen Zuschauer zu haben: Nehmen Sie Ihr Kind einfach mit, wenn Sie selbst auf die Toilette gehen. So lernt es zu verstehen, dass es ohne Windeln geht. 

Ganz wichtig: Machen Sie Ihrem Kind keinen Stress und erzwingen Sie nichts. Für die ersten Versuche gibt es neben dem klassischen Töpfchen auch „Sitzverkleinerer“, mit denen Ihr Kind die normale Toilette benutzen kann.

 

Spielraum für die kleinen Füßchen 

Je freier sich die Füße bewegen können, desto besser. Lassen Sie Ihr Kind möglichst viel barfuß oder in rutschfreien Socken laufen. Auf Straße und Spielplatz sollten Schuhe die kleinen Füße schützen. Weiches Material, eine biegsame Sohle und eine abgerundete Ferse sind am besten geeignet. In der Länge sollte zwischen Fuß- und Schuhspitze die Breite Ihres Daumens passen. 

Auch wenn es vielleicht etwas teurer ist: Es empfiehlt sich, Kinderschuhe im Fachgeschäft zu kaufen. Dort wird nicht nur die Länge, sondern auch die Breite des Fußes gemessen, damit der Schuh richtig passt.

 

Nichts wie raus

Ob Garten, Park, Spielplatz oder Wald – draußen sein ist für kleine Abenteurer das Größte und enorm wichtig. Beim unbeschwerten Herumtoben trainiert Ihr Schatz die Beweglichkeit und Muskeln. Außerdem fördert die frische Luft die Durchblutung.

Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch im Zoo. Fast alle Kinder sind begeistert von Tiger, Löwe und Co. Allerdings lässt die Aufmerksamkeit noch recht schnell nach. Und vielleicht interessiert sich Ihr Schatz sowieso viel mehr für den kleinen Käfer im Gras als den Elefant. 

Packen Sie zu Ihren Ausflügen einen kleinen Snack ein. Frische Luft macht schnell hungrig und durstig. Nicht immer gibt es etwas vor Ort und oftmals sind die Angebote nicht kindgerecht. 

 

Ist mein Kind auf etwas allergisch? 

Ihr Kind isst inzwischen immer mehr am Familientisch mit. Manchmal zeigen sich nun Unverträglichkeiten. Ausschläge an den Armbeugen oder in den Kniekehlen können ein Hinweis sein, dass Ihr Kind bestimmte Lebensmittel nicht verträgt. 

 

Tipps zu Lebensmittel-Allergien 

  • Eine umfassende Allergiediagnose durch den Arzt zeigt, auf welche Lebensmittel Ihr Kind allergisch reagiert. 
  • Lebensmittel-Allergien bei Kleinkindern verlieren sich häufig, wenn die Auslöser längere Zeit nicht auf dem Speiseplan stehen. 
  • Mit der Bübchen Hautpflege wird auch allergische Haut sanft und schonend gepflegt. Viele Produkte von Bübchen wurden von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA) getestet und sogar für die Basis-Hautpflege von Allergikern empfohlen.

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