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Gesunde Ernährung für Kleinkinder leicht gemacht.

Der Grundstein für spätere Ernährungspräferenzen wird bereits im Kleinkindalter gelegt. Auf was du achten kannst, um dein Kind gesund und ausgewogen zu ernähren, erfährst du hier.

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  • Zu viel Zucker, Salz oder gesättigte Fettsäuren sind sowohl für Erwachsene als auch für die Kleinen nicht gut. Mit diesen Inhaltsstoffen sollte sparsam umgegangen werden. Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Butter und Eiern enthalten und sollten daher maximal 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Diese Lebensmittel enthalten natürlich trotzdem viele gute Nährstoffe und müssen daher, solange in Maßen verzehrt, nicht gänzlich aus der Ernährung verbannt werden. 
  • Mit verschiedenen Lebensmitteln kannst du den Geschmack deines Kindes trainieren. Verschiedene Geschmäcker, Farben und Formen machen das Essenlernen interessant und spannend.
  • Baue pro Tag 2 bis 3 Portionen Milch und Milchprodukte oder geeignete pflanzliche Ersatzprodukte in den Ernährungsplan ein. Je nachdem, was deinem Kleinen am besten schmeckt, kannst du ihm zum Beispiel Joghurt, Käse oder Quark anbieten. Jedoch gilt auch hier die Devise: am besten ohne Zucker.
  • Dein Kind sollte täglich 5 bis 7 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen – ob frisch, gefroren, roh, gekocht, getrocknet, mal aus der Dose oder als frischgepresster Saft. Wenn du viele verschiedene Sorten in die Ernährung deines Kleinen einbringst, kannst du die Chance vergrößern, dass es später auch einen Großteil der Obst- und Gemüsesorten mag.
  • 2 bis 3 Portionen mageres Fleisch, Fisch oder vegetarische Alternativen pro Woche sind vollkommen ausreichend für ein Kleinkind. Fleisch oder Fisch sollte immer gut durchgegart sein.
  • Der Ernährungsplan deines Kleinen sollte pro Tag 3 bis 4 Portionen stärkehaltige Kohlenhydrate wie zum Beispiel Kartoffeln oder Hülsenfrüchte beinhalten. Achte darauf, die Portionen kleinzuhalten, da Kohlenhydrate sehr sättigend sein können. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du Nudeln aus Hartweizengrieß gerne durch die Vollkornvarianten ersetzen oder auch hier mit deinem Kleinen gemeinsam ausprobieren, was ihm schmeckt und was nicht.
  • Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für den Körper. Um dein Kind ausreichend damit zu versorgen, integriere pflanzliche Quellen wie Raps- oder Olivenöl in seine Ernährung und verzichte auf Nahrungsmittel, die mit Transfetten oder gesättigten Fetten frittiert sind, wie Chicken Nuggets oder Pommes Frites.
  • Biete mindestens 6 bis 8 mal täglich etwas zum Trinken an. Wasser oder ungesüßte Tees sind die besten Durstlöscher für dein Kleines. Auf gesüßte oder kohlensäurehaltige Getränke solltest du ihm zur Liebe besser verzichten. 
  • Kleine Entdecker verbrauchen viel Energie. Biete deinem Kind deshalb über den Tag verteilt 1 bis 2 gesunde Snacks an, damit es immer gut versorgt ist.
  • Denke daran, dass dein Kind noch klein ist und dementsprechend auch kleinere Portionen braucht als ein Erwachsener. Eine Portion Brot ist für ein 1- bis 2-jähriges Kind etwa eine halbe Scheibe. Eine Portion Fleisch sind etwa 30g.
  • Wenn dein Kind nach seiner Mahlzeit nicht satt ist, kannst du ihm natürlich noch etwas zum Essen geben. Überfülle seinen Teller aber nicht von Anfang an. Das kann es überfordern oder dazu verleiten, zu viel zu essen – was wiederum zu Bauchschmerzen führen kann.
  • Serviere die Nahrungsmittel in geeigneter Größe und Beschaffenheit - ganze Möhren und ganze Trauben stellen zum Beispiel eine potenzielle Erstickungsgefahr dar. Trauben sollten der Länge nach halbiert werden, und Möhren sollten weichgekocht und in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
  • Mehr zur gesunden Ernährung deines Kleinkindes erfährst du hier.