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11. Lebensmonat

 

Nach oben und voran!

Krabbeln macht unglaublich viel Spaß. Doch Ihr Liebling hat noch etwas anderes entdeckt. Bald nutzt er fast jede Gelegenheit, es auszuprobieren: das Hochziehen.

Erinnern Sie sich noch an die erste Zeit mit Ihrem Baby, als alles noch so neu und anders war? Mittlerweile ist es vollkommen normal und völlig selbstverständlich, dass da immer jemand krabbelt, gluckst oder lacht. 

Die ersten Stehversuche

Ihr kleiner Wirbelwind hat seine Robb- und Krabbelgeschwindigkeit enorm erhöht und entdeckt neue Fähigkeiten. Vielleicht versucht er nun, mit allem zu werfen, was ihm in die Finger kommt. Viele Babys ziehen sich bereits an Stühlen, Tischen oder Mamis Bein hoch und starten erste Stehversuche.

Unterhalten Sie sich mit Ihrem Liebling

Allmählich können Sie sich mit Ihrem Kind richtig unterhalten. Es versteht viele Wörter und zeigt z. B. auf sein Kuscheltier, wenn Sie danach fragen. Manche Babys haben sogar schon einen eigenen Namen für ihr Lieblingskuscheltier – z. B. „Dudu“ oder „Biba“.

Sie können die Sprachentwicklung Ihres Kindes fördern, indem Sie viel mit ihm sprechen oder ihm vorlesen. Auch wenn es viele Wörter noch nicht aussprechen kann, weiß es meistens, wer oder was gemeint ist.

 

Grenzen ausprobieren 

Ihr Schatz wird immer selbständiger. Damit wächst sein Wille. Er probiert, was erlaubt und was verboten ist und wie weit er gehen kann. Trotzreaktionen sind dabei ganz normal. Wenn Ihr Kind etwas nicht will, kann das zu lautstarkem Protest führen. Bleiben Sie möglichst ruhig – und machen Sie ihm behutsam klar, wo die Grenzen sind. 

 

Sanfte Pflege für die Haare

Wenn Ihr Baby bereits viele Haare hat, sollten diese nun regelmäßig gewaschen werden. Da die Kopfhaut sehr empfindlich ist, sollten Sie ein sanftes Shampoo wie das Bübchen Baby Shampoo verwenden. Es ist besonders mild und brennt nicht in den Augen.

 

Mädchen wollen toben, Jungs kuscheln

Ob Jungen oder Mädchen, Ihr Kind profitiert von einer Erziehung durch Mama und Papa. Kuscheln ist ebenso wichtig wie wildes Toben. Ihr Kind gewinnt dabei das Vertrauen, dass auch in turbulenteren Situationen jemand da ist, auf den es sich verlassen kann. Über das Vorbild der Eltern entwickeln Kinder ihr späteres Rollenverständnis. Oft sind die Papis für die ganz wilden Spiele zuständig, Mamis sind häufig etwas vorsichtiger. Genauso gut kann es aber auch anders herum sein. Oder beide machen beides. 

 

Zeit für die erste Fahrradtour 

Ihr Schatz kann jetzt richtig eigenständig sitzen. Damit steht gemeinsamen Touren mit dem Fahrrad nichts mehr entgegen. Kinder lieben es, wenn die Welt im sanften Fahrtwind vorbeizieht. Unerlässlich ist ein richtiger Fahrradsitz. Achten Sie beim Kauf auf das GS- und/oder TÜV-Zeichen. Der Sitz sollte im Rücken- und Kopfbereich und an den Beinchen gut stützen. Sicherheitsgurte und ein passender Helm sind Pflicht.

 

Wie finde ich einen Babysitter?

Menschen, die Ihr Kind bereits gut kennt, z. B. Oma und Opa oder eine gute Freundin, sind ideale Babysitter. Aber was ist, wenn sie keine Zeit haben? Hören Sie sich in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um. Wenn Sie niemanden finden, können Sie auch in Mütterzentren oder beim Jugendamt am Schwarzen Brett schauen. 

Vielen Eltern fällt es schwer, ihr Kind mit jemandem allein zu lassen, den sie nicht kennen. Wichtig ist, dass Sie ein gutes Gefühl haben. Führen Sie ein Kennenlerngespräch. Auch Ihr Kind sollte seinen Babysitter vorher kennenlernen. Gut ist es, wenn Ihr Babysitter vor dem ersten Mal mit Ihrem Liebling übt, während Sie z. B. im Nebenzimmer sind. Geben Sie dem Babysitter immer eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind. Das ist beruhigend für beide Seiten.

 

Die Abwehr stärken

Nicht nur in der kälteren Jahreszeit ist es wichtig, die Abwehrkräfte zu stärken. Sorgen Sie vor allem für ausreichend Vitamin C, damit Ihr Kind gegen Schnupfen & Co. gut gerüstet ist – z. B. über fruchtige Zwischenmahlzeiten.

 

Babys Terminkalender:

Denken Sie an die Impfungen gegen Masern, Röteln und Mumps. Durch Impfungen schützen Sie Ihr Kind vor Infektionskrankheiten.

Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte

  • Gehen Sie auch in der kalten Jahreszeit raus an die frische Luft. Packen Sie Ihren Schatz warm ein.
  • Vermeiden Sie es, dass Ihr Kind kalte Füße bekommt.
  • Viel Vitamin C trägt erheblich zur Abwehr von Infekten bei.

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