Damit Nährstoffe erhalten bleiben: Sorgfältige Verarbeitung und schonendes Dampfgaren tragen dazu bei, dass die natürlichen Nährstoffe der Zutaten weitgehend erhalten bleiben.
Im Gegensatz zu "normalen" Nahrungsmitteln sind die Anforderungen an die Zutaten für Babynahrung sehr viel strenger. Die deutsche Diätverordnung setzt so enge Grenzwerte, dass die für Babynahrung verwendeten Rohstoffe praktisch schadstofffrei sein müssen. Deshalb kauft Nestlé Waren nicht einfach am freien Markt ein, sondern kontrolliert sie bereits vorher sehr genau.
Kontrollierter Vertragsanbau
Beim kontrollierten Vertragsanbau zählt Alete zu den Vorreitern. Bereits vor über 45 Jahren wurde er eingeführt. So wurde für einen nachhaltigen Anbau von vielen Obst- und Gemüsesorten gesorgt.
Alete arbeitet dabei Hand in Hand mit über 300 Vertragslandwirten zusammen. Das sind Landwirte, die ihre Höfe oft schon seit Generationen in der Familie führen. Nachhaltigkeit wurde hier schon betrieben, lange bevor das Wort in Mode kam.
Bei der Auswahl der Flächen für den Obst- und Getreideanbau und ihrer Bewirtschaftung können die Vertragslandwirte auf kompetente Unterstützung setzen. Denn hier stehen ihnen hochqualifizierte Agrarwissenschaftler zur Seite. Diese nehmen Bodenproben, um den Nährstoffgehalt der Äcker zu überprüfen. Und natürlich, um unerwünschte Substanzen auszuschließen. Zusätzlich wird auch die Lage der Höfe gründlich geprüft. So kann von vorneherein vermieden werden, dass Schadstoffe mit dem Wind oder durch verunreinigte Gewässer eingetragen werden. Darüber hinaus stehen die Experten den Landwirten in vielen weiteren Fragen zur Seite: von Aussaat über Düngen und Ernte bis hin zum Transport.
Umweltschonende Produktion
Wichtig ist, dass umwelt- und ressourcenschonend produziert wird. Das sorgt nicht nur für qualitativ hochwertige Zutaten: Diese Herstellungsweise wertet zusätzlich ganze Lebensräume auf. Ein Beispiel: Beim kontrollierten Vertragsanbau wird darauf geachtet, dass auf Pflanzenschutzmittel weitestgehend verzichtet werden kann. Stattdessen wird bei der Bekämpfung von Schädlingen auf deren natürliche Feinde gesetzt. So wird zum Beispiel Lebensraum für Igel und Vögel erhalten und gefördert. Ein ganz natürlicher Pflanzenschutz erfolgt außerdem durch den Anbau geeigneter Sorten und einer ausgewogenen Fruchtfolge.
Bio allein reicht nicht
Ein Großteil der Rohstoffe für Nestlé Alete stammt aus ökologischer Landwirtschaft und ist mit Bio-Siegel ausgezeichnet. Aber Bio-Spitzenqualität reicht bei uns weit über die Bestimmungen der EU-Bio-Verordnung hinaus. Wenn es um die Ernährung von Babys geht, reicht Bio allein nicht aus. Denn das allein garantiert noch keine Schadstofffreiheit der Nahrung. Mit unseren Kontrollen der Rohstoffe und der fertigen Produkte gehen wir deshalb weit über das geforderte Maß hinaus.
Sicherheit auch beim Fleisch - durch artgerechte Tierhaltung
Auch bei der Tierhaltung setzt Nestlé auf eine natürliche, artgerechte Haltung. So grasen Rinder beispielsweise in geschlossenen Herden auf sorgfältig ausgewählten Weiden, die ihnen völlig freien und ganzjährigen Weidegang bieten. Die Kälber werden nicht von ihren Müttern getrennt.
Vertragstierärzte überwachen permanent die Gesundheit der Tiere, die mehrheitlich aus Biobetrieben stammen, in denen weder Hormone noch tiermehlhaltige Futtermittel bei der Aufzucht verwendet werden. Eine lückenlose Kennzeichnung und Kontrolle über den Lebensweg eines jeden Tieres garantieren, dass nur schadstofffreies Fleisch und gute Milch in die Babynahrung gelangen.
Mehr über die Besonderheiten bei der Herstellung von Babynahrung und die Kontrollen erfahren Sie auf den nächsten Seiten in diesem Bereich.
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