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Babynamen 

Der richtige Name: Wissen Sie schon, wie Ihr Baby heißen soll? Oder schwanken Sie zwischen tausend verschiedenen Möglichkeiten? Wir haben ein paar Tipps zur Namenswahl.

Je länger die Schwangerschaft dauert, desto näher rückt eine schwerwiegende Entscheidung, die schon so manches Paar in die Schlaflosigkeit getrieben hat: Welche(n) Vornamen soll mein Baby bekommen? Während der Schwangerschaft ist es noch einfach: Lange sagen Sie einfach nur "das Baby" oder "unser Kind" oder einfach "es". Dann wird "es" vielleicht zum "Mäuschen", vielleicht auch zum "Zwerglein". Kosenamen für das Ungeborene begleiten ein Kind oft bis ins Erwachsenenalter.

Doch irgendwann wird es ernst: Wie soll "es" denn nun wirklich heißen? Spätestens in der Klinik sollte die Entscheidung für den oder die Vornamen Ihres Babys fallen. Gar nicht so einfach, denn die Auswahl ist groß. Und der Name soll ja nicht nur in Kindertagen, sondern auch im Erwachsenenalter noch passen. Da gehen die Vorstellungen des Elternpaares schon mal weit auseinander: Der eine möchte einen russischen Namen, der andere mag es italienisch. Beides will nicht so recht zum urdeutschen Nachnamen passen. Dazu kommen die vielen gutgemeinten Ratschläge von Verwandten und Bekannten. Was also tun?

Babys Vornamen – oder: die Qual der Wahl.

Leichter ist es, wenn es eine Familientradition gibt und man sich mit den dort vorkommenden Namen auch noch anfreunden kann. Natürlich ist es fraglich, ob man wirklich noch einen vierten Walter in der Familie braucht, wenn schon Uropa, Opa und der Papa so heißen. Aber wenn die Uroma Louise hieß und eine tolle Frau war, kann man ihr natürlich ein Denkmal setzen.

Allerdings werden die Kinder heute nur noch selten nach den Großeltern oder den Paten genannt, lieber richtet man sich nach Klang, Assoziationen und Aktualität. Manchmal stellt man dann fest, dass die nach langem Grübeln getroffene Namenswahl in dieser Babygeneration gerade außerordentlich beliebt ist. Das stört das Kind allerdings zumeist weniger als die Eltern.

Ein paar Tipps zum Kindernamen:

Exotische Namen machen nur wenige glücklich. Gekoppelt mit einem Allerwelts-Familiennamen klingen sie oft sehr merkwürdig und lassen andere ein wenig schmunzeln.

Babynamen
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Auch Namen, die eine eindeutige Vorstellung hervorrufen, können später zu einer Belastung werden: Ein kleiner dicker Jugendlicher mit dem Vornamen Amor lädt genauso zum Schmunzeln ein wie eine Lillifee, die 1,80 groß und eher kräftig ist. Um das Schlimmste zu verhindern, darf der Standesbeamte dem Namenswunsch der Eltern unter Umständen einen Riegel vorschieben.

Sein Kind nach Stars oder Sternchen zu benennen, ist ebenfalls nicht die beste Idee. Wahrscheinlich kann schon heute keiner mehr nachvollziehen, warum vor ein paar Jahren so viele kleine Britneys geboren wurden.

Auch sollten Vor- und Nachname möglichst gut zusammenpassen. Schließlich geben Sie Ihrem Kind da etwas für sein ganzes Leben mit. Manchmal ist es einfach die Buchstabenkombination, die nicht gut klingt oder sich schwer sprechen lässt, zum Beispiel bei „Ralf Fock“ oder „Olaf Lafer“. Ein Tipp: Sprechen Sie sich Vor- und Nachnamen zusammen laut vor. So merken Sie, ob die Namen zusammen passen. Kurze Vornamen klingen übrigens oft gut zu langen Nachnamen und umgekehrt.

Gute Erfahrungen haben Paare übrigens mit einer Namensliste für ihr Baby gemacht: Jeder schreibt seine 10 Lieblingsnamen auf. Diese werden verglichen: Was gefällt beiden, was geht gar nicht? Was beide mögen, kommt auf einen Extra-Zettel und wird in ein paar Tagen noch einmal angesehen: Klingt er noch immer schön? Was einem Partner gar nicht gefällt, wird gestrichen und durch einen neuen Babynamen ersetzt – so lange, bis nach einigen Durchgängen ein wirklich toller Name übrig bleibt, der beiden gut gefällt.