Ich bin im
Monat

Der Klinikkoffer 

Der Klinikkoffer - was sollte hinein? Kleidung, Waschbeutel, ein gutes Buch - und was braucht man noch? Wir haben Ihnen eine Liste mit allem Wichtigen zusammengestellt.

Der berühmte Koffer für die Klinik gehört zur Schwangerschaft wie der runde Bauch! Im 8. Monat wird es langsam Zeit, ihn bereitzustellen. Übrigens ist es auch für die ambulante oder Hausgeburt sinnvoll, wenn für die ersten Tage schon alles vorbereitet ist.

Was in den Klinikkoffer hineingehört:

Für die Mutter

  • 3 bis 4 Baumwollnachthemden, vorne zu öffnen
  • 2 Stillbüstenhalter, zwei Nummern größer als normal (Hebammen empfehlen oft auch die bequemeren Bustiers)
  • 10 kochfeste Baumwollslips oder Wegwerfhöschen, nicht zu klein
  • 1 Morgenrock oder Bademantel
  • 1 Strickjacke, falls es einmal kühl ist
  • Hausschuhe, Socken oder Kniestrümpfe
  • 3 bis 4 Handtücher, 3 bis 4 Waschlappen oder Einwegwaschlappen
  • Persönliche Toilettensachen für den täglichen Gebrauch
  • Kleidung für den Heimweg (zwar ohne Bauch, aber leider weiter als vor der Schwangerschaft)
  • Bücher, Zeitschriften, Schreibsachen und Adressenverzeichnis, Kleingeld zum Telefonieren (Handys sind in vielen Krankenhäusern nicht erlaubt)

Für das Baby

  • Frotteehöschen und Hemdchen, Größe 56-62
  • oder einer der praktischeren Bodys
  • Strampelhöschen, Größe 56-62
  • Jäckchen, Größe 56-62
  • Mützchen
  • evtl. auch eine warme Jacke für den Heimweg
  • eine kleine Wolldecke
  • Im Koffer für die Klinik sollten außerdem notwendige Papiere sein: Personalausweis, Mutterpass (Allergiepass, falls vorhanden), Familienstammbuch oder Heiratsurkunde (bzw. bei Unverheirateten die Geburtsurkunde) und die Krankenversichertenkarte.

    Was Sie sonst noch gut gebrauchen können.

    Wenn Ihnen Musik beim Entspannen hilft: Packen Sie ruhig Ihre Lieblingsmusik in den Klinikkoffer. Nehmen Sie ein kleines Fläschchen mit duftendem Öl (zum Beispiel Lavendel) mit, dann können Sie Ihr Badewasser damit anreichern. Aromatherapie kann auch bei der natürlichen Schmerzlinderung eingesetzt werden.

    der Klinikkoffer
    23 Lesern gefällt dieser Artikel . Gefällt mir.

    Kaugummi oder Ihre Lieblings-Bonbons: Das dürfen Sie während der Wehen im Mund haben. Heute gibt es während der Wehen kein strenges Ess-Verbot mehr. Auch dann nicht, wenn zu befürchten ist, dass doch noch ein Kaiserschnitt gemacht werden muss.

    Ihr Partner braucht in den vielen Stunden im Kreiß-Saal auch Essbares – ein Sandwich, Müsli-Riegel oder was er als Stärkung zwischendurch mag. Nehmen Sie auch Mineralwasser mit, oft gibt‘s im Kreißsaal nur Tee im Angebot.

    Massagebälle für den Rücken. Wenn Sie damit schon während der Geburtsvorbereitung gute Erfahrung gemacht haben, sollten Sie die Bälle unbedingt mitnehmen.

    T-Shirts und Sweatshirts, dazu bequeme (Jogging)hosen gehören ebenfalls in den Klinikkoffer. Damit sehen Sie viel angezogener aus als mit einem Nachthemd und fühlen sich deshalb wohler. Bettlägerig sind Sie nach der Geburt ja kaum. Oben herum aufknöpfbar brauchen die Shirts zum Stillen nicht unbedingt zu sein. Es ist vielen angenehmer, einfach das Hemd hochzuschieben.

    Still-Einlagen und extra-große Binden für den Wochenfluss sollten Sie selber mitnehmen, denn nicht in allen Krankenhäusern ist man damit großzügig.

    Übrigens sollten Sie daran denken, dass zu Hause auch schon alles für Sie selbst bereit steht (wie Einmalwaschlappen, Einlagen für den Wochenfluss usw.). Es ist lästig, wenn man auf der Heimfahrt mit dem Baby noch beim Drogeriemarkt anhalten muss, um so etwas Schnödes wie Hygieneartikel zu kaufen. Lassen Sie sich am besten vorher von der Hebamme oder einer erfahrenen Freundin beraten, was Sie alles brauchen.

    Für die Heimfahrt benötigen Sie außerdem etwas, worin Sie Ihr Kleines transportieren können. Das kann der Kinderwagen oder die Tragetasche sein. Wenn Sie mit dem Auto abgeholt werden, benötigen Sie jedoch unbedingt eine geeignete Babyschale.