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Monat

Proteine 

Proteine (Eiweiße) spielen während der Schwangerschaft eine wesentliche Rolle, denn sie dienen dem Wachstum des Babys. Sollte man während dieser neun Monate mehr davon zu sich nehmen, und was sind die besten Quellen?

Wozu sind Proteine gut?

Proteine sind wichtig für den Aufbau und die Erneuerung der Zellen. Von den ersten Schwangerschaftswochen an richtet sich der mütterliche Körper darauf ein, diese Reserve zu erhalten und „zur Seite zu legen“, was für das im Mutterleib wachsende Baby notwendig ist. Die vom Baby benötigte Proteinmenge steigert sich im Lauf der Monate. 0,7 g am Tag im ersten Schwangerschaftsdrittel, 3 g am Tag, im zweiten Drittel und sogar 6 g pro Tag im letzten Drittel.

Auf den Punkt gebracht...

Eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Ernährung deckt auf natürliche Weise Ihren Proteinbedarf von ca. 48g am Tag bzw. 58g am Tag ab dem 4. Monat der Schwangerschaft.

Es gibt zwei Arten von Proteinen:

  • tierische Proteine, enthalten in Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Milchprodukten...
  • pflanzliche Proteine aus Getreide (Reis, Weizen, Mais, Hafer, Gerste...) und Hülsenfrüchten (Soja, Linsen, Tofu, getrockneten Bohnen...) Diese Proteine sind nicht so hochwertig, denn sie enthalten nicht alle notwendigen Aminosäuren in den erforderlichen Mengen, im Gegensatz zu den tierischen Proteinen. Hülsenfrüchte z. B. sind arm an Methionin, aber reich an Lysin. Beim Getreide ist es umgekehrt. Wenn man beide kombiniert, ergänzen sie sich! Das richtige Verhältnis ist dabei 2/3 Getreide und 1/3 Hülsenfrüchte.
  • Um Ihren Proteinbedarf zu decken, können Sie jeden Tag 100 bis 150 g Fleisch oder Fisch oder 2 Eier + 3 oder 4 Portionen Milchprodukte (Glas Milch, Joghurt, Quark, Käse…) zu sich nehmen.
  • Wechseln Sie die Quellen tierischer Proteine – z.B. an einem Tag Fisch, am nächsten Tag Fleisch, am übernächsten Tag Eier...
  • Nehmen Sie auch jeden Tag pflanzliche Proteine zu sich.
Proteine
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  • Machen Sie sich die Tatsache zunutze, dass sich pflanzliche Proteine ergänzen. Setzen Sie beispielsweise bei fleischlosen Mahlzeiten einen Teller Reis mit Linsen oder Couscous mit Kichererbsen auf den Speiseplan.
  • Wenn Sie kein Fleisch mögen, essen Sie genügend Fisch, Eier und Milchprodukte. Manche Vegetarierinnen verzichten auch auf Fisch. Sie müssen dafür mit Eiern und Milchprodukten ihren Bedarf decken. Kombinieren Sie Getreide und Hülsenfrüchte, um ihren Bedarf an Aminosäuren zu decken.

Sollten Sie Veganerin sein, also keinerlei von Tieren stammende Nahrung (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte) zu sich nehmen ist das Risiko, dass ein Mangel an Protein, Eisen oder auch Vitamin B12 auftritt größer. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt oder Ernährungsberater aufsuchen.

Wussten Sie das? 


expert

Die verschiedenen Proteinquellen enthalten nicht alle dieselben Fette. Zu bevorzugen sind Omega-3-Fettsäuren, die an der Entwicklung des Gehirns beteiligt sind und zudem helfen, den Baby-Blues zu vermeiden. Sie sind vor allem in fettem Fisch zu finden: Makrelen, Sardinen, Thunfisch, Lachs...