Proteine (Eiweiße) spielen während der Schwangerschaft eine wesentliche Rolle, denn sie dienen dem Wachstum des Babys. Sollte man während dieser neun Monate mehr davon zu sich nehmen, und was sind die besten Quellen?
Wozu sind Proteine gut?
Proteine sind wichtig für den Aufbau und die Erneuerung der Zellen. Von den ersten Schwangerschaftswochen an richtet sich der mütterliche Körper darauf ein, diese Reserve zu erhalten und „zur Seite zu legen“, was für das im Mutterleib wachsende Baby notwendig ist. Die vom Baby benötigte Proteinmenge steigert sich im Lauf der Monate. 0,7 g am Tag im ersten Schwangerschaftsdrittel, 3 g am Tag, im zweiten Drittel und sogar 6 g pro Tag im letzten Drittel.
Auf den Punkt gebracht...
Eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Ernährung deckt auf natürliche Weise Ihren Proteinbedarf von ca. 48g am Tag bzw. 58g am Tag ab dem 4. Monat der Schwangerschaft.
Es gibt zwei Arten von Proteinen:
Sollten Sie Veganerin sein, also keinerlei von Tieren stammende Nahrung (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte) zu sich nehmen ist das Risiko, dass ein Mangel an Protein, Eisen oder auch Vitamin B12 auftritt größer. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt oder Ernährungsberater aufsuchen.
Die verschiedenen Proteinquellen enthalten nicht alle dieselben Fette. Zu bevorzugen sind Omega-3-Fettsäuren, die an der Entwicklung des Gehirns beteiligt sind und zudem helfen, den Baby-Blues zu vermeiden. Sie sind vor allem in fettem Fisch zu finden: Makrelen, Sardinen, Thunfisch, Lachs...
Schwanger, Schwanger, Schwangerschaft, Ernährung Schwangerschaft, Nahrungsmittel, Essen in der Schwangerschaft, Nahrung, Nährstoffe, Nahrungsergänzung, Ernährungsplan, Folsäure, Kohlenhydrate, Eisen