Mein Baby ist
Monate alt

Elternzeit 

Früher hieß es "Erziehungsurlaub": Es besteht die Möglichkeit, bis zu drei Jahre lang aus dem Job auszusteigen und das Kind zu betreuen. Die Zeit kann aufgeteilt werden.

Ihre Rechte, Ihre Pflichten
Eltern haben einen Rechtsanspruch auf Elternzeit (früher Erziehungsurlaub) gegenüber dem Arbeitgeber. Mutter und Vater können, gemeinsam oder abwechselnd – auch auf verschiedene Zeiten aufgeteilt – eine Auszeit vom Arbeitsplatz nehmen und sich der Betreuung und Erziehung ihres Kindes für insgesamt 3 Jahre widmen.

Anspruch auf Elternzeit haben allerdings nur abhängig Beschäftigte, also Arbeiter oder Angestellte. Eine weitere Voraussetzung ist, dass Sie, wenn Sie Anspruch haben, während der Elternzeit mit Ihrem Kind in einem Haushalt leben.

Der Beginn der Elternzeit kann frei gewählt werden. Man muss sie also nicht unbedingt nach der Geburt oder nach dem Mutterschutz nehmen. Sie müssen Ihrem Arbeitgeber den Zeitraum jedoch schriftlich mitteilen – spätestens 7 Wochen bevor die Elternzeit starten soll. In dem Schreiben erklären Sie verbindlich, für welchen Zeitraum der ersten 2 Jahre Elternzeit sie diese nehmen möchten.

Bis zu 12 Monate der insgesamt 3-jährigen Elternzeit können mit Zustimmung des Arbeitgebers auch auf eine spätere Zeit übertragen werden (bis zum 8. Geburtstag des Kindes). Das ist sinnvoll, wenn Sie z.B. das erste Schuljahr Ihres Kindes begleiten wollen.

Elternzeit
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Während der gesamten Elternzeit besteht grundsätzlich ein Kündigungsverbot. Ausnahmen gibt es, z. B. wenn das Unternehmen in Konkurs geht. Das Kündigungsverbot beginnt mit dem Wunsch der Eltern nach Elternzeit, frühestens jedoch 8 Wochen vor dem geplanten Beginn. Wird Elternzeit in Abschnitten genommen, gilt der Kündigungsschutz aber nur für diese Phasen.

Während der Elternzeit können Sie, wenn Sie einen Anspruch darauf haben, Erziehungsgeld für die ersten zwei Jahre des Kindes erhalten. Lohn oder Gehalt wird während der Elternzeit übrigens nicht gezahlt. Allerdings können die Eltern in dieser Zeit jeweils bis zu 30 Wochenstunden arbeiten.