Gut betreut: Auch nach der Entbindung ist Ihre Hebamme für Sie da. Sie kennt sich aus mit all den kleinen Unsicherheiten in dieser ersten Zeit mit Baby.
Nach neun Monaten Schwangerschaft ist plötzlich alles anders: neu, aufregend, manchmal vielleicht sogar ein bisschen chaotisch. Auf jeden Fall nicht so, wie Sie es sich vielleicht vorgestellt haben. Da hilft nur eins: Ruhe bewahren, gelassen bleiben und sich allmählich auf den neuen Tagesablauf einstellen.
Fachkundige Hilfe: Ihre Nachsorge-Hebamme
Normalerweise können Mutter und Kind die Klinik etwa nach dem vierten oder fünften Tag verlassen. Gut zu wissen, dass jede Frau im "Wochenbett" dann Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme hat, die sich mit um die Nachsorge nach der Geburt kümmert.
Oft gibt es noch Probleme mit dem Milcheinschuss, die Brust spannt, das Saugen des Babys schmerzt. Dazu kommt die Unsicherheit, ob der kleine Säugling überhaupt genügend Milch bekommt. Das Schlafdefizit und die Stimmungsschwankungen zehren sicher auch an Ihren Nerven.
Welch eine Wohltat, wenn da jemand mit Erfahrung und Verständnis, der alle Krisen kennt, einen Besuch macht. Die Nachsorge-Hebamme berät Sie bei der Kinderpflege und Ernährung, weiß Rat bei Stillproblemen, kennt wirksame Mittel gegen Blähungen, überwacht die Heilung der Nabelwunde, erklärt und beruhigt. Sie kontrolliert Ihre Wundnaht, die Rückbildung der Gebärmutter, die Brust und gibt auch gute Tipps zum Thema Wochenfluss. Kurz: Sie berät Sie bei allen seelischen und körperlichen Beschwerden. Dank ihrer Kontakte ist die Nachsorge-Hebamme auch eine gute Anlaufstelle bei der Suche nach Still- und Krabbelgruppen oder Rückbildungskursen.
Diese Hausbesuche zur Nachsorge nach der Geburt der Hebamme werden bei Bedarf bis zu acht Wochen nach der Entbindung von der Krankenkasse bezahlt. Bei Stillproblemen kann sogar mit noch längerer Unterstützung gerechnet werden.
Anfangs dachte ich ja, eine Nachsorge-Hebamme brauche ich nicht. Was soll die mir denn zeigen? Aber dann klappte es mit dem Stillen nicht und Clara hat nur noch geweint. Ich war kurz davor, mit dem Stillen aufzuhören. Dank meiner Hebamme hat es sich jedoch eingespielt. Ohne sie wäre es uns schlechter ergangen.
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