Die ersten Tage zuhause: Alles ist neu und ein bisschen fremd. In der Regel müssen Mami und Baby sich erst mal ein bisschen aneinander gewöhnen.
Endlich ist Ihr Baby da. Und bestimmt haben Sie sich darauf gefreut: mit Ihrem Kind nach Hause zu kommen, auf Familienleben und Glücksmomente mit Baby. Nun, die gibt es ganz bestimmt. Aber schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch. Denn nicht nur ein Neugeborenes braucht ein bisschen Zeit, sich einzugewöhnen. Auch für frischgebackene Eltern ist – zumindest beim ersten Kind – alles neu.
Darüber hinaus kommen durch die anstrengenden letzten Schwangerschaftsmonate und die Strapazen der Geburt manche Mamis nun an ihre Grenzen. Versuchen Sie die ersten Tage und Wochen möglichst ruhig anzugehen, etwa indem Sie einen Besuchsmarathon vermeiden. Verwandte und Freunde sollten dafür Verständnis haben, dass Sie sich selbst erstmal ein bisschen sortieren möchten.
Aller Anfang ist... Aufregend
Ihr Baby beginnt zu weinen. Und Sie fragen sich: Hat es schon wieder Hunger, braucht es ein bisschen Aufmerksamkeit oder fehlt ihm womöglich etwas? Gerade in den ersten Wochen zu Hause stehen viele Mütter vor Fragen und Unsicherheiten - auch wenn sie sich gründlich und gewissenhaft vorbereitet haben. Trösten Sie sich: Erstens ist das normal, denn keine Frau kommt schon als Mutter zur Welt. Zweitens lernen Sie Ihr Baby mit jedem Tag mehr kennen und seine Signale besser zu verstehen.
Außerdem werden Sie vermutlich rasch merken, dass das kleine Wesen zwar sehr zerbrechlich wirkt, aber gar nicht so empfindlich ist. Ein ungeschickter Handgriff etwa beim Wickeln ist in der Regel nicht dramatisch. Und Sie werden sehen, wie schnell sich Erfolge einstellen: Je sicherer Sie werden, desto deutlicher zeigt Ihnen Ihr Baby, wie wohl es sich in Mamis Nähe fühlt.
Wachsen im Rekordtempo
Einfach sensationell sind die Entwicklungsleistungen eines Neugeborenen in den ersten Wochen. Ungefähr bis zum 3 Monat nimmt es täglich bis zu 30 Gramm zu - 2 g alleine das Gehirn. Auch die Hautoberfläche wächst jeden Tag etwa in der Größe einer 2-Euro-Münze. In seinem ganzen späteren Leben verändert sich ein Mensch nie mehr so rasch wie im ersten Lebensjahr.
Doch Ihr Kleines wird nicht nur rasch größer. Auch die Sinne Ihres Kindes entwickeln sich weiter: Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Anfangs sind die Fortschritte zwar noch nicht so auffällig – zumal ein Neugeborenes bis zu zwei Drittel des Tages verschläft. Aber schon bald wird Sie Ihr Baby beinahe jeden Tag mit neuen Fähigkeiten überraschen und neugierig seine kleine Welt entdecken und erobern.
Viel Liebe für den besten Start ins Leben
Fortschritte macht aber nicht nur Ihr Baby. Auch Sie wachsen immer mehr in die Elternrolle hinein. Stillen, Wickeln – jeder Handgriff wird immer selbstverständlicher. Und allmählich nimmt das neue Leben mit Ihrem Neugeborenen mehr und mehr einen alltäglichen Rhythmus an.
Darüber hinaus werden Sie feststellen: Je intensiver Sie sich mit Ihrem Kind beschäftigen, desto mehr können Sie sich auf Ihre mütterlichen Instinkte verlassen. So werden Sie vermutlich genau das Richtige tun, wenn Ihr Kleines weint: Es liebevoll hochnehmen, mit ihm schmusen und kuscheln. Denn Ihre Nähe ist für Ihr Baby gerade am Anfang mindestens so wichtig wie Essen und Schlafen.
Ihr Baby schreit
Auch wenn es gerade nachts schwer fällt: Lassen Sie Ihr Baby nicht schreien. Denn sein Schreien bedeutet im Zweifelsfall zunächst einmal: "Hilfe, ist jemand da?" Geben Sie ihm das Gefühl, dass es nicht allein ist. Manchmal weinen Babys aber auch, weil sie mehr erlebt hat, als sie verarbeiten können. Dann kann eine sanfte
Ich war so erschöpft! Sophie hatte mich nächtelang lang auf Trab gehalten, unsere Wohnung sah aus, als wäre eine Schafherde durchgelaufen und ich kam mir vor wie die schlechteste aller Mütter. Und dann, ganz plötzlich, sah meine Kleine mich an und schien zu strahlen. Wie schön sie war, und wie schön sie lächelte. Zumindest sie schien mit mir zufrieden zu sein.
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