Gesunde Essgewohnheiten - ein Geschenk fürs ganze Leben! Gewöhnen Sie Ihr Kind früh an gesundes Essen, und packen Sie die Gelegenheit beim Schopf, die eigenen Gewohnheiten mal zu überprüfen.
Gesunde Gewohnheiten – die können Sie Ihrem Kind mitgeben Fünf Mal Obst und Gemüse am Tag, das kennt man inzwischen. Aber ab wann gilt das denn – auch schon für die ganz Kleinen? Sie müssen kein Ernährungswissenschaftler sein, um Ihrem Kind ein gesundes Verhalten beizubringen. Sie müssen einfach nur ein gutes Vorbild sein.
„Iss deine Suppe, dann wirst du groß und stark“, „Iss dein Gemüse, damit du gesund bleibst“, „Iss den Teller leer, dann scheint morgen die Sonne!“. Wer hat diese Weisheiten nicht in der Kindheit selber gehört? Sie werden sich vielleicht dabei ertappen, wie Sie in den nächsten Jahren Ihrem Hosenmatz dasselbe sagen, wenn er vor seinem Essen das Gesicht verzieht oder pingelig die kleinen, liebevoll zubereiteten Brokkolistückchen aussortiert! Denn gute Gewohnheiten nimmt man gleich mit der ersten Beikost an. Eines steht fest, das große Abenteuer der gesunden Ernährung ist nicht ganz ohne Stolpersteine.
Die Ernährung von kleinen Kindern: eine Bestandsaufnahme
Grundregeln ab 6/8 Monate
Seien Sie ein Vorbild!
Es ist bewiesen: Kinder lernen durch Abschauen. Wenn Sie selbst Ihre Ernährungsprinzipien befolgen, nimmt auch Ihr Kind leichter die guten Gewohnheiten an, die Sie ihm auferlegen. Andersrum geht es natürlich noch viel schneller. Hat also die Mutter die Hand ständig in der Keksdose, wird das Händchen des Kindes sich auch dort finden. Und wenn der Papa ständig eine Extrawurst braucht, wird auch das Kind ein nörgeliger Esser werden. Und Ungerechtigkeiten wie Pommes auf dem Erwachsenenteller und Pellkartoffeln auf dem eigenen lassen die Kleinen Ihnen nicht durchgehen – versuchen Sie das gar nicht erst. Ergreifen Sie lieber die Gelegenheit beim Schopf und arbeiten Sie an Ihren eigenen Gewohnheiten.
„Wenn es möglich ist, essen wir abends alle zusammen. Das ist schöner, als wenn jeder für sich isst. Außerdem kann man bei Tisch die Erlebnisse des Tages besprechen. So wird das Essen zwar gemütlich zelebriert, steht aber nicht so im Vordergrund, dass es sich lohnen würde, Theater zu machen. Ich freue mich immer, wenn meine Mäuse mit einem schön gedeckten Tisch auf mich warten.“
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