Mein Baby ist
Monate alt

Stillen 

Stillen ist eine tolle Sache! Mit etwas Unterstützung oder Beratung durch eine erfahrene Hebamme kann fast jede Frau stillen. Und die Milch passt sich den Bedürfnissen Ihres Kleinen tatsächlich an!

Von Experten empfohlen

Schon während der Schwangerschaft haben die meisten Frauen eine Vorstellung davon, ob sie ihr Kind stillen oder ihm die Flasche geben wollen. Diese Entscheidung liegt selbstverständlich ganz bei Ihnen. Hebammen und Ärzte empfehlen grundsätzlich das Stillen, da es eine Vielzahl an Vorteilen für Mutter und Kind bietet.

Man geht heute davon aus, dass fast jede Frau stillen kann, wenn es ihr Wunsch ist. Voraussetzung ist dabei, dass sie von ihrer Umgebung unterstützt wird und umfassend informiert ist. Die meisten Geburtskliniken beschäftigen heute speziell ausgebildete Schwestern und Hebammen als Stillberaterinnen. Viele Mütter nehmen diese Beratung dankbar an, denn Stillen ist zwar die natürlichste Form, ein Baby zu ernähren – aber auch natürliche Fähigkeiten müssen erst erlernt werden. Haben Sie deshalb Geduld mit sich und Ihrem Baby. Wenn Sie erst einmal den Bogen raus haben, klappt es wie von selbst.

Muttermilch: Ein Wunder der Natur

Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn der Säugling direkt nach der Geburt die ersten Schlückchen Muttermilch trinkt. Für diesen Moment hat sich in den letzten vier Wochen vor der Geburt die Vormilch (auch „Kolostrum“ genannt) gebildet. Sie dient zur Überbrückung der ersten ein bis drei Tage zwischen der Entbindung und dem Milcheinschuss. Sie ist dickflüssig, gelb, besonders gut verträglich und leicht verdaulich. Die Vormilch versorgt das Neugeborene auch mit ersten Abwehrstoffen gegen Krankheitserreger, denn sein eigenes Immunsystem wird sich erst langsam entwickeln.

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In den folgenden zwei bis drei Wochen trinkt Ihr Baby die so genannte Übergangsmilch, die weniger Eiweiß, dafür mehr Kohlenhydrate und Fett enthält und so besser sättigt. In der Umstellungszeit von der Vormilch zur Übergangsmilch und anschließend zur so genannten reifen Muttermilch kann die Brust spannen, weil sie sich an die Bildung größerer Mengen Milch erst nach und nach gewöhnt.

Mit der reifen Muttermilch ist der Säugling in den ersten Monaten bestens versorgt. Die langsam steigenden Trinkmengen und entsprechend häufigeres Anlegen regen die Milchproduktion an. Machen Sie sich deshalb keine Sorgen, dass Ihr Baby nicht richtig satt wird. Bewahren Sie Ruhe und legen Sie Ihr Baby öfter an als gewohnt. Denn durch vermehrtes Saugen wird die Brust von ganz allein dazu angeregt, mehr Milch zu bilden, damit Ihr Baby satt wird.