Eine intakte Darmflora, die reich mit Bifiduskulturen besiedelt ist, ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Für Kaiserschnittbabys ist es besonders wichtig, dass sie diese Schutzkulturen mit ihrer Ernährung erhalten.
Stillen nach dem Kaiserschnitt: Der beste Schutz fürs Baby
Etwa 70% des Immunschutzes eines Neugeborenen befinden sich in seinem Darm. Eine intakte Darmflora ist daher für den optimalen Schutz seiner Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Im Vergleich zu spontan entbundenen Babys ist der Darm des Kaiserschnitt-Babys noch steril oder kaum mit den schützenden Bifidusbakterien der Mutter besiedelt, da dies erst im Geburtskanal geschieht.
In dieser mangelhaften oder gänzlich fehlenden Besiedelung des Darms eines Kaiserschnitt-Babys sehen Experten den Grund für bestimmte Probleme, die im Vergleich zu spontan geborenen Babys häufiger auftreten. Dazu zählen z.B. ein erhöhtes Risiko für Allergien, Asthma und akute Darmerkrankungen sowie allgemeine Schwächen des Immunsystems.
Die Besiedelung von Babys Darm mit schützenden Bifiduskulturen muss daher nach einem Kaiserschnitt durch die Ernährung erfolgen. Muttermlich liefert dafür alles, was das Neugeborene jetzt braucht.
Das Muttermilch-Schutzprinzip
Die besondere Schutzflora eines gestillten Babys besteht bis zu 99 Prozent aus aktiven Bifiduskulturen. Diese kleiden die Darmwand des Babys wie ein Schutzschild aus und bilden auf diese Weise die so genannte Bifidus-Schutzflora, die einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems Ihres Babys leistet und gleichzeitig das Allergierisiko senkt.
Durch ihre einzigartige Zusammensetzung und ihr natürliches Schutzprinzip unterstützt Muttermilch die Ausbildung der Bifidus-Schutzflora Ihres Babys aktiv. Insbesondere der sterile Darm eines Kaiserschnitt-Babys benötigt die aktiven Bifiduskulturen aus der Muttermilch, damit die Bifidus-Schutzflora entstehen kann und unerwünschte Keime verdrängt werden.
Für Babys, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen und nicht oder nicht voll gestillt werden, ist die richtige Säuglingsanfangsnahrung daher umso wichtiger. Bitte sprechen Sie ausführlich mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Sie werden Ihnen eine Säuglingsanfangsnahrung empfehlen, die sich ganz nah am Muttermilch-Schutzprinzip orientiert und den Aufbau der Bifidus-Schutzflora Ihres Babys optimal unterstützt. Die Anreicherung von Säuglingsnahrung mit natürlichen Bifiduskulturen folgt dabei dem natürlichen Vorbild Muttermilch.
BEBA mit Bifidus BL: Für nicht gestillte Kaiserschnitt-Babys
Stillen bietet durch den Aufbau der Bifidus-Schutzflora insbesondere den Säuglingen, die per Kaiserschnitt geboren werden, den besten Schutz vor Infektionen und die beste Unterstützung beim Aufbau eines starken Immunsystems. Deshalb sollte Muttermilch bei der Frage nach der Ernährung des Babys gerade nach einer Kaiserschnittgeburt die erste Wahl sein. Falls die Mutter dennoch aus medizinischen oder persönlichen Gründen nicht stillt, ist die Frage nach dem besten Schutz für Babys Gesundheit umso wichtiger.
Das Wissen um die schützenden Eigenschaften der Muttermilch mit ihrem einzigartigen Schutzprinzip wächst kontinuierlich. BEBA orientiert sich bei der Entwicklung von Säuglingsnahrungen konsequent an diesem Vorbild und berücksichtigt stets die aktuellsten wissenschaftlichen Studien und Empfehlungen der Experten.
Baby Ernährung, Babynahrung, Babys Entwicklung, Muttermilch, Stillen, Babyernährung, Säuglingsmilch, Säuglingsnahrung, Gesunde Ernährung, Stilltipps