Ich bin im
Monat

Die ersten Anzeichen 

Schwanger? Wie fühlt sich das an? Eine ganze Reihe von Symptomen zeigen Ihnen, was los ist. Wir erklären Ihnen hier, was Ihnen Ihr Körper verraten kann und worauf Sie einmal achten sollten.

Sind Sie schwanger? Daran können Sie es erkennen.
Ich bin schwanger – ein wunderbares Gefühl! Für die meisten Frauen ist die Schwangerschaft heute die Erfüllung eines Traumes oder zumindest eine freudige Überraschung. Aber vielleicht ist es manchmal auch etwas irritierend. Irgendwie ist plötzlich alles ganz anders. Körper und Seele reagieren nämlich sehr schnell auf die veränderte Situation.

Zu dem Thema haben Sie wahrscheinlich schon alles gehört: „Ich war total k.o."", “Ich hab kaum was gemerkt“, „Ich hatte sofort einen Bärenhunger!“… Ja, so ist es. Jede Frau empfindet die ersten Zeichen der Schwangerschaft anders. Ganz bestimmte Zeichen können Sie aber stutzig machen. Die Ärzte nennen sie „sympathische Symptome der Schwangerschaft“. Die Ursache: Sie werden von einer Flut von Hormonen überschwemmt. Leider sind diese Symptome im täglichen Leben nicht immer sehr „sympathisch“... Aber seien Sie zuversichtlich, vielleicht haben Sie Glück! Und neun Monate später sind Sie dann vielleicht tatsächlich Mutter...

Untrügliche Zeichen

  • Das Ausbleiben der Regelblutung ist fast immer das erste deutliche Anzeichen für eine Schwangerschaft. Allerdings kann es sich auch um eine simple Unregelmäßigkeit im Zyklus handeln. Denn auch wenn Ihre Menstruation normalerweise sehr regelmäßig ist, kann ein wichtiges Ereignis (Aufregung, Reise) oder auch der Wunsch schwanger zu werden, zu einer Verspätung der Regel führen. Manche Frauen haben auch einige Tage nach der Befruchtung leichte Blutungen, das macht die Sache nicht einfacher. Dabei handelt es sich nicht um eine Monatsblutung, sondern eine häufig auftretende, normale Erscheinung.
  • Hinzu kommt oftmals Spannen in der Brust, zusammen mit einem Schweregefühl und Berührungsempfindlichkeit. Die Brüste schwellen an, werden hart und überempfindlich, die Brustwarzen werden dunkler, die Adern zeichnen sich stärker ab. Progesteron und Östrogen, zwei Hormone, die von Beginn der Schwangerschaft an freigesetzt werden, bereiten jetzt schon Ihren Körper auf das Stillen vor!
  • Außerdem ist manchmal ein vages Ziehen im Bauch spürbar, wie es viele Frauen vom Beginn der Periode her kennen.
  • Müdigkeit und Schläfrigkeit sind weitere Kennzeichen.
  • Ebenso kann sich der Geschmacks- und Geruchssinn verändern.
  • Eine Veränderung der Körpertemperatur kann ebenfalls ein frühes Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Wenn Sie Ihre Aufwach- oder auch Basaltemperatur regelmäßig jeden Morgen messen, haben Sie wahrscheinlich einen kleinen Unterschied bemerkt: Die Körpertemperatur ist auf einem etwas höheren Wert geblieben, statt vor der erwarteten Menstruation abzufallen. Dies kann allerdings – wie bei allen anderen unsicheren Schwangerschaftszeichen – auch ganz andere, schwangerschaftsunabhängige Gründe haben, z.B. eine Erkältung.
  • In der Früh-Schwangerschaft (schon ab der sechsten Woche) bemerken fast alle Schwangeren, dass sie häufiger auf die Toilette gehen müssen, eventuell sogar mehrmals in der Nacht. Dabei ist die Blase noch relativ wenig gefüllt.
die ersten Anzeichen
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  • Das ist vor allem eine Hormonwirkung, denn das jetzt vermehrt produzierte Progesteron hat eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur. Die verstärkte Durchblutung regt die Nierentätigkeit an, weshalb mehr Urin produziert wird. Außerdem drückt die sich vergrößernde Gebärmutter auf die Harnblase.
  • Übelkeit: Falls Sie betroffen sind, beginnt die Übelkeit etwa zwei Wochen nach der Befruchtung. Sie tritt meist morgens oder manchmal nach den Mahlzeiten auf. Wer oder was ist schuld? Die Bildung des HCG-Hormons wird durch die Einnistung des Eis in der Gebärmutterschleimhaut ausgelöst. Nach ihm wird bei einem Schwangerschaftstest gesucht. Seinen Höchstwert erreicht es zwischen der 8. und 10. Schwangerschaftswoche, dann nimmt der Wert nach und nach ab – zur großen Erleichterung der werdenden Mutter! Ein kleiner Rat: Lassen Sie trotz Übelkeit keine Mahlzeit aus, essen Sie eventuell lieber öfter kleinere Mengen.
  • Manche Schwangere verspüren Heißhunger. Es heißt, 73 % der werdenden Mütter hätten richtige Anfälle von Heißhunger. Andere dagegen haben gar keinen Appetit oder ekeln sich vor bestimmten Nahrungsmitteln oder Gerüchen. Oder beides zusammen!

Der Schwangerschaftstest

Sie haben eine Reihe von Anzeichen bemerkt? Nur ein Schwangerschaftstest kann hier Sicherheit schaffen. Der praktische und schnell durchzuführende Urintest kann zuhause gemacht werden. Er bringt ein zu 99 % zuverlässiges Ergebnis, muss aber trotzdem durch einen Bluttest bestätigt werden. Kurz nach dem Test sollten Sie sich also bei Ihrem Frauenarzt melden.

Michaela, 29 Jahre, Mutter von Leo 


expert

Wie ich darauf aufmerksam wurde? Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, machte meine Großmutter Annemarie ihren berühmten Apfelstrudel für mich. Den habe ich immer mit größtem Appetit verschlungen! Aber diesmal drehte sich mir schon beim ersten Bissen der Magen um... Ihrer Sache ganz sicher, sagte meine Großmutter auf Anhieb: „Mit einem Kuss fängt es an und mit einem Baby endet es.“ Mir blieb die Sprache weg...