Wie machen andere Eltern das mit der Beikost? Wir haben sie gefragt und die Antworten hier zusammen getragen. Von schlicht bis schrill ist alles dabei!
Der Start mit der Beikost ist eine spannende Sache. Eltern werden und sein auch. In vielen Ratgebern kann man lesen, wie das alles am besten gehen kann. Doch wir wollten wissen, wie es im wirklichen Leben funktioniert. Wir haben unsere Testmütter dazu befragt und waren überrascht: Denn so unterschiedlich wie diese Frauen waren auch ihre Tipps. Eines haben wir dabei gelernt: Man muss nicht immer alles ganz ernst nehmen!
Der Flugzeug-Trick
Unser Kleiner ist ganz begeistert von allem, was sich bewegt. Also wurde der Löffel zum Flugzeug oder zum Vogel, wir sagten „Uiii“ oder „Ohhh“ und machten den Mund weit auf – und sie hat uns automatisch nachgeahmt. Schwupps, flog der Löffel hinein. (Kirsten mit Lisa)
Alle essen mit – auch Balu
Unser Max wollte schon früh immer das haben, was wir auch essen. Also habe auch ich den Mund weit aufgerissen, etwas Brei gegessen, mein Mann bekam ein Löffelchen und auch Bär Balu saß auf einem Stuhl und wurde gefüttert. Ganz automatisch wollte unser Kleiner auch seine Portion, machte brav den Mund auf und hat gegessen – ohne Schmiererei! (Die Mama von Max)
Der spannende Teller
Ich hatte für meinen Kleinen einen eigenen Teller mit einem Bild von Winnie Pooh auf dem Boden. Er hat immer in den Teller reingeschaut und nach dem Bild gesucht. Um es zu sehen, mussten wir den Brei auslöffeln. (Fatma aus Frankfurt)
Alles orange!
Mein erster Versuch war grauenhaft: Kind schön orange, Mutter schön orange und die Umgebung orange gesprenkelt. Nächster Tag, neues Glück. Babyschalensitz mit einem Handtuch ausgelegt, Feuchttücher und Küchenrolle bereit gestellt, Baby mit einem Lätzchen mit Ärmeln ausgestattet. Mit dieser Ausrüstung hat es besser funktioniert! (Birgit aus Neu-Isenburg)
Die ersten Löffel gibt der Papa
Um die Umstellung vom Stillen leichter zu machen, ist es besser, wenn die ersten Male mit dem Löffel nicht die Mutter füttert. Sonst riecht es so verlockend nach Milch. Hier kann einmal der Papa einspringen, oder auch Oma und Opa. (Annette aus Hofheim)
Langsam anfangen, meint der Hund
Als wir mit der Beikost anfingen, war Melina total wild darauf. Der erste Gesichtsausdruck erinnerte aber eher an: "Willst du mich vergiften, Mama?!!" Nach zwei kleinen Löffelchen war Schluss und der Hund freute sich auf die Reste der warmen Karottenmahlzeit. Ganz langsam wurde es mehr und nun verputzt sie schon die komplette Mahlzeit. Allerdings ist der Hund immer sehr genervt, wenn nichts übrig bleibt :-) (Michaela und Melina mit Hund)
Ohne viel Tamtam
Leider habe ich keine superlustige Geschichte, denn ich habe versucht, meinem Kleinen ohne viel Tamtam den Karottenbrei einzulöffeln. Aber ich stehe eh’ nicht so auf Tamtam beim Kind... für mich wird ja auch kein Tischfeuerwerk gezündet, nur weil ich Wäsche wasche ;-) (Katja aus Frankfurt)
Mit ganz viel Tamtam
Wir hatten uns eine Strategie überlegt: Mein Mann setzte sich Lara Lilly gegenüber und aß von seinem Tellerchen den selben Brei wie sie. Später lenkten wir sie immer mit etwas Witzigem ab - die absolute Krönung war, als mein Mann einmal einen Handstand vor Lara machte - mit einem Löffel im Mund. Sie schaute nicht schlecht und ich musste mir echt auf die Zunge beißen, um nicht laut los zu lachen... (Katja und Lara-Lilly mit sportlichem Papa)
Schick im Partnerlook
Nachdem unsere Sarah mich beim ersten Mal durch Prusten und Spritzen ganz furchtbar mit Karotten eingefleckt hatte, ziehe ich immer meine ältesten Sweatshirts zum Füttern an. Nehme ich das rote, bekommt Sarah ein rotes Lätzen, trage ich grün, bekommt sie die gleiche Farbe. Das findet sie total toll und freut sich aufs Essen. (Nadja und Sarah aus Frankfurt)
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