Mein Baby ist
Monate alt

Wann gibt es Beikost? 

Kann mein Baby schon vom Löffel essen? Woran erkennt man das? Ganz einfach: Indem Sie es genau beobachten. Natürlich sollte es auch ein bestimmtes Alter haben, ein zu früher Start mit der Beikost ist nicht gut. Hier erfahren Sie mehr.

Noch bekommt Ihr Baby nur Muttermilch oder das Fläschchen. Aber irgendwann wird sich das ändern. Woher weiß man, dass der richtige Moment für die Beikost gekommen ist?

Woran Sie erkennen, dass es Zeit fürs Gläschen ist

In den ersten vier bis sechs Monaten bekommt ein Baby mit der Muttermilch oder einer Säuglingsmilchnahrung alles, was es zur Ernährung braucht. Auch danach bleibt Milch der wichtigste Bestandteil der Ernährung, aber sie reicht alleine nicht mehr aus. Für den weiteren Aufbau seiner Muskulatur, für die Zähne, den Knochenaufbau und die Zell- und Gehirnentwicklung müssen Kalorien, Eiweiß, Eisen, Calcium und Vitamine zunehmend über andere Nahrungsmittel hinzukommen. Zeit für Früchte, Gemüse, Menüs und Milchbreie - die Beikost.

Damit Sie überhaupt mit der Beikost beginnen können, muss der Mund Ihres Kleinen erst einmal weit genug entwickelt sein: Denn bei den ganz Kleinen drückt die Zunge alles feste, was in den Mund gelangt, automatisch wieder heraus. Erst, wenn dieser Reflex aufgehört hat, ist Ihr Kind reif für die Beikost. Das ist erst irgendwann zwischen dem 5 und 6. Lebensmonat der Fall. Dann wird Ihr Kind auch neugieriger und steckt selber alles in den Mund, um es mit Lippen und Zunge zu untersuchen.

Und wie steht es mit dem Appetit? Beobachten Sie Ihr Kind: Ihr Baby wird immer aktiver und braucht deshalb mehr Energie. Das macht sich auch durch steigenden Hunger bemerkbar – Ihr Baby wird ein kleiner Nimmersatt. Außerdem lernt es in diesem Entwicklungsstadium, dass es sein Köpfchen alleine halten und mit ein bisschen Unterstützung sitzen kann.

Viele Babys zeigen Ihren Eltern auch deutlich, dass sie gerne einmal etwas anderes probieren möchten: Sie schauen neugierig auf jeden Bissen, den "ihre Großen" essen und sehen dabei fast ein bisschen neidisch aus. Zu dieser Zeit sind sie offen für Neues und lassen sich bereitwillig auf so spannende Experimente wie das Essen vom Löffel ein.

wann gibt es beiskost?
69 Lesern gefällt dieser Artikel . Gefällt mir.

Das Abenteuer geht los!

Das erste feste Essen ist ein großes Abenteuer, und das nicht nur, weil es kleckert und schmiert. Für Babys bedeutet der erste Brei eine große Veränderung: Ungewohnt sind die feste Nahrung, die verdaut werden muss, die neuen Geschmackserlebnisse, an die man sich erst gewöhnen muss und das "mühsame" Essen vom Löffel statt des gemütlichen Saugens an Mamas Brust oder Flasche. Es ist nämlich gar nicht so einfach, Mund und Löffel richtig zusammen zu bringen, wenn man erst ein paar Monate alt ist!

Einen tollen Nebeneffekt gibt es: Mit der Einführung von Beikost kann der Papa stärker ins Spiel kommen und das Füttern mal mit übernehmen.

Stefan, Vater von Selma und Jantje 


expert

„Ein Baby zu füttern ist ganz einfach. Dachte ich zumindest. Dann versuchte ich mein Glück mit Selma und einem Becher Karottenbrei. Heiliger Bimbam! Wie gut, dass inzwischen die Waschmaschine erfunden ist!“