Die ersten Löffelchen: Eine spannende Geschichte. Und unter Umständen auch eine Klebrige. Denn so einfach ist die Sache mit dem Löffel auch gar nicht. Wir haben ein paar Tipps für Sie.
Gläschen auf, Löffel rein, füttern. Logisch, was sonst. In der Theorie ist ja immer alles ganz einfach. Aber welches Gläschen soll man am Anfang nehmen, und wie viel schafft so ein Löffel-Neuling eigentlich?
Zufüttern – wie mache ich das?
Am Besten ist es, wenn frühestens nach dem 4. Monat, spätestens nach dem 6. Monat als erstes die Milchmahlzeit am Mittag auf feste Kost umgestellt wird. Stellen Sie sich auch darauf ein, dass es anfangs etwas ungewohnt für Ihr Baby sein wird, wenn Sie es füttern. Nicht jeder Löffel wird auch brav hinuntergeschluckt, sondern es landet auch mal etwas auf dem Tisch oder dem Lätzchen. Mit der Zeit bekommt Ihr Baby aber immer mehr Übung beim Essen und die Kleckerei wird weniger.
In den meisten Fällen hat es sich bewährt, zunächst die Mittagsmahlzeit auf ein geeignetes Gemüsegläschen umzustellen. Bieten Sie Ihrem Baby dabei vor der Mittagsmilch ein paar Löffelchen an. Gut geeignet sind zum Beispiel Karotten oder Pastinaken. Am besten beginnen Sie mit nur einer neuen Zutat pro Woche. Sollte Ihr Baby dann allergisch reagieren, wissen Sie ganz genau, was der Auslöser war, da Sie ja nichts anderes zugefüttert haben.
Ihr Kind schafft am Anfang noch kein ganzes Gläschen. Bieten Sie Ihrem Baby zunächst vor seiner gewohnten Milch 4-6 Teelöffel eines Gemüsebreis wie Nestlé Alete Bio-Früh-Karotten an. Steigern Sie die Menge dabei von Tag zu Tag nach Belieben Ihres Kindes. Je mehr Brei Ihr Kleines schafft, desto weniger Milch trinkt es danach. Zeigt Ihr Baby aber noch gar kein Interesse an fester Nahrung, dann warten Sie einfach zwei Wochen ab und starten dann einen neuen Versuch. Auch wenn Ihr kleiner Schatz mehrere Male eine besimmte Zutat oder Sorte verweigert, geben Sie nicht auf. Studien zeigen, dass man bis zu sieben Mal eine Zutat anbieten muss, bis ein Kind sie annimmt.
Wann immer Sie Ihrem Baby im ersten Halbjahr etwas Neues, Ungewohntes zum Essen anbieten, lassen Sie ihm ein bisschen Zeit, sich an eine neue Mahlzeit zu gewöhnen. Werden die Karotten gut vertragen, können Sie etwa in der zweiten Woche eine neue Zutat einführen - z.B. Nestlé Alete Bio-Früh-Karotten mit Kartoffeln - und die Menge etwas rascher steigern.
Ergänzen Sie danach den Gemüsebrei durch Fleisch, etwa mit Nestlé Alete Karotten mit Kartoffeln und Bio-Hühnchen. Wenn Ihr Baby mehr als ein halbes Gläschen schafft, müssen Sie ihm anschließend keine Milch mehr anbieten.
Wie geht es dann weiter?
Hat sich Ihr Kind an den Löffel und das Mittagsmenü gewöhnt, stellen Sie langsam die Abendmahlzeit auf einen Milchbrei um. Außerdem lässt sich beim Mittagsmenü dann schon für etwas Abwechslung sorgen. Es können also weitere Zutaten ausprobiert werden – die Auswahl an geeigneten Baby-Menüs ist ja so groß!
Nehmen Sie am Anfang eine kleine Menge Gemüse aus dem Gläschchen oder Becher heraus und geben Sie es zum Erwärmen in ein Schüsselchen. Dann können Sie den Rest im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag füttern. Bereits aufgewärmte Reste sollten Sie jedoch aus hygienischen Gründen nicht aufheben.
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