Babys Haut ist empfindlich. Aber ist deshalb jede Pustel gleich ein Anzeichen für eine Allergie? Und wie kann man empfindliche Haut am besten pflegen?
Babys Haut ist ganz besonders
Unsere Haut spielt nicht nur eine wesentliche Rolle bei der Temperaturregelung und dem Feuchtigkeitshaushalt. Sie schützt uns auch gegen schädliche Umwelteinflüsse. Doch die Haut eines Neugeborenen ist noch nicht fertig ausgebildet und kann deshalb diese lebenswichtigen und schützenden Aufgaben noch nicht alleine erfüllen.
Das liegt daran, dass die zarte Babyhaut noch sehr dünn ist – 5x dünner als Erwachsenenhaut. Zudem ist die Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht bei Neugeborenen dreimal so groß wie beim Erwachsenen. Das macht Bakterien und anderen schädlichen Stoffen das Eindringen besonders leicht. Die Talgdrüsen sind noch nicht vollständig entwickelt – die Gefahr von rissigen Stellen, Rötungen oder dass ein Baby einen Ausschlag bekommt, ist somit sehr hoch. Vor allem aber trocknet die Haut dadurch schneller aus.
Trockene Haut
Durch die Neigung zu trockener Haut ist die natürliche Barrierefunktion eingeschränkt. Man kann sich die Haut wohl am besten wie eine Mauer vorstellen. Dabei wären die Hornzellen der Oberhaut die „Backsteine“ und die Doppelschicht aus Fetten und Wasser der „Mörtel“.
Bei einer Störung dieser Schutzmauer wird die Fähigkeit zur Wasserbindung beeinträchtigt, die Haut wird trocken, rau und rissig. Sie reagiert nun bereits auf Hautreize, die sonst gut vertragen werden. Aber worin besteht nun der Unterschied zwischen einer „normalen“, harmlosen Rötung und Neurodermitis?
Allergie und Haut
Bei Neurodermitikern ist die natürliche Hautbarriere hochgradig gestört. Die Barrierelipide (also der „Mörtel“) zwischen den Zellen der Hornschicht sind nicht in ausreichender Menge oder richtiger Zusammenset¬zung vorhanden. In erster Linie fehlen die hauteigenen Fettstoffe, so dass die Haut nicht mehr ausreichend feucht gehalten werden kann. Sie trocknet aus, schuppt und beginnt zu jucken.
Ist die schützende Hornschicht erst einmal durchlässig geworden, können zum einen schädliche Substanzen leichter eindringen, zum anderen erhöht sich der Feuchtigkeitsverlust. Für die gereizte Haut entsteht ein Kreislauf, der einen länger anhaltenden, schlechten Hautzustand zur Folge haben kann.
Allerdings ist nicht jede Auffälligkeit gleich eine Neurodermitis. Oftmals haben Rötungen oder Pusteln auch einen harmlosen Grund, der leicht zu behandeln ist. Hautrötungen oder ein Ausschlag können z.B. leicht bei einer trockenen Haut auftreten. Babys haben ohnehin eher eine trockene Haut, die durch eine besondere Pflege unterstützt werden sollte. Trotzdem sollten Hautauffälligkeiten beim Baby genau beobachten, denn sie können ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Allergie sein. Auf alle Fälle sollte der Kinderarzt oder ein Kinderdermatologe befragt werden.
Spezielle Pflege
Weil sich Babyhaut von der Erwachsenenhaut so deutlich unterscheidet, ist sind besondere Pflegeprodukte nötig. So müssen alle Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte sorgfältig geprüft werden und auch in ihrer Kombination sehr gut hautverträglich sein. Es ist natürlich darauf zu achten, dass keine Umweltgifte, wie Pestizide, Insektizide etc. enthalten sind, da sie von der Babyhaut leichter aufgenommen werden als von der Erwachsenenhaut.
Damit die Babypflegeprodukte wirklich sicher und hautverträglich sind, werden von Bübchen unterschiedliche Tests durchgeführt. Nur wenn in diesen Tests keinerlei Nebenwirkungen auftreten, kommen die Produkte in den Handel.
Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA) setzt sich seit langem erfolgreich für die Belange von Menschen mit chronischen Hauterkrankungen und Allergien ein. Sie wurde von betroffenen Patienten und behandelnden Ärzten gemeinsam gegründet. In einem klinischen Test hat die DHA ausgewählte Bübchen Pflegeprodukte auf Ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit untersucht.
In dieser Studie hatten die Probanden über einen definierten Zeitraum ausschließlich Reinigungs- und Pflegeprodukte von Bübchen verwendet. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass sowohl die Anzahl der atopischen Schübe als auch die Schwere der Schübe reduziert wurden.
Die getesteten Bübchen Produkte stellen somit eine optimale Pflege für empfindliche Haut dar und werden sogar für Erwachsene mit Problemhaut empfohlen. Mit ihrem Siegel bestätigt die DHA, dass diese Produkte zur Basispflege bei Neurodermitis geeignet sind.
Allergien vorbeugen
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